...zum ersten Mal gibt es zum Tag des offenen Denkmals eine spezielle Kinderführung im UT Connewitz. Los gehts pünktlich 13 Uhr.
Wir werden einige Überraschungen vorbereiten und Euch hinter die Kulissen des ältesten original erhaltenen Kinos Deutschlands führen.
Das Kino und die Kinobar sind an diesem Tag ab 12 Uhr geöffnet, wir zeigen eine kleine Ausstellung zu Leipziger Kinogeschichte(n) - für die Betreuung der Erwachsenen ist also auch gesorgt.
Wer mag kann gleich im Anschluss beim KinderKinoKlub den Film "Karlsson vom Dach" ansehen.
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// So // 14 Uhr // KinderKinoKlub Flimmerstunde zeigt:
KARLSSON VOM DACH (Zeichentrickfilm, 76 min., empfohlen ab 6 Jahre)
KARLSSON VOM DACH (Zeichentrickfilm, 76 min., empfohlen ab 6 Jahre)

"Karlsson vom Dach" ist nach "Pippi Langstrumpf" Astrid Lindgrens beliebteste Figur. Die Geschichte spielt in Stockholm, wo Lillebror, ein einsamer siebeneinhalbjähriger Junge, mit seiner Familie lebt. Sein Bruder und seine Schwester sind schon Teenager mit ganz eigenen Interessen, und Lillebror findet, dass er niemanden zum Spielen hat. Aber eines Tages erscheint - quasi aus dem Nichts heraus - ein pausbackiger kleiner Mann in seinem Zimmer. Er stellt sich selbst als den "größten Karlsson auf der Welt" vor. Er behauptet, oben auf dem Dach zu wohnen und - was am besten ist - Karlsson hat einen Propeller auf dem Rücken und kann damit herumfliegen. Karlsson wird schnell als Hirngespinst abgetan, weil er die Angewohnheit hat zu verschwinden, wenn Lillebror ihn seiner Familie vorstellen möchte. Aber für Lillebror ist Karlsson äußerst lebendig. Und abgesehen von seinem egoistischen Verhalten und seinem unerschütterlichen Glauben an die eigenen Fähigkeiten, bringt Karlsson Aufregung in Lillebror Leben…
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// So // 16 Uhr // Führung für Neugierige & Dokfilm
zum Tag des offenen Denkmals
zum Tag des offenen Denkmals
...die zweite Führung (geleitet von Gernot Münnich/ freier Architekt und langjähriges UT-Mitglied) zum Tag des offenen Denkmals startet um 16 Uhr.
Neugierige können einen Blick hinter die Kulissen unseres Kinos werfen, sonst nicht zugängliche Bereiche besichtigen und erfahren vieles über die Geschichte und Architektur des UT Connewitz.
Im Anschluß zeigen wir eine besondere Leipziger "Kinogeschichte": In Carsten Möllers & René Blümels Interviewfilm "Filmkunsttheater CASINO" erinnern sich Leipziger Passanten an Ihre Erlebnisse in dem legendären Kino, ein Fernsehbeitrag widmet sich der Besetzung des Kinos 1997 parallel zur Dok-Woche.
Das UT und seine Kinobar sind an diesem Tag ab 12 Uhr geöffnet, wir zeigen eine kleine Ausstellung zu Leipziger Kinogeschichte(n).
Neugierige können einen Blick hinter die Kulissen unseres Kinos werfen, sonst nicht zugängliche Bereiche besichtigen und erfahren vieles über die Geschichte und Architektur des UT Connewitz.
Im Anschluß zeigen wir eine besondere Leipziger "Kinogeschichte": In Carsten Möllers & René Blümels Interviewfilm "Filmkunsttheater CASINO" erinnern sich Leipziger Passanten an Ihre Erlebnisse in dem legendären Kino, ein Fernsehbeitrag widmet sich der Besetzung des Kinos 1997 parallel zur Dok-Woche.
Das UT und seine Kinobar sind an diesem Tag ab 12 Uhr geöffnet, wir zeigen eine kleine Ausstellung zu Leipziger Kinogeschichte(n).
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// Mi // 21 Uhr // UFOMAMMUT (it/ supernatural cat)
support: Guantanamo Party Program (pl)
support: Guantanamo Party Program (pl)

12 EUR / 10 EUR ermäßigt
» Karten reservieren
» www.ufomammut.com
» www.myspace.com/ufomammut
» www.supernaturalcat.com
» www.trustnoonerecordings.com
UFOMAMMUT kommen! Und sie fahren eine Wall Of Sound auf, die mit ihrer Wucht und Finesse ihresgleichen sucht. Der totale Wahnsinn! Eine unglaubliche Mixtur aus massiven Doomriffs, spacigen elektronischen Klängen und psychedelischen Einfärbungen. Dabei gehen die Italiener sehr vielschichtig ans Werk, pendeln zwischen progressiven Postrock-Verweisen und ambient-artigen Klangteppichen, ohne dabei ihre wuchtige Super-Heaviness zu verlieren. Die Tracks sind oft in langen Bögen angelegt, wie z.B. “Eve” ein 45 minütiges Epos, das in 5 Akte unterteilt ist. Eine intensive Erfahrung, die zudem auch mit der eigenen Lightshow verknüpft ist. Das Konzert wird ein audio-visuelles Erlebnis!!
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// Do // 21 Uhr // SOUL KITCHEN
BRD 2009, 100 min, Regie: Fatih Akin
BRD 2009, 100 min, Regie: Fatih Akin
Eigentlich kann sich der Deutschgrieche Zinos - hübsch und charismatisch: Adam Bousdoukos - ja gar nicht beklagen. Er ist so dreissig, hat eine kluge und hübsche Freundin aus gutem Haus. Zudem betreibt er in einer alten Fabrikhalle im Hamburger Vorortviertel Wilhelmsburg seit einigen Jahren ein eigenes Lokal, eben das „Soul Kitchen“, das zwar nicht ganz bombig läuft, jedoch genug zum Leben abwirft. Doch nun tritt Nadine einen Job als Auslandkorrespondentin in Shanghai an, und das ist der Auslöser einer kleinen Krise: Nicht genug, dass Zinos den Beziehungsblues bläst, er grübelt auch über seine Zukunft als Hamburger Lokalbesitzer. Dazu kommt, dass seine Bandscheiben schmerzen und sein Versuch das „Soul Kitchen“ mittels Gourmetkoch aufzumotzen gründlich schief läuft. Zudem hat ein Immobilienhai ein Auge aufs „Soul Kitchen“ geworfen und dann ist da noch Zinos halbseidener Bruder Illias - grossartig in dieser schmierigen Zockerrolle: Moritz Bleibtreu! -, der, in Halbgefangenschaft verlegt, zumindest pro forma einen Job braucht. Keine Freude ist das alles und Zinos bereits drauf und dran... doch nein, wie in von „Im Juli“ über „Solino“ bis „Gegen die Wand“ eigentlich allen Filmen erzählt Fatih Akin auch in „Soul Kitchen“, wie das Leben sich lebt, wenn es trotz allen Tiefschlägen einfach weiter geht. Hübsch-derb und multikulti ist das Bild Hamburgs, das er entwirft. Die Story, rasant erzählt, ist wild, herb aber auch herzhaft-romantisch. Auf dass „Soul Kitchen“, voll heisser Musik und zwar nicht nur Soul, ein typisches Akin‘sches Feelgood-Movie ist - oder wie Akin selber meint: Ein etwas anderer „Heimatfilm“. (Irene Genhart)
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// Fr // 21 Uhr // UT Connewitz & FlossBros. laden ein:
DAMIEN JURADO (us/ secretly canadian)
DAMIEN JURADO (us/ secretly canadian)
Diesen Mann singen zu hören ist ein einschneidendes Erlebnis. Ihn singen zu sehen, dürfte die Intensität des Erlebens noch einmal verstärken. Damien Jurado, einer der begnadetsten Singer-Songwriter unserer Zeit, ist mit seinem neuen und nunmehr neunten Album durch Europa unterwegs.
Minimalistisch mutet die Instrumentierung von "Saint Bartlett" an, verhalten klagend der Gesang, alltäglich die Geschichten, die der Erzähler preisgibt.
Doch gerade in diesen Komponenten liegt die unglaubliche Emotionalität und Präsenz der Songs. Und die kriegen auch die Zuhörer ohne Umwege zu spüren. Damien Jurado berührt und es wird dringend dazu geraten, sich diesen stimmgewordenen Diamanten auf keinen Fall entgehen zu lassen.
Minimalistisch mutet die Instrumentierung von "Saint Bartlett" an, verhalten klagend der Gesang, alltäglich die Geschichten, die der Erzähler preisgibt.
Doch gerade in diesen Komponenten liegt die unglaubliche Emotionalität und Präsenz der Songs. Und die kriegen auch die Zuhörer ohne Umwege zu spüren. Damien Jurado berührt und es wird dringend dazu geraten, sich diesen stimmgewordenen Diamanten auf keinen Fall entgehen zu lassen.
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// Sa // 21 Uhr // Kurzfilmnacht
Das große (Fr)Essen
Das große (Fr)Essen
Diesmal dürft ihr gespannt sein auf lustige aber auch bitterböse Kurzfilme rund ums Thema „Essen“. Da geht‘s ums Fressen und gefressen werden, da trägt man Küchenschlachten aus, mischt Abführmittel unters Essen, hungert nach Liebe, dürstet nach Blut, da rebellieren Küchengeräte und Frosch und Wurst kämpfen um ihr Leben…
Na – Appetit bekommen? Dann kommt zur zweiten Kurzfilmnacht ins UT!
Na – Appetit bekommen? Dann kommt zur zweiten Kurzfilmnacht ins UT!
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// So // 17 Uhr // Konzert zum Sonntag
C.W. Stoneking And His Primitive Horn Orchestra (aus) & Chip Kanonee (l.e.)
C.W. Stoneking And His Primitive Horn Orchestra (aus) & Chip Kanonee (l.e.)

10 EUR
» Karten reservieren
» www.cwstoneking.com
» www.youtube.com/watch?v=Jgncwm9cMio&feature=player_embedded#!
» www.myspace.com/cwstoneking
» www.myspace.com/chipkanonee
Ob er zum Blues fand oder ob der Blues ihn fand, ist nicht überliefert... als wäre das Rad der Zeit zurück gedreht erscheint es einem wenn C.W. STONEKING mit seinen von Werkarbeit gezeichneten Händen in die Saiten greift. Mit einer Stimme so schwarz wie Teer und Liedern so staubig wie das karge Land, das STONEKING beim zurückgezogenen Leben in den Outlands vor seiner Hütte vorfand, zieht der Handyman mit seinem Primitive Horn Orchestra über Europas Bühnen und holt einem endgültig zurück in Zeiten, wo jeder feierte und wo die Männer noch zu tanzen wussten. Traurige Lieder und Erinnerungen an vergilbte schwarz-weiß Fotos und Zeiten die hart und entbehrungsreich waren, und in denen gerade deshalb der Blues seine Anfänge nahm.
Wem bei Songs wie “Jungle Lullaby” nicht warm um`s Herz wird, der hat definitiv keines.
Ladies and Gentlemen, das ist der Wahnsinn! Das ist unglaublich gut! Das darf man echt nicht verpassen! So etwas bekommt man definitiv nicht alle Tage geboten!
P.S.: C.W. Stonekings letztes Album "Jungle Blues" wurde übrigens als Best Blues und Roots Album mit dem Aria Awards 2009, dem australischen Pendant zum Grammy ausgezeichnet.
Und dazu Chip Kanonee: verwurzelt in Jazz, Country und Folk und dem Anspruch an das Ursprüngliche – Chip Kanonee erspielt sich die Einfachheit vor einem orchestralen Horizont. Bossa Nova-Rhythmen als Wegbegleiter lassen aus den nordamerikanischen Einflüssen eine Klanglandschaft von eigensinniger Schönheit entstehen.
Felsblöcke schneiden Kulisse. Ein kleines Schiff lässt sich treiben. Dampf wärmt die Kajüte, die Kajüte ist erfüllt von Musik. Hafeneinfahrt nach einer langen Reise. Von hier aus zu Fuß.
Wem bei Songs wie “Jungle Lullaby” nicht warm um`s Herz wird, der hat definitiv keines.
Ladies and Gentlemen, das ist der Wahnsinn! Das ist unglaublich gut! Das darf man echt nicht verpassen! So etwas bekommt man definitiv nicht alle Tage geboten!
P.S.: C.W. Stonekings letztes Album "Jungle Blues" wurde übrigens als Best Blues und Roots Album mit dem Aria Awards 2009, dem australischen Pendant zum Grammy ausgezeichnet.
Und dazu Chip Kanonee: verwurzelt in Jazz, Country und Folk und dem Anspruch an das Ursprüngliche – Chip Kanonee erspielt sich die Einfachheit vor einem orchestralen Horizont. Bossa Nova-Rhythmen als Wegbegleiter lassen aus den nordamerikanischen Einflüssen eine Klanglandschaft von eigensinniger Schönheit entstehen.
Felsblöcke schneiden Kulisse. Ein kleines Schiff lässt sich treiben. Dampf wärmt die Kajüte, die Kajüte ist erfüllt von Musik. Hafeneinfahrt nach einer langen Reise. Von hier aus zu Fuß.
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// Mo // 20 Uhr // Handa Gote * EKRAN*
Musik Film Performance
Musik Film Performance

10 EUR / 7 EUR ermäßigt
» Karten reservieren
» www.bfot.de
» www.myspace.com/handagote
» www.myspace.com/federsel
» dl.dropbox.com/u/8811000/Off%20Europa%20web%20tv.m4v
Eröffnung des Festivals "Off Europa: nové české divadlo" (Neues Theater aus Tschechien)
"Wir standen staunend vor Bildern aus dem Leben von fremden Menschen... sensibles Material landete in unsere Händen. Material das wir schätzen und mit Respekt behandeln. Geschichten von Leben, genauso wichtig wie unsere eigenen."
Im Zentrum des Abends stehen gefundene und gesammelte Bilddokumente aus den Zeiten des Sozialismus. Super-8 (Amateur)-Filme und (Familien-)Dias, ohne Originalton zusammengefügt zu einer mehrteiligen Projektion - und begleitet von Live-Musik einer in Tschechien weithin bekannten Band. "Ekran" wirkt wie eine Reise auf einen anderen Planeten. Fern von Nostalgie, neugierig zurück in eine bekannt/unbekannte Welt.
Handa Gote -- research & development -- ist postdramatisches, konzeptionelles Theater, bestehend aus Live-Musik und Klanginstallation, aus Bewegung und Tanz, aus Ritual und Technologie. Das Ensemble selbst bezeichnet seine Arbeit gelegentlich als "industrial Haiku". Ein "Haiku" ist eine Gedichtsform aus Japan. Der Begriff "Handa Gote" entstammt ebenfalls dem japanischen Sprachgebrauch und bedeutet "Lötkolben".
B4 -- die Band:
Tomáš Procházka -- electric guitar, ebow, electronics
David Freudl -- piano, keyboards, electronics
Leoš Kropác(ek -- drums, objects
David Singer -- electric violin
"Wir standen staunend vor Bildern aus dem Leben von fremden Menschen... sensibles Material landete in unsere Händen. Material das wir schätzen und mit Respekt behandeln. Geschichten von Leben, genauso wichtig wie unsere eigenen."
Im Zentrum des Abends stehen gefundene und gesammelte Bilddokumente aus den Zeiten des Sozialismus. Super-8 (Amateur)-Filme und (Familien-)Dias, ohne Originalton zusammengefügt zu einer mehrteiligen Projektion - und begleitet von Live-Musik einer in Tschechien weithin bekannten Band. "Ekran" wirkt wie eine Reise auf einen anderen Planeten. Fern von Nostalgie, neugierig zurück in eine bekannt/unbekannte Welt.
Handa Gote -- research & development -- ist postdramatisches, konzeptionelles Theater, bestehend aus Live-Musik und Klanginstallation, aus Bewegung und Tanz, aus Ritual und Technologie. Das Ensemble selbst bezeichnet seine Arbeit gelegentlich als "industrial Haiku". Ein "Haiku" ist eine Gedichtsform aus Japan. Der Begriff "Handa Gote" entstammt ebenfalls dem japanischen Sprachgebrauch und bedeutet "Lötkolben".
B4 -- die Band:
Tomáš Procházka -- electric guitar, ebow, electronics
David Freudl -- piano, keyboards, electronics
Leoš Kropác(ek -- drums, objects
David Singer -- electric violin
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// Di // 20 Uhr // Film + Lesung + Gespräch
ATELIERGESPRÄCHE MIT HARTWIG EBERSBACH
ATELIERGESPRÄCHE MIT HARTWIG EBERSBACH
Robert Schimke (Kunstredakteur/kreuzer) und Norbert Wartig (Autor) im Gespräch mit dem Leipziger Maler Hartwig Ebersbach
„Reden wie einem der Schnabel gewachsen ist, das ist Kaspar. Also in diesem Buch finden sich solche Reden, frech, frei, unkontrolliert (hat er zu viel Wein gehabt ?). Das könnte ihn Freundschaften kosten. Wie dumm. Vergebung!“ Kaspar H.E.
Das vorliegende Buch eröffnet die Reihe ›Ateliergespräche‹. Die Idee zur Buch-Reihe geht zurück auf den Wunsch, dem Künstler da zu begegnen und letztlich auch da zu dokumentieren, wo er sich stets bewegt – in den Grenzen seines Werkes und seiner Künstlerbiographie.
Was ist das Werk? Wer ist der Künstler? Die Antworten darauf sollen Gespräche herausfordern, sollen den Künstler provozieren, ihn aber auch umschmeicheln, sich über sein Werk und seine Biographie zu äußern. Der so entstandene Dialog zwischen dem Autor und dem Künstler in den Jahren 2005-2009 wurde auch in eine dafür untypische Buch-Form umgesetzt: So steht der erste Band - „Ateliergespräche mit Hartwig Ebersbach“ - zwischen Briefroman, Porträt, Künstlerbuch und auch Katalog.
Zu Beginn der Veranstaltung im UT Connewitz ist ein Einführungsfilm über den Maler Hartwig Ebersbach zu sehen.
„Reden wie einem der Schnabel gewachsen ist, das ist Kaspar. Also in diesem Buch finden sich solche Reden, frech, frei, unkontrolliert (hat er zu viel Wein gehabt ?). Das könnte ihn Freundschaften kosten. Wie dumm. Vergebung!“ Kaspar H.E.
Das vorliegende Buch eröffnet die Reihe ›Ateliergespräche‹. Die Idee zur Buch-Reihe geht zurück auf den Wunsch, dem Künstler da zu begegnen und letztlich auch da zu dokumentieren, wo er sich stets bewegt – in den Grenzen seines Werkes und seiner Künstlerbiographie.
Was ist das Werk? Wer ist der Künstler? Die Antworten darauf sollen Gespräche herausfordern, sollen den Künstler provozieren, ihn aber auch umschmeicheln, sich über sein Werk und seine Biographie zu äußern. Der so entstandene Dialog zwischen dem Autor und dem Künstler in den Jahren 2005-2009 wurde auch in eine dafür untypische Buch-Form umgesetzt: So steht der erste Band - „Ateliergespräche mit Hartwig Ebersbach“ - zwischen Briefroman, Porträt, Künstlerbuch und auch Katalog.
Zu Beginn der Veranstaltung im UT Connewitz ist ein Einführungsfilm über den Maler Hartwig Ebersbach zu sehen.
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// Mi // 21 Uhr // amnesty Leipzig zeigt: LOST BOYS OF SUDAN
Dokumentarfilm USA 2006, 89 min, OmeU
Dokumentarfilm USA 2006, 89 min, OmeU
Hunderte Dinka-Jungen flüchteten zu Fuß vor dem Krieg im Südsudan bis nach Kenia. Nach Jahren im Flüchtlingslager nehmen viele von ihnen am Resettlement-Programm der USA teil, d.h. sie wandern dorthin aus.
Der größte Teil des Films begleitet zwei der Lost Boys, Santino und Peter, während ihres ersten Jahres in den USA und zeigt, wie sie allmählich ein Leben dort aufbauen, wie sie die amerikanische Gesellschaft erleben und auf welche Schwierigkeiten sie stoßen.
Der größte Teil des Films begleitet zwei der Lost Boys, Santino und Peter, während ihres ersten Jahres in den USA und zeigt, wie sie allmählich ein Leben dort aufbauen, wie sie die amerikanische Gesellschaft erleben und auf welche Schwierigkeiten sie stoßen.
23
// Do // 20 Uhr // Handa Gote *RAIN DANCE*
Festival "Off Europa: nové české divadlo" (Neues Theater aus Tschechien)
Festival "Off Europa: nové české divadlo" (Neues Theater aus Tschechien)
„Rain Dance“ ist eine jener Theaterarbeiten von denen man sich wünschte, dass sie nie oder nicht so schnell zu Ende gehen mögen. Was – inspiriert von Ritualen von Naturvölkern - wie ein Happening beginnt, entwickelt einen beinahe transzendenten Sog hin zu einer unaufgeregten analytischen Befragung menschlicher Existenz.
Dabei ist „Rain Dance“ eigentlich eine schwarze Komödie, basierend auf einer skeptischen Beobachtung der westlichen Welt. Über Vorgänge, die nicht gelingen wollen. Über Dämonen, die durch unseren Alltag schweben und selbst keinen Rat mehr wissen. „Rain Dance“ handelt von Individualität und Eigensinn, von Unangepasstheit. Von ein paar Resten Fortschrittsgläubigkeit, die man gern zerstört, weil man sich eigentlich doch lieber verweigert. Von einer Freiheit, die nicht von allein kommt. Die man sich nehmen muss, wenn man nicht im Regen stehen will.
Die Künstlergruppe „Handa Gote“ hat sich mit vielem beschäftigt. Hat Theaterabende gemacht über Computer und elektronische Musik, über Geräusche und Stille, über Züge, über Pilze - und immer wieder über Erinnerungen. Die Figuren in „Rain Dance“ leben/bewegen sich auf einer Bühne im Hier und Heute aber sie sind umgeben von eben jenen Erinnerungen, besitzen erkennbar Geschichte und Individualität. Sie setzen sich einer Langsamkeit, einer Bestimmtheit aus, die das Zeitmaß, die Oberflächlichkeit und Mittelmäßigkeit der Gegenwart für die Dauer dieses Theaterabends außer Kraft setzen kann. Und wirken ansteckend in ihrer Utopie an Lebensfreude und Durchhaltewillen.
Handa Gote – research & development – ist postdramatisches, konzeptionelles Theater, bestehend aus Live-Musik und Klanginstallation, aus Bewegung und Tanz, aus Ritual und Technologie.Das Ensemble selbst bezeichnet seine Arbeit gelegentlich als „industrial haiku“. Ein „Haiku“ ist eine Gedichtsform aus Japan. Der Begriff „Handa Gote“ entstammt ebenfalls dem japanischen Sprachgebrauch und bedeutet „Lötkolben“.
Dabei ist „Rain Dance“ eigentlich eine schwarze Komödie, basierend auf einer skeptischen Beobachtung der westlichen Welt. Über Vorgänge, die nicht gelingen wollen. Über Dämonen, die durch unseren Alltag schweben und selbst keinen Rat mehr wissen. „Rain Dance“ handelt von Individualität und Eigensinn, von Unangepasstheit. Von ein paar Resten Fortschrittsgläubigkeit, die man gern zerstört, weil man sich eigentlich doch lieber verweigert. Von einer Freiheit, die nicht von allein kommt. Die man sich nehmen muss, wenn man nicht im Regen stehen will.
Die Künstlergruppe „Handa Gote“ hat sich mit vielem beschäftigt. Hat Theaterabende gemacht über Computer und elektronische Musik, über Geräusche und Stille, über Züge, über Pilze - und immer wieder über Erinnerungen. Die Figuren in „Rain Dance“ leben/bewegen sich auf einer Bühne im Hier und Heute aber sie sind umgeben von eben jenen Erinnerungen, besitzen erkennbar Geschichte und Individualität. Sie setzen sich einer Langsamkeit, einer Bestimmtheit aus, die das Zeitmaß, die Oberflächlichkeit und Mittelmäßigkeit der Gegenwart für die Dauer dieses Theaterabends außer Kraft setzen kann. Und wirken ansteckend in ihrer Utopie an Lebensfreude und Durchhaltewillen.
Handa Gote – research & development – ist postdramatisches, konzeptionelles Theater, bestehend aus Live-Musik und Klanginstallation, aus Bewegung und Tanz, aus Ritual und Technologie.Das Ensemble selbst bezeichnet seine Arbeit gelegentlich als „industrial haiku“. Ein „Haiku“ ist eine Gedichtsform aus Japan. Der Begriff „Handa Gote“ entstammt ebenfalls dem japanischen Sprachgebrauch und bedeutet „Lötkolben“.
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// Fr // 20:30 Uhr // BURNT FRIEDMAN & JAKI LIEBEZEIT
34. Leipziger Jazztage
34. Leipziger Jazztage

18 EUR / 12 EUR ermäßigt
» Karten reservieren
» www.jazzclub-leipzig.de
» www.myspace.com/burntfriedmanjakiliebezeit
» www.ticketgalerie.de
Spricht man über innovative Musik aus Deutschland während der musikhistorisch aufregendsten Epoche, dann fallen fast immer 3 Namen: Kraftwerk, Neu und Can. Geht es darum, den bis heute einflussreichsten Trommler zu bestimmen, dann ist Jaki Liebezeit sicher einer der interessantesten Figuren.
Liebezeit konzipierte nicht nur sein eigenes, auf Zyklen beruhendes Trommelsystem, sondern entwickelte auch ein neuartiges, auf das nötigste konzentrierte Drumset.
Friedman und Liebezeit fanden sich 2001 in Köln. Beide teilen eine Vorliebe für sogenannte geheime Rhythmen - wenig gebräuchliche, der westlichen Kultur fremde Rhythmen. Zusammen folgen sie nun ihrer gemeinsamen Vision von neuer Musik. Beide Künstler haben sich ganz bewusst vom west-europäischen, anglo-amerikanischen Regelrhythmus abgewendet um ihre Formensprache auf alle global verfügbaren Rhythmen zu erweitern. Jaki Liebezeit: "Unsere Musik hat möglicherweise viele Elemente dieser Erde aufgenommen, ohne bestmmte Elemente zu featuren. Die einzelnen Elemente sind abstrahiert worden, da ist kein nationaler Charakter mehr vorhanden oder ethnischer Charakter, nichts Typisches aus Sevilla, aus Istanbul, sondern es sind die Gemeinsamkeiten, die alle Musikarten gemein haben. Diese sind abstrahiert und verarbeitet worden."
Friedman und Liebezeit sind so gut eingespielt wie nie zuvor, daher sind die vorliegenden Titel weniger als bisher üblich von Nachbearbeitung und Schnittechniken geprägt, als von der Körperlichkeit und Behandlung der gespielten Instrumente.
Pressestimmen
...endlessly inventive and smooth as silk. (The Wire)
...sounds like the modern jazz quartet of the 24th century...(Uncut)
Liebezeit konzipierte nicht nur sein eigenes, auf Zyklen beruhendes Trommelsystem, sondern entwickelte auch ein neuartiges, auf das nötigste konzentrierte Drumset.
Friedman und Liebezeit fanden sich 2001 in Köln. Beide teilen eine Vorliebe für sogenannte geheime Rhythmen - wenig gebräuchliche, der westlichen Kultur fremde Rhythmen. Zusammen folgen sie nun ihrer gemeinsamen Vision von neuer Musik. Beide Künstler haben sich ganz bewusst vom west-europäischen, anglo-amerikanischen Regelrhythmus abgewendet um ihre Formensprache auf alle global verfügbaren Rhythmen zu erweitern. Jaki Liebezeit: "Unsere Musik hat möglicherweise viele Elemente dieser Erde aufgenommen, ohne bestmmte Elemente zu featuren. Die einzelnen Elemente sind abstrahiert worden, da ist kein nationaler Charakter mehr vorhanden oder ethnischer Charakter, nichts Typisches aus Sevilla, aus Istanbul, sondern es sind die Gemeinsamkeiten, die alle Musikarten gemein haben. Diese sind abstrahiert und verarbeitet worden."
Friedman und Liebezeit sind so gut eingespielt wie nie zuvor, daher sind die vorliegenden Titel weniger als bisher üblich von Nachbearbeitung und Schnittechniken geprägt, als von der Körperlichkeit und Behandlung der gespielten Instrumente.
Pressestimmen
...endlessly inventive and smooth as silk. (The Wire)
...sounds like the modern jazz quartet of the 24th century...(Uncut)
29
// Mi // 21 Uhr // SOUL KITCHEN
BRD 2009, 100 min, Regie: Fatih Akin
BRD 2009, 100 min, Regie: Fatih Akin
Eigentlich kann sich der Deutschgrieche Zinos - hübsch und charismatisch: Adam Bousdoukos - ja gar nicht beklagen. Er ist so dreissig, hat eine kluge und hübsche Freundin aus gutem Haus. Zudem betreibt er in einer alten Fabrikhalle im Hamburger Vorortviertel Wilhelmsburg seit einigen Jahren ein eigenes Lokal, eben das „Soul Kitchen“, das zwar nicht ganz bombig läuft, jedoch genug zum Leben abwirft. Doch nun tritt Nadine einen Job als Auslandkorrespondentin in Shanghai an, und das ist der Auslöser einer kleinen Krise: Nicht genug, dass Zinos den Beziehungsblues bläst, er grübelt auch über seine Zukunft als Hamburger Lokalbesitzer. Dazu kommt, dass seine Bandscheiben schmerzen und sein Versuch das „Soul Kitchen“ mittels Gourmetkoch aufzumotzen gründlich schief läuft. Zudem hat ein Immobilienhai ein Auge aufs „Soul Kitchen“ geworfen und dann ist da noch Zinos halbseidener Bruder Illias - grossartig in dieser schmierigen Zockerrolle: Moritz Bleibtreu! -, der, in Halbgefangenschaft verlegt, zumindest pro forma einen Job braucht. Keine Freude ist das alles und Zinos bereits drauf und dran... doch nein, wie in von „Im Juli“ über „Solino“ bis „Gegen die Wand“ eigentlich allen Filmen erzählt Fatih Akin auch in „Soul Kitchen“, wie das Leben sich lebt, wenn es trotz allen Tiefschlägen einfach weiter geht. Hübsch-derb und multikulti ist das Bild Hamburgs, das er entwirft. Die Story, rasant erzählt, ist wild, herb aber auch herzhaft-romantisch. Auf dass „Soul Kitchen“, voll heisser Musik und zwar nicht nur Soul, ein typisches Akin‘sches Feelgood-Movie ist - oder wie Akin selber meint: Ein etwas anderer „Heimatfilm“. (Irene Genhart)
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// Fr // 21 Uhr // SOUL KITCHEN
BRD 2009, 100 min, Regie: Fatih Akin
BRD 2009, 100 min, Regie: Fatih Akin
Eigentlich kann sich der Deutschgrieche Zinos - hübsch und charismatisch: Adam Bousdoukos - ja gar nicht beklagen. Er ist so dreissig, hat eine kluge und hübsche Freundin aus gutem Haus. Zudem betreibt er in einer alten Fabrikhalle im Hamburger Vorortviertel Wilhelmsburg seit einigen Jahren ein eigenes Lokal, eben das „Soul Kitchen“, das zwar nicht ganz bombig läuft, jedoch genug zum Leben abwirft. Doch nun tritt Nadine einen Job als Auslandkorrespondentin in Shanghai an, und das ist der Auslöser einer kleinen Krise: Nicht genug, dass Zinos den Beziehungsblues bläst, er grübelt auch über seine Zukunft als Hamburger Lokalbesitzer. Dazu kommt, dass seine Bandscheiben schmerzen und sein Versuch das „Soul Kitchen“ mittels Gourmetkoch aufzumotzen gründlich schief läuft. Zudem hat ein Immobilienhai ein Auge aufs „Soul Kitchen“ geworfen und dann ist da noch Zinos halbseidener Bruder Illias - grossartig in dieser schmierigen Zockerrolle: Moritz Bleibtreu! -, der, in Halbgefangenschaft verlegt, zumindest pro forma einen Job braucht. Keine Freude ist das alles und Zinos bereits drauf und dran... doch nein, wie in von „Im Juli“ über „Solino“ bis „Gegen die Wand“ eigentlich allen Filmen erzählt Fatih Akin auch in „Soul Kitchen“, wie das Leben sich lebt, wenn es trotz allen Tiefschlägen einfach weiter geht. Hübsch-derb und multikulti ist das Bild Hamburgs, das er entwirft. Die Story, rasant erzählt, ist wild, herb aber auch herzhaft-romantisch. Auf dass „Soul Kitchen“, voll heisser Musik und zwar nicht nur Soul, ein typisches Akin‘sches Feelgood-Movie ist - oder wie Akin selber meint: Ein etwas anderer „Heimatfilm“. (Irene Genhart)










