Heute gibt es die seltene Gelegenheit zwei spannende holländische Projekte an einem Abend
zu erleben: Die FUJIs werden zu einem experimentellen Kurzfilm improvisieren und das Kilimanjaro Darkjazz Ensemble wird zu einer speziellen Version des Films “ Institute Benjamenta” der Brothers Quay spielen.
Jason Kohnen, der hauptberuflich als Bong-Ra Trommelfelle malträtiert, und Gideon Kiers haben klammheimlich mit einem Seitenprojekt etwas wirklich Besonderes geschaffen: Schon das Debut mit ihrem siebenköpfigen The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble (TKDE) gilt mittlerweile als – wenn auch geheimer – Klassiker der Ehe zwischen Elektronik und Jazz.
Ihr Geheimrezept ist dabei eigentlich ganz einfach: Sie denken in Bildern und nicht in theoretischen Konzepten. Die Komposition wird wie eine Kamera gebraucht. Die digitalen Tools sind die Kamerafilter. Angelehnt an die surrealen Pappmaschee-Filme der Brüder Quay entstehen aus den reduzierten Schablonen komplexe Verflechtungen. In jeder neuen Verschiebung finden sich versteckte Räume und ungeahnte Details. So beginnt »Pearls For Swine« exemplarisch mit filigranen Gitarrenanschlägen, die einladend die Post-Rock-Falle zuschnappen ließen, wäre da nicht ein verzerrter TripHop-Break, der durch Neufokussierung in Hardcore Techno und Breakcore-Gewitter umkippt.
Während beim TKDE eher der Jazz die Grundlage bildet, ist es bei Mt. Fuji der Sound an sich. Und diesen schicken die Musiker durch mäandernde Gassen und dichte Nebelfelder. Gitarrenwände türmen sich – nur geahnt – am Horizont und lodern. Ein Theremin zerschneidet die Luft. Im Mittelpunkt bleibt jedoch Hilary Jefferys grandioses Posaunenspiel, das wie ein Inferno über kurze Subbass-Impulse und die zurückhaltenden Noise-Skulpturen hinweg fegt und diese zugleich zusammen hält. David Lynch dürfte neidisch sein. Tipp!
(Quelle: hhv-mag.com)
03
// Fr // 21 Uhr // Abo Alsleben lädt ein:
4. CONNEWITZER LITERATURGALA
4. CONNEWITZER LITERATURGALA
mit: Dirk Bernemann (Berlin)
Sir Jan Off (Hamburg)
The Amazing Buttermaker (Leipzig)
& Gastgeber Abo Alsleben
Zum 4. Mal lädt Abo Alsleben zur Connewitzer Literaturgala ins UT Connewitz. Diesmal am Start sind Deutschlands literarischer Senkrechtstarter Dirk Bernemann aus Berlin (neuestes Werk: "Assoziales Wohnen", Hamburgs Kultautor Sir Jan Off mit neuem, noch geheimem Frischfleisch im Gepäck und der Magier The Amazing Buttermaker, der bislang durch geschmackvolle Partymusik von sich reden machte und nunmehr die Kunst des Kartenzaubers zelebriert.
Sir Jan Off (Hamburg)
The Amazing Buttermaker (Leipzig)
& Gastgeber Abo Alsleben
Zum 4. Mal lädt Abo Alsleben zur Connewitzer Literaturgala ins UT Connewitz. Diesmal am Start sind Deutschlands literarischer Senkrechtstarter Dirk Bernemann aus Berlin (neuestes Werk: "Assoziales Wohnen", Hamburgs Kultautor Sir Jan Off mit neuem, noch geheimem Frischfleisch im Gepäck und der Magier The Amazing Buttermaker, der bislang durch geschmackvolle Partymusik von sich reden machte und nunmehr die Kunst des Kartenzaubers zelebriert.
04
// Sa // 20 Uhr // Baikaltrain mit Dj Petrike & DJ Mahalla
mit Film & Live-Band: LA MINOR (ru)
mit Film & Live-Band: LA MINOR (ru)
>>> Tickets gibt`s ab 05.04. bei CULTON Tickets im Peterssteinweg & online!!! <<<
Mit dem Baikaltrain geht es unter Volldampf auf in den wilden Osten! Kurz nach dem Start tauchen wir im Kinowaggon ein in die verschwundene Welt sowjetischer Untergrund-Chansons, genannt Blatnjak. In dem Film „Kein Vertrauen. Keine Angst. Um nichts bitten.“ geht es um Lieder von Gangstern und Gaunern über Verrat und das Leben im Knast, über Liebe, Sehnsucht und die Suche nach dem Glück.
Dann springen die sechs Blatnjak-Musiker von La Minor aus St. Petersburg direkt von der Leinwand auf die Bühne, und heizen uns mit derben Songs aus der verruchten Unterwelt, engen Hinterhöfen und verkommenen Hafenspelunken ordentlich ein! Gespielt mit viel Charme, im atemberaubenden Tempo und gewürzt mit Einflüssen von Ska, Klezmer, Folk, Swing und russischem Ganoven-Chanson, nimmt der Odessa-Beat von La Minor jeden gefangen. Mit Bajan, Gitarre, Saxophon, Gesang, Kontrabass und Drums entfacht die Kult-Band im Baikaltrain einen Wirbelsturm furioser Gangstersounds zum wilden Abtanzen.
Dann werden die Instrumente mit Plattentellern getauscht, und DJ Mahalla und DJ Petrike präsentieren beste Tanzmusik, gesammelt entlang aller Schienen-stränge zwischen Serbien und Sibirien. Mit furiosen Gypsy-Sounds, slawischem Speed-Beat und krachendem Russen-Ska befeuern sie den verrückten Partyzug bis auf absolutes Rekordtempo. Lampen flackern. Räder kreischen. Der Samowar bebt. Im turbulenten Tanzrausch donnert der Baikaltrain laut pfeifend auf glühenden Schienen durch die Kurven, immer der aufgehenden Sonne entgegen. Feurige Tanzrhythmen aus Osteuropa voller Leidenschaft und Anarchie schütteln alle Passagiere wieder so richtig durch. Lebensfreude pur! Kollektiver Tanzgenuss pur!
Mit dem Baikaltrain geht es unter Volldampf auf in den wilden Osten! Kurz nach dem Start tauchen wir im Kinowaggon ein in die verschwundene Welt sowjetischer Untergrund-Chansons, genannt Blatnjak. In dem Film „Kein Vertrauen. Keine Angst. Um nichts bitten.“ geht es um Lieder von Gangstern und Gaunern über Verrat und das Leben im Knast, über Liebe, Sehnsucht und die Suche nach dem Glück.
Dann springen die sechs Blatnjak-Musiker von La Minor aus St. Petersburg direkt von der Leinwand auf die Bühne, und heizen uns mit derben Songs aus der verruchten Unterwelt, engen Hinterhöfen und verkommenen Hafenspelunken ordentlich ein! Gespielt mit viel Charme, im atemberaubenden Tempo und gewürzt mit Einflüssen von Ska, Klezmer, Folk, Swing und russischem Ganoven-Chanson, nimmt der Odessa-Beat von La Minor jeden gefangen. Mit Bajan, Gitarre, Saxophon, Gesang, Kontrabass und Drums entfacht die Kult-Band im Baikaltrain einen Wirbelsturm furioser Gangstersounds zum wilden Abtanzen.
Dann werden die Instrumente mit Plattentellern getauscht, und DJ Mahalla und DJ Petrike präsentieren beste Tanzmusik, gesammelt entlang aller Schienen-stränge zwischen Serbien und Sibirien. Mit furiosen Gypsy-Sounds, slawischem Speed-Beat und krachendem Russen-Ska befeuern sie den verrückten Partyzug bis auf absolutes Rekordtempo. Lampen flackern. Räder kreischen. Der Samowar bebt. Im turbulenten Tanzrausch donnert der Baikaltrain laut pfeifend auf glühenden Schienen durch die Kurven, immer der aufgehenden Sonne entgegen. Feurige Tanzrhythmen aus Osteuropa voller Leidenschaft und Anarchie schütteln alle Passagiere wieder so richtig durch. Lebensfreude pur! Kollektiver Tanzgenuss pur!
05
// So // 21 Uhr // UT Connewitz & Schubladenkonsortium laden ein
MELVINS lite & Big Business
MELVINS lite & Big Business

VVK: 22 zzgl. Gebühr EUR
» themelvins.net
» www.culton.de/melvins-lite-support-leipzig.html
» www.facebook.com/melvinsarmy
» www.ipecac.com
Ein Melvins-Tourstopp in Leipzig ist auf jeden Fall ein Grund zur Freude!
Die Bezeichnung „lite“ ist letztlich nur ein kleiner Hinweis darauf, dass die Band nicht in ursprünglicher Formation, aber mit dem bestbekannten Kern, besetzt aus Buzz Osborne und Dale Crower sowie Trevor Dunn, auftritt. Diese ständig anderen Bandkonstellationen sind es, die laut Buzzo die Langlebigkeit der MELVINS gewährleisten, die verhindern, dass es langweilig wird: „Consider the Freak Puke record the fifth side of the four-sided Melvins’ triangle“ wird zitiert. Radikale Kurswechsel gehören eben zum Prinzip der Band. Immerhin gelten die Melvins als Urheber des sogenannten Sludge Metal, einer Mischung aus Doom Metal und Hardcore Punk. Ihr letztes Album „Freak Puke“ (2012, Ipecac Recordings) lässt spüren, dass das „Lite-Trio“ weniger brachial ist als gewohnt. Ihr Sound ist einmalig, wesentlich subtiler und feiner arrangiert als jemals zuvor.
Dem stehen Big Business in nichts nach, die mittlerweile als "Melvins-Backing-Band" agierenden Noisespezialisten um die beiden Bandköpfe Jared Warren (Karp) und Coady Willis (Murder City Devils). Dabei pendeln sie zwischen Noise/Doom/Sludge und King Crimson vs. Melvins auf Acid mit Hang zu melancholischer Melodik.
VVK läuft bei Culton Tickets im Peterssteinweg und online sowie in der Buchhandlung W. Otto & Nachf. direkt neben dem UT.
Die Bezeichnung „lite“ ist letztlich nur ein kleiner Hinweis darauf, dass die Band nicht in ursprünglicher Formation, aber mit dem bestbekannten Kern, besetzt aus Buzz Osborne und Dale Crower sowie Trevor Dunn, auftritt. Diese ständig anderen Bandkonstellationen sind es, die laut Buzzo die Langlebigkeit der MELVINS gewährleisten, die verhindern, dass es langweilig wird: „Consider the Freak Puke record the fifth side of the four-sided Melvins’ triangle“ wird zitiert. Radikale Kurswechsel gehören eben zum Prinzip der Band. Immerhin gelten die Melvins als Urheber des sogenannten Sludge Metal, einer Mischung aus Doom Metal und Hardcore Punk. Ihr letztes Album „Freak Puke“ (2012, Ipecac Recordings) lässt spüren, dass das „Lite-Trio“ weniger brachial ist als gewohnt. Ihr Sound ist einmalig, wesentlich subtiler und feiner arrangiert als jemals zuvor.
Dem stehen Big Business in nichts nach, die mittlerweile als "Melvins-Backing-Band" agierenden Noisespezialisten um die beiden Bandköpfe Jared Warren (Karp) und Coady Willis (Murder City Devils). Dabei pendeln sie zwischen Noise/Doom/Sludge und King Crimson vs. Melvins auf Acid mit Hang zu melancholischer Melodik.
VVK läuft bei Culton Tickets im Peterssteinweg und online sowie in der Buchhandlung W. Otto & Nachf. direkt neben dem UT.
07
// Di // 21 Uhr //
KADAVAR (bln// nuclear blast) & Shandy Mandies (lpz)
KADAVAR (bln// nuclear blast) & Shandy Mandies (lpz)

Abendkasse: 12 EUR / 10 EUR ermäßigt
» https://www.facebook.com/KadavarOfficial
» www.nuclearblast.de/de/label/music/band/about/2893136.kadavar.html
» www.culton.de/catalogsearch/result/?q=kadavar
Für Homer Simpson ist gute Musik immer mit einem zwanghaften Nicken verbunden, das gleichsam jede einzelne Note bejaht. Es gibt allerdings Bands, bei denen ist es mit einfachem Kopfschütteln nicht getan. Bei Kadavar zum Beispiel - da will und muss alles wackeln. Arme, Beine, Bärte. Hüfte, Knie und Fußgelenk. Und das, obwohl die Berliner von ekstatischer Tanzmusik und Dancefloor-Groove genauso weit entfernt sind wie von ihrem letzten
Friseurbesuch.
Mit Erscheinen ihrer Debutscheibe im letzten Jahr – deren erste 1000er-Auflage noch während der Tour vergriffen war – glaubte man, die Evolution des Rock habe in den letzten Jahrzehnten still gestanden, Schlaghose und Plateauschuhwerk seien immer noch stilsicherer Bestandteil der Rockerattitüde. Musikalisch greifen Kadavar-Songs auf den doomigen Hard Rock der Siebziger zurück, ihre Strukturen dominieren tonnenschwere Riffs, werden nur von Gitarrensoli und von Wolfs nicht minder kreischender Stimme in der Senkrechten gehalten. Es reiht sich also Urtümliches an Archaisches.
Mit dem Wechsel zum renommierten Metal-Label Nuclear Blast hat sich an all dem erstmal nichts geändert, allenfalls ist Kadavars Musik noch gitarrenlastiger geworden. Der erste Appetizer "Doomsday Machine" verkündet jedenfalls nicht nur den sich wiederholenden Weltuntergang rüttelt zusätzlich an der Belastbarkeit der Nackenmuskulatur.
VVK über Culton (Peterssteinweg 9) oder neben stehenden Link:
Friseurbesuch.
Mit Erscheinen ihrer Debutscheibe im letzten Jahr – deren erste 1000er-Auflage noch während der Tour vergriffen war – glaubte man, die Evolution des Rock habe in den letzten Jahrzehnten still gestanden, Schlaghose und Plateauschuhwerk seien immer noch stilsicherer Bestandteil der Rockerattitüde. Musikalisch greifen Kadavar-Songs auf den doomigen Hard Rock der Siebziger zurück, ihre Strukturen dominieren tonnenschwere Riffs, werden nur von Gitarrensoli und von Wolfs nicht minder kreischender Stimme in der Senkrechten gehalten. Es reiht sich also Urtümliches an Archaisches.
Mit dem Wechsel zum renommierten Metal-Label Nuclear Blast hat sich an all dem erstmal nichts geändert, allenfalls ist Kadavars Musik noch gitarrenlastiger geworden. Der erste Appetizer "Doomsday Machine" verkündet jedenfalls nicht nur den sich wiederholenden Weltuntergang rüttelt zusätzlich an der Belastbarkeit der Nackenmuskulatur.
VVK über Culton (Peterssteinweg 9) oder neben stehenden Link:
08
// Mi // 20 Uhr // Amnesty International Leipzig lädt ein:
AM TOR ZU EUROPA - über die Lage afrikanischer Flüchtlinge in Marokko
AM TOR ZU EUROPA - über die Lage afrikanischer Flüchtlinge in Marokko
Referent: Diachari Poudiougo
Marokko ist zu einem Ziel vieler afrikanischer Flüchtlinge geworden. Deren Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa ist ungebrochen. Doch ist Marokko wirklich das Tor zu einem besseren Leben in Europa oder die Endstation der Sehnsucht? Der Doktorand Diachari Poudiougo, der aus Mali stammt, lebt seit über 10 Jahren in Marokko und arbeitet für verschiedene Flüchtlingsorganisationen. Seine Studien und Publikationen befassen sich mit dem Schutz des Rechts von subsaharischen Flüchtlingen, die zwischen Marokko, das sie nicht verlassen können, und Europa, das sie nicht erreichen können, gestrandet sind. Aus eigener Erfahrung und mit wissenschaftlicher Kompetenz beschreibt er ihre schwierigen Lebensbedingungen in Marokko.
Marokko ist zu einem Ziel vieler afrikanischer Flüchtlinge geworden. Deren Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa ist ungebrochen. Doch ist Marokko wirklich das Tor zu einem besseren Leben in Europa oder die Endstation der Sehnsucht? Der Doktorand Diachari Poudiougo, der aus Mali stammt, lebt seit über 10 Jahren in Marokko und arbeitet für verschiedene Flüchtlingsorganisationen. Seine Studien und Publikationen befassen sich mit dem Schutz des Rechts von subsaharischen Flüchtlingen, die zwischen Marokko, das sie nicht verlassen können, und Europa, das sie nicht erreichen können, gestrandet sind. Aus eigener Erfahrung und mit wissenschaftlicher Kompetenz beschreibt er ihre schwierigen Lebensbedingungen in Marokko.
10
// Fr // 21 Uhr //
MOUNTAINS (us// thrill jockey) & Rauelsson (bln)
MOUNTAINS (us// thrill jockey) & Rauelsson (bln)

12 EUR / 10 EUR ermäßigt
» www.thrilljockey.com/thrill/Mountains/Centralia#.UV6r_T4nwzw
» https://soundcloud.com/sonic-pieces/rauelsson-liebre
Die Mountains, Brendon Anderegg und Koen Holtkamp aus Brooklyn, türmen für ihr aktuelles, viertes Album Berge, Zentralmassive von Gitarren, Orgeln, Klavieren, Electronics, Akkordeons, Glocken, Mundharmonikas und Fieldrecordings auf...bis sich an die dreißig Spuren zu einem dichten und undurchschaubar verschachtelten Ambient-Drone-Orchesterwerk verweben. Auf harsche digitale Bearbeitung verzichten die beiden dabei, und so klingt das Ganze nach glitzernden Bergseen, klarer Luft. Die Sonne knallt ein bisschen, das Auge blickt in verbläute Fernen.
Diese Atmo ziehen die beiden konsequent und ohne doppelten Boden durch. Ihr Fokus liegt auf zudem auf dem Handwerk, der Entwicklung eines Verfahrens, das sie so auch live umsetzen: ihr Spiel auf diversen Instrumenten durchläuft analogelektronische Prozesse, trickreich verschaltet, aber unter Verzicht auf Computer. Der dichte, wogende Klangstrom mit einem Rückgrat aus stehenden Orgelsounds entspringt so der Verschmelzung einer ganz organisch direkten Folk-Herangehensweise mit moderner Studio-Elektronik. Schimmernd-strahlender Sommer-Ambient irgendwo zwischen Emeralds und Cluster.
Ihre Perfomance im UT wird durch Visuals begleitet.
Diese Atmo ziehen die beiden konsequent und ohne doppelten Boden durch. Ihr Fokus liegt auf zudem auf dem Handwerk, der Entwicklung eines Verfahrens, das sie so auch live umsetzen: ihr Spiel auf diversen Instrumenten durchläuft analogelektronische Prozesse, trickreich verschaltet, aber unter Verzicht auf Computer. Der dichte, wogende Klangstrom mit einem Rückgrat aus stehenden Orgelsounds entspringt so der Verschmelzung einer ganz organisch direkten Folk-Herangehensweise mit moderner Studio-Elektronik. Schimmernd-strahlender Sommer-Ambient irgendwo zwischen Emeralds und Cluster.
Ihre Perfomance im UT wird durch Visuals begleitet.
11
// Sa // 21 Uhr //
SEBASTIAN LIND (dk) + James Hersey
SEBASTIAN LIND (dk) + James Hersey
Sebastian Lind aus Dänemark verbringt seine Zeit zumeist im Aufnahmestudio. Er ist kein Singer/Songwriter im klassischen Sinne. Dafür schiebt die Wundertüte Pop allmorgendlich zu viele unterschiedliche Spielweisen durch die Studio-Eingangstür. Songs zu schreiben und sie dann nur mit der Gitarre aufzunehmen, käme ihm nicht in den Sinn. Jedenfalls nicht ausschließlich. Die Elektronik bietet Möglichkeiten, Songideen auf interessante Fährten zu locken. Das Klack-Klack in angewandter Repetitionstechnik macht aus Sebastian Lind noch keinen akustischen Kalkbrenner, aber hebt ihn aus dem Schnulzenschmalz. Seinem komplett in Eigenregie produziertem Album „I Will Follow“ wird eine gewisse Melancholie attestiert. Sebastian verpackt die Welt freilich nicht grau. Manchmal liegt der Spaß einfach unter einer Staubwolke…
Ein spannender junger Musiker und ein Konzerttipp für Leute die Me And My Drummer und Konsorten mögen!
Der Vorverkauf hat bereits begonnen, Eure Tickets erhaltet Ihr z.B. bei der Ticketgalerie.
Ein spannender junger Musiker und ein Konzerttipp für Leute die Me And My Drummer und Konsorten mögen!
Der Vorverkauf hat bereits begonnen, Eure Tickets erhaltet Ihr z.B. bei der Ticketgalerie.
12
// So //14 Uhr // KinderKinoKlub Flimmerstunde zeigt:
Pippi Langstrumpf
Pippi Langstrumpf

In eine schwedische Kleinstadt der Jahrhundertwende zieht das freche Mädchen mit Sommersprossen namens Pippi Langstrumpf, die Tochter des Kapitän Langstrumpf, bekannt auch als König von Taka-Tuka-Land, in der Villa Kunterbunt ein. Da sie eine Tasche voller Goldmünzen besitzt, durch Magie allen Erwachsenen überlegen ist und sich selbstsicher und unbekümmert gibt, erregt sie sehr bald das Missfallen der Bewohner des Städtchens. Pippi freundet sich schnell mit den Nachbarskindern Tommy und Annika an. Wie Pippi dem aufdringlichen Fräulein vom Amt ein Schnippchen schlägt, dafür sorgt, dass die beiden Gauner wieder hinter Gitter kommen, und was die drei Kinder sonst noch alles anstellen, wollen wir nicht verraten.
14
// Di // 21 Uhr // UT Connewitz & Schubladekonsortium laden ein:
Mt. EERIE (band version) & Parenthetical Girls
Mt. EERIE (band version) & Parenthetical Girls
Phil Elverum ist Mount Eerie. Der 34-jährige Multiinstrumentalist aus der Gegend um Washington hat in einigen anderen Bands gespielt und als Produzent gearbeitet bevor er 1997 begann, seine Soloarbeiten zunächst unter dem Namen „The Microphones“ zu veröffentlichen. Phil Elverums Musik wird irgendwann mal ganze Drehbücher und Romangeschichten anregen, womöglich hat sie das sogar schon längst. Nachdem der Songwriter und Soundkünstler mit ‘Wind’s Poem’ ein famoses Ambientwerk mit tonnenschweren E-Gitarren eingespielt hat, gibt er sich mit seinem neuen Werk ‘Clear Moon’ wieder deutlich leichter. Im UT wird Mt. Eerie in der Band-Version zu erleben sein. Man darf durchaus gespannt sein, denn was genau live passiert, weiß man bei Herrn Elverum nie.
Parenthetical Girls: „Unkonventionell“ ist vielleicht der erfolgsversprechendste Versuch. Obsessiv, exzentrisch: auch nicht schlecht. Wie soll man denn bloß diesen Sound, der in der Fachpresse manchmal Artschool genannt wird, treffender beschreiben? Die Idee ist ja gar nicht so falsch. Jherek Bischoff hat mit den Größen der Annäherung zwischen Bildender Kunst und Musik (wer hat die beiden eigentlich getrennt?) zusammengearbeitet: u.A. Brian Eno, David Byrne oder Jamie Stewart/XiuXiu. Im Vordergrund des Band-Daseins steht die Performance, der Akt, das Jetzt. Theatralische Dramen, exaltierten Tanz und generell unpackbar schöne und brüchige Musik voller Glockenklang in allen Facetten. Und dazu diese Stimme! Mit dabei sind auf dieser Tour auch zwei Mitglieder der Band Menomena.
Parenthetical Girls: „Unkonventionell“ ist vielleicht der erfolgsversprechendste Versuch. Obsessiv, exzentrisch: auch nicht schlecht. Wie soll man denn bloß diesen Sound, der in der Fachpresse manchmal Artschool genannt wird, treffender beschreiben? Die Idee ist ja gar nicht so falsch. Jherek Bischoff hat mit den Größen der Annäherung zwischen Bildender Kunst und Musik (wer hat die beiden eigentlich getrennt?) zusammengearbeitet: u.A. Brian Eno, David Byrne oder Jamie Stewart/XiuXiu. Im Vordergrund des Band-Daseins steht die Performance, der Akt, das Jetzt. Theatralische Dramen, exaltierten Tanz und generell unpackbar schöne und brüchige Musik voller Glockenklang in allen Facetten. Und dazu diese Stimme! Mit dabei sind auf dieser Tour auch zwei Mitglieder der Band Menomena.
15
// Mi // 20:30 Uhr // ... auf Rangoon-Tour
MAX PROSA (d)
MAX PROSA (d)
'Max Prosa beherrscht die Kunst, Lieder zu machen, die wie selbstverständlich auf den klassischen Instrumenten der Popgeschichte ins Rollen kommen. Sie sind einfach, ohne simpel zu sein, und Max erzählt mit Leidenschaft und zwingendem Singsang. Es ist Musik, die so individuell ist, dass sie aneckt, aber doch universell genug, dass sie berührt.' (Melodie & Rhythmus 03/2011)
Mit siebzehn machte er Abitur, das anschließende Studium der Physik und Philosophie brach er ab, als er seine Liebe zur Musik entdeckte. Jetzt ist Max Prosa einundzwanzig, schildert kleine Geschichten über große Themen und schafft es, die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen zu zeigen. Seine kantigen Texte kommen ohne adoleszente Selbstfindungslyrik und peinliche Pubertätspoesie aus. Er eckt an und berührt.Akustisch ist das Ganze eingebettet in eine wärmende Folk-Ästhetik, die auf verspielte Soundtüfteleien weitgehend verzichtet. Elemente wie Hackbrett, Glockenspiel und Streicher-Arrangements werden von seiner Band ergänzt, die gefühlvollen Gitarren-Melodien bilden aber immer das Herzstück seiner berührenden Vocals und tiefgreifenden Lyrics. Die Bühne ist sein Zuhause, er bereitet sich zwar auf seine Konzerte vor, aber er plant sie nicht und so ist jedes Konzert anders.
Der VVK hat bereits begonnen. Ihr bekommt Tickets direkt über Max`Webseite oder bei den üblichen Vorverkaufsstellen.
Mit siebzehn machte er Abitur, das anschließende Studium der Physik und Philosophie brach er ab, als er seine Liebe zur Musik entdeckte. Jetzt ist Max Prosa einundzwanzig, schildert kleine Geschichten über große Themen und schafft es, die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen zu zeigen. Seine kantigen Texte kommen ohne adoleszente Selbstfindungslyrik und peinliche Pubertätspoesie aus. Er eckt an und berührt.Akustisch ist das Ganze eingebettet in eine wärmende Folk-Ästhetik, die auf verspielte Soundtüfteleien weitgehend verzichtet. Elemente wie Hackbrett, Glockenspiel und Streicher-Arrangements werden von seiner Band ergänzt, die gefühlvollen Gitarren-Melodien bilden aber immer das Herzstück seiner berührenden Vocals und tiefgreifenden Lyrics. Die Bühne ist sein Zuhause, er bereitet sich zwar auf seine Konzerte vor, aber er plant sie nicht und so ist jedes Konzert anders.
Der VVK hat bereits begonnen. Ihr bekommt Tickets direkt über Max`Webseite oder bei den üblichen Vorverkaufsstellen.
16
// Do // 21 Uhr //
HOWL (USA 2010, 84 min; R: Rob Epstein)
HOWL (USA 2010, 84 min; R: Rob Epstein)

5 EUR / 4 EUR ermäßigt
1957 steht in San Francisco ein amerikanisches Meisterwerk vor Gericht. Angeklagt ist „Howl“, das Gedicht von Allen Ginsberg, der es öffentlich zum ersten Mal am 7. Oktober 1955 in der Six Gallery in San Francisco vorgetragen hat. Zwei Jahre später erscheint es im Druck, verlegt bei City Light Books, dem Verlag des Dichters Lawrence Ferlinghetti. 520 Exemplare der ohnehin kleinen Auflage werden daraufhin von der Polizei beschlagnahmt, Ferlinghetti muss sich wegen Verbreitung obszönen Schrifttums vor Gericht verantworten.
Das Verfahren, das „Das Geheul“ und seinen Urheber schlagartig bekannt machte, gilt heute als Geburtsstunde der Gegenkultur. Der Film von Robert Epstein und Jeffrey Friedman rekonstruiert diesen weltgeschichtlichen Moment aus drei Perspektiven. Er dokumentiert die Gerichtsverhandlung, rekonstruiert in Spielszenen die Reaktionen der Beteiligten um den jungen Dichter Allen Ginsberg – und das berühmte Gedicht selbst, das der Zeichner Eric Drooker, der früher mit Ginsberg selbst zusammenarbeitete, als „Beat Fantasia“ (musikalisch illustriert von Carter Burwell) für diesen Film visualisiert hat. Derweil liefern sich unter dem Vorsitz von Richter Clayton Horn der Staatsanwalt Ralph McIntosh und der Rechtsanwalt Jake Ehrlich, damals ein prominenter Jurist der Bürgerrechtsbewegung, heftige Rededuelle. Beide Parteien haben Zeugen und Sachverständige geladen. Am Ende des Verfahrens kommt der konservative Richter zu einem überraschend leidenschaftlichen Urteil...
Das Verfahren, das „Das Geheul“ und seinen Urheber schlagartig bekannt machte, gilt heute als Geburtsstunde der Gegenkultur. Der Film von Robert Epstein und Jeffrey Friedman rekonstruiert diesen weltgeschichtlichen Moment aus drei Perspektiven. Er dokumentiert die Gerichtsverhandlung, rekonstruiert in Spielszenen die Reaktionen der Beteiligten um den jungen Dichter Allen Ginsberg – und das berühmte Gedicht selbst, das der Zeichner Eric Drooker, der früher mit Ginsberg selbst zusammenarbeitete, als „Beat Fantasia“ (musikalisch illustriert von Carter Burwell) für diesen Film visualisiert hat. Derweil liefern sich unter dem Vorsitz von Richter Clayton Horn der Staatsanwalt Ralph McIntosh und der Rechtsanwalt Jake Ehrlich, damals ein prominenter Jurist der Bürgerrechtsbewegung, heftige Rededuelle. Beide Parteien haben Zeugen und Sachverständige geladen. Am Ende des Verfahrens kommt der konservative Richter zu einem überraschend leidenschaftlichen Urteil...
17
// Fr // 21 Uhr // UT Connewitz & das SchubladenKonsortium laden ein:
ERIC DROOKER / Slide Lecture
ERIC DROOKER / Slide Lecture
Eric Drooker wuchs in New Yorks Lower East Side auf, einem von Einwanderungen geprägtem Arbeiter-Stadtteil New Yorks. Die politische Atmosphäre der Lower East Side, aber auch seine Großeltern beeinflussten ihn früh mit anarchistischem Gedankengut. Früh entdeckt er großen Gefallen an der Holzschnitt-Literatur von Frans Masereel, später dann auch der Comic zugewandten Kunst von Lynd Ward und Robert Crumb. Drooker beschäftigt sich mit dem Zeichnen von holzschnittartigen Schwarz-Weiß-Motiven. Sein ausdrucksstarker Stil, führt schnell zu einem unerwarteten Bekanntheitsgrad in der politischen Punkszene von New York. Auch gestaltete er Plattencover für Bands wie Faith No More, But Alive, Propagandhi, Rage Against The Machine und False Prophets.
Seine langjährige Freundschaft mit Allen Ginsberg führt zu einem Bildband namens „Illuminated Poems“. Darüber kam es dann auch zur Zusammenarbeit mit den Dokumentarfilmern Rob Epstein und Jeffrey Friedman. Für deren ersten Spielfilm „Howl“ animierte Drooker auf beeidruckende Weise die Inhalte und Aussagen des gleichnamigen Gedichtes. Im Mai nun kommt Eric Drooker ins UT Connewitz!
Seine langjährige Freundschaft mit Allen Ginsberg führt zu einem Bildband namens „Illuminated Poems“. Darüber kam es dann auch zur Zusammenarbeit mit den Dokumentarfilmern Rob Epstein und Jeffrey Friedman. Für deren ersten Spielfilm „Howl“ animierte Drooker auf beeidruckende Weise die Inhalte und Aussagen des gleichnamigen Gedichtes. Im Mai nun kommt Eric Drooker ins UT Connewitz!
17
// Fr // nach Eric Drookers Lecture
HOWL (USA 2010, 84 min; R: Rob Epstein)
HOWL (USA 2010, 84 min; R: Rob Epstein)

1957 steht in San Francisco ein amerikanisches Meisterwerk vor Gericht. Angeklagt ist „Howl“, das Gedicht von Allen Ginsberg, der es öffentlich zum ersten Mal am 7. Oktober 1955 in der Six Gallery in San Francisco vorgetragen hat. Zwei Jahre später erscheint es im Druck, verlegt bei City Light Books, dem Verlag des Dichters Lawrence Ferlinghetti. 520 Exemplare der ohnehin kleinen Auflage werden daraufhin von der Polizei beschlagnahmt, Ferlinghetti muss sich wegen Verbreitung obszönen Schrifttums vor Gericht verantworten.
Das Verfahren, das „Das Geheul“ und seinen Urheber schlagartig bekannt machte, gilt heute als Geburtsstunde der Gegenkultur. Der Film von Robert Epstein und Jeffrey Friedman rekonstruiert diesen weltgeschichtlichen Moment aus drei Perspektiven. Er dokumentiert die Gerichtsverhandlung, rekonstruiert in Spielszenen die Reaktionen der Beteiligten um den jungen Dichter Allen Ginsberg – und das berühmte Gedicht selbst, das der Zeichner Eric Drooker, der früher mit Ginsberg selbst zusammenarbeitete, als „Beat Fantasia“ (musikalisch illustriert von Carter Burwell) für diesen Film visualisiert hat. Derweil liefern sich unter dem Vorsitz von Richter Clayton Horn der Staatsanwalt Ralph McIntosh und der Rechtsanwalt Jake Ehrlich, damals ein prominenter Jurist der Bürgerrechtsbewegung, heftige Rededuelle. Beide Parteien haben Zeugen und Sachverständige geladen. Am Ende des Verfahrens kommt der konservative Richter zu einem überraschend leidenschaftlichen Urteil...
Das Verfahren, das „Das Geheul“ und seinen Urheber schlagartig bekannt machte, gilt heute als Geburtsstunde der Gegenkultur. Der Film von Robert Epstein und Jeffrey Friedman rekonstruiert diesen weltgeschichtlichen Moment aus drei Perspektiven. Er dokumentiert die Gerichtsverhandlung, rekonstruiert in Spielszenen die Reaktionen der Beteiligten um den jungen Dichter Allen Ginsberg – und das berühmte Gedicht selbst, das der Zeichner Eric Drooker, der früher mit Ginsberg selbst zusammenarbeitete, als „Beat Fantasia“ (musikalisch illustriert von Carter Burwell) für diesen Film visualisiert hat. Derweil liefern sich unter dem Vorsitz von Richter Clayton Horn der Staatsanwalt Ralph McIntosh und der Rechtsanwalt Jake Ehrlich, damals ein prominenter Jurist der Bürgerrechtsbewegung, heftige Rededuelle. Beide Parteien haben Zeugen und Sachverständige geladen. Am Ende des Verfahrens kommt der konservative Richter zu einem überraschend leidenschaftlichen Urteil...
22
// Mi // 21 Uhr //
MASTER MUSICIANS OF BUKKAKE (us// important) & Kerretta (nzl// golden antenna) & Abrakadabra
MASTER MUSICIANS OF BUKKAKE (us// important) & Kerretta (nzl// golden antenna) & Abrakadabra
Die Master Musicians Of Bukkake kommen aus Seattle und sind ebenso prominent besetzt wie ihre Musik einzigartig und ihre Auftritt groteskt sind. Neben Randall Dunn, der u.a. für Sunn O))), Earth und Six Organs Of Admittance Alben produzierte, verbergen sich hinter den Musicians Leute, die bei Earth, Diminished Men und den Secret Chiefs die Finger im Spiel haben oder sich im Umfeld verwandter Projekte herumtreiben.
Klingt nach Supergroup, ist aber keineswegs Stadionrock, sondern Psychedelic Extravaganza, die orientalischen Trance und Schamanismus verbindet und sich bei jeder nur denkbaren musikalischen Tradition bedient. Arabische, asiatische und indische Einflüsse werden zu einer wild-psychedelischen Musik zusammengebraut, die „rockt“, aber alles andere als Rockmusik ist.
Ihre Auftritte absolvieren die Musicians gerne als Tuaregs, Großwesire oder wie bei ihrer letzten UT-Performance mit Alphorn und in Burka am UN-Rednerpult.
Klingt nach Supergroup, ist aber keineswegs Stadionrock, sondern Psychedelic Extravaganza, die orientalischen Trance und Schamanismus verbindet und sich bei jeder nur denkbaren musikalischen Tradition bedient. Arabische, asiatische und indische Einflüsse werden zu einer wild-psychedelischen Musik zusammengebraut, die „rockt“, aber alles andere als Rockmusik ist.
Ihre Auftritte absolvieren die Musicians gerne als Tuaregs, Großwesire oder wie bei ihrer letzten UT-Performance mit Alphorn und in Burka am UN-Rednerpult.
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// Sa // 20 Uhr Einlass // Das UT feiert seinen 100-jährigen Geburtstag mit Burlesque Show & Party
DIE SCHWARZE KATZE
DIE SCHWARZE KATZE
Nachdem am zweiten Weihnachtsfeiertag der 100. Geburtstag des Kinematographentheaters UT Connewitz stilecht mit einer Stummfilmvorstellung begangen wurde, laden wir nun zur fulminanten Geburtstags-Party:
In dieser Nacht gehen Stummfilmstars, Revuegirls, Jazz-Musiker, Vaudeville-Artisten und Cabaret-Legenden der 20er Jahre auf Tuchfühlung mit dem Publikum, während der namensgebende Stubentiger mit scharfem Blick über allem wacht.
Wird die schwarze Katze wie im gleichnamigen Film des Regisseurs Viggo Larsen (dem Eröffnungsfilm des UT Connewitz!) Liebende zusammenführen? Lässt sie zu heißen Schellackplatten-Rhythmen die Mäuse auf den Tischen tanzen? Oder wird sie gar als wilde Raubkatze selbst zum Star in der UT-Manege?
Findet es heraus! Werft Euch in Schale & feiert mit uns!
Achtung: Begrenzte Platzkapazität - VVK in der Buchhandlung W. Otto & Nachf. direkt neben dem UT Connewitz & im Chillhouse, Am Brühl 10/ Innenstadt
In dieser Nacht gehen Stummfilmstars, Revuegirls, Jazz-Musiker, Vaudeville-Artisten und Cabaret-Legenden der 20er Jahre auf Tuchfühlung mit dem Publikum, während der namensgebende Stubentiger mit scharfem Blick über allem wacht.
Wird die schwarze Katze wie im gleichnamigen Film des Regisseurs Viggo Larsen (dem Eröffnungsfilm des UT Connewitz!) Liebende zusammenführen? Lässt sie zu heißen Schellackplatten-Rhythmen die Mäuse auf den Tischen tanzen? Oder wird sie gar als wilde Raubkatze selbst zum Star in der UT-Manege?
Findet es heraus! Werft Euch in Schale & feiert mit uns!
Achtung: Begrenzte Platzkapazität - VVK in der Buchhandlung W. Otto & Nachf. direkt neben dem UT Connewitz & im Chillhouse, Am Brühl 10/ Innenstadt
26
// So // ab 11 Uhr // Führungen und Stand zum
CONNEWITZER STRASSENFEST
CONNEWITZER STRASSENFEST
... nachdem am Vorabend kräftig gefeiert wurde, könnt Ihr uns beim 24. Straßenfest an unserem Stand besuchen oder aber auch einmal unter fachkundiger Führung durchs Kino flanieren. Wir bieten Euch zwei Führungen. Die genauen Zeiten und Treffpunkte werden wir später hier veröffentlichen.
Außerdem wird zu diesem Anlass auch Marion Hammers Fotoausstellung mit Portraits aus Connewitz zu sehen sein.
Wir freuen uns auf Euren Besuch beim schönsten Leipziger Straßenfest!
Außerdem wird zu diesem Anlass auch Marion Hammers Fotoausstellung mit Portraits aus Connewitz zu sehen sein.
Wir freuen uns auf Euren Besuch beim schönsten Leipziger Straßenfest!
27
// Mo // 21 Uhr //
SEARCHING FOR SUGAR MAN (swe/ uk 2012, 85 min, R: M. Bendjelloul)
SEARCHING FOR SUGAR MAN (swe/ uk 2012, 85 min, R: M. Bendjelloul)
Anfang der Siebziger Jahre produziert der Musiker Sixto Rodriguez im für den Motown-Sound bekannten Detroit sein Debütalbum «Cold Fact». Es wird ein Reinfall. Sein zweites Album ebenso. Rodriguez gibt seine Musikkarriere auf und verschwindet von der Bildfläche. Was bleibt, ist das Gerücht, er habe auf der Bühne Selbstmord begangen.
Während einer Südafrikareise erfährt der schwedische Dokumentarist Malik Bendjelloul, dass Rodriguez in Südafrika während der Apartheid ein Star war, denn ausgerechnet hier wurden seine Platten zu Bestsellern. Zum ersten Mal mit dem Schicksal Rodriguez’ konfrontiert, begeben sich zwei südafrikanische Fans auf eine aufregende Spurensuche, die Bendjelloul wiederum festhält. SEARCHING FOR SUGAR MAN erzählt derart von einer doppelten Bewegung: von einem Mann, der nicht weiß, dass er fern der Heimat ein Star ist, und von zwei Männern, die bis vor Kurzem von seiner Vergangenheit nichts wussten. Mithilfe von Archivmaterial unternimmt SEARCHING FOR SUGARMAN eine Reise in die Vergangenheit, um die Legenden, die sich um den heute 70-jährigen Rodriguez gebildet haben, weiterleben zu lassen. (Viennale)
Brillant! Öffnet ein unerwartetes Fenster zur geheimen Geschichte von Südafrika. // The Guardian
Eine der größten unerzählten Geschichten des Rock’n’Roll. // Clash
Während einer Südafrikareise erfährt der schwedische Dokumentarist Malik Bendjelloul, dass Rodriguez in Südafrika während der Apartheid ein Star war, denn ausgerechnet hier wurden seine Platten zu Bestsellern. Zum ersten Mal mit dem Schicksal Rodriguez’ konfrontiert, begeben sich zwei südafrikanische Fans auf eine aufregende Spurensuche, die Bendjelloul wiederum festhält. SEARCHING FOR SUGAR MAN erzählt derart von einer doppelten Bewegung: von einem Mann, der nicht weiß, dass er fern der Heimat ein Star ist, und von zwei Männern, die bis vor Kurzem von seiner Vergangenheit nichts wussten. Mithilfe von Archivmaterial unternimmt SEARCHING FOR SUGARMAN eine Reise in die Vergangenheit, um die Legenden, die sich um den heute 70-jährigen Rodriguez gebildet haben, weiterleben zu lassen. (Viennale)
Brillant! Öffnet ein unerwartetes Fenster zur geheimen Geschichte von Südafrika. // The Guardian
Eine der größten unerzählten Geschichten des Rock’n’Roll. // Clash
28
// Di // 21 Uhr //
SEARCHING FOR SUGAR MAN (swe/ uk 2012, 85 min, R: M. Bendjelloul)
SEARCHING FOR SUGAR MAN (swe/ uk 2012, 85 min, R: M. Bendjelloul)
Anfang der Siebziger Jahre produziert der Musiker Sixto Rodriguez im für den Motown-Sound bekannten Detroit sein Debütalbum «Cold Fact». Es wird ein Reinfall. Sein zweites Album ebenso. Rodriguez gibt seine Musikkarriere auf und verschwindet von der Bildfläche. Was bleibt, ist das Gerücht, er habe auf der Bühne Selbstmord begangen.
Während einer Südafrikareise erfährt der schwedische Dokumentarist Malik Bendjelloul, dass Rodriguez in Südafrika während der Apartheid ein Star war, denn ausgerechnet hier wurden seine Platten zu Bestsellern. Zum ersten Mal mit dem Schicksal Rodriguez’ konfrontiert, begeben sich zwei südafrikanische Fans auf eine aufregende Spurensuche, die Bendjelloul wiederum festhält. SEARCHING FOR SUGAR MAN erzählt derart von einer doppelten Bewegung: von einem Mann, der nicht weiß, dass er fern der Heimat ein Star ist, und von zwei Männern, die bis vor Kurzem von seiner Vergangenheit nichts wussten. Mithilfe von Archivmaterial unternimmt SEARCHING FOR SUGARMAN eine Reise in die Vergangenheit, um die Legenden, die sich um den heute 70-jährigen Rodriguez gebildet haben, weiterleben zu lassen. (Viennale)
Brillant! Öffnet ein unerwartetes Fenster zur geheimen Geschichte von Südafrika. // The Guardian
Eine der größten unerzählten Geschichten des Rock’n’Roll. // Clash
Während einer Südafrikareise erfährt der schwedische Dokumentarist Malik Bendjelloul, dass Rodriguez in Südafrika während der Apartheid ein Star war, denn ausgerechnet hier wurden seine Platten zu Bestsellern. Zum ersten Mal mit dem Schicksal Rodriguez’ konfrontiert, begeben sich zwei südafrikanische Fans auf eine aufregende Spurensuche, die Bendjelloul wiederum festhält. SEARCHING FOR SUGAR MAN erzählt derart von einer doppelten Bewegung: von einem Mann, der nicht weiß, dass er fern der Heimat ein Star ist, und von zwei Männern, die bis vor Kurzem von seiner Vergangenheit nichts wussten. Mithilfe von Archivmaterial unternimmt SEARCHING FOR SUGARMAN eine Reise in die Vergangenheit, um die Legenden, die sich um den heute 70-jährigen Rodriguez gebildet haben, weiterleben zu lassen. (Viennale)
Brillant! Öffnet ein unerwartetes Fenster zur geheimen Geschichte von Südafrika. // The Guardian
Eine der größten unerzählten Geschichten des Rock’n’Roll. // Clash
29
// Mi // 21 Uhr //
SEARCHING FOR SUGAR MAN (swe/ uk 2012, 85 min, R: M. Bendjelloul)
SEARCHING FOR SUGAR MAN (swe/ uk 2012, 85 min, R: M. Bendjelloul)
Anfang der Siebziger Jahre produziert der Musiker Sixto Rodriguez im für den Motown-Sound bekannten Detroit sein Debütalbum «Cold Fact». Es wird ein Reinfall. Sein zweites Album ebenso. Rodriguez gibt seine Musikkarriere auf und verschwindet von der Bildfläche. Was bleibt, ist das Gerücht, er habe auf der Bühne Selbstmord begangen.
Während einer Südafrikareise erfährt der schwedische Dokumentarist Malik Bendjelloul, dass Rodriguez in Südafrika während der Apartheid ein Star war, denn ausgerechnet hier wurden seine Platten zu Bestsellern. Zum ersten Mal mit dem Schicksal Rodriguez’ konfrontiert, begeben sich zwei südafrikanische Fans auf eine aufregende Spurensuche, die Bendjelloul wiederum festhält. SEARCHING FOR SUGAR MAN erzählt derart von einer doppelten Bewegung: von einem Mann, der nicht weiß, dass er fern der Heimat ein Star ist, und von zwei Männern, die bis vor Kurzem von seiner Vergangenheit nichts wussten. Mithilfe von Archivmaterial unternimmt SEARCHING FOR SUGARMAN eine Reise in die Vergangenheit, um die Legenden, die sich um den heute 70-jährigen Rodriguez gebildet haben, weiterleben zu lassen. (Viennale)
Brillant! Öffnet ein unerwartetes Fenster zur geheimen Geschichte von Südafrika. // The Guardian
Eine der größten unerzählten Geschichten des Rock’n’Roll. // Clash
Während einer Südafrikareise erfährt der schwedische Dokumentarist Malik Bendjelloul, dass Rodriguez in Südafrika während der Apartheid ein Star war, denn ausgerechnet hier wurden seine Platten zu Bestsellern. Zum ersten Mal mit dem Schicksal Rodriguez’ konfrontiert, begeben sich zwei südafrikanische Fans auf eine aufregende Spurensuche, die Bendjelloul wiederum festhält. SEARCHING FOR SUGAR MAN erzählt derart von einer doppelten Bewegung: von einem Mann, der nicht weiß, dass er fern der Heimat ein Star ist, und von zwei Männern, die bis vor Kurzem von seiner Vergangenheit nichts wussten. Mithilfe von Archivmaterial unternimmt SEARCHING FOR SUGARMAN eine Reise in die Vergangenheit, um die Legenden, die sich um den heute 70-jährigen Rodriguez gebildet haben, weiterleben zu lassen. (Viennale)
Brillant! Öffnet ein unerwartetes Fenster zur geheimen Geschichte von Südafrika. // The Guardian
Eine der größten unerzählten Geschichten des Rock’n’Roll. // Clash
30
// Do // 21 Uhr //
DOPETHRONE (can) & Huata (f)
DOPETHRONE (can) & Huata (f)
Im UT begrüßen dürfen wir die Sludge-Formation DOPETHRONE aus Montreal (KANADA). Wie der Name vielleicht schon erahnen lässt wird uns hier in Sachen Sludge- Metal der absolute Ausbruch geboten.
DP ist eine brilliante Band die sich, gefühlt, einen zähen Brei aus den Zutaten Black Sabbath, Electric Wizard und EyeHateGod gebraut hat und diesen ohne Kompromisse an diesen Abend über uns ergießen wird. Brachiales tiefgestimmtes Riffing und das tickende Drumming vereinen sich zu einem Rauschzustand der seinesgleichen sucht.
An diesem Abend werden sie unterstützt von der südfranzösischen Band HUATA. Huata spielen eine extrem eindringliche und fesselnde Mischung aus Stoner / Sludge / Doom / Drone Metal Musik mit dem Hang zum Occult Psych-Rock. Sie sind wahrscheinlich eine der im Moment eindringlichsten Bands dieses Subgenres. Im letzten Jahr haben sie mit ihrer fulminanten Debüt EP begeisterte Kritiken erhascht. Wer Church Of Misery, Ghost oder Electric Wizard und Ramses abfeiert, wird dieser Band wohl ebenfalls Tribut zollen. Mit ihrer Debüt LP Atavist Of Mann, haben sie gerade ein ALBUM veröffentlicht, dass sich 62 Minuten lang auf Meisterkurs in Occult Angetrieben Doom Metal bewegt.
DP ist eine brilliante Band die sich, gefühlt, einen zähen Brei aus den Zutaten Black Sabbath, Electric Wizard und EyeHateGod gebraut hat und diesen ohne Kompromisse an diesen Abend über uns ergießen wird. Brachiales tiefgestimmtes Riffing und das tickende Drumming vereinen sich zu einem Rauschzustand der seinesgleichen sucht.
An diesem Abend werden sie unterstützt von der südfranzösischen Band HUATA. Huata spielen eine extrem eindringliche und fesselnde Mischung aus Stoner / Sludge / Doom / Drone Metal Musik mit dem Hang zum Occult Psych-Rock. Sie sind wahrscheinlich eine der im Moment eindringlichsten Bands dieses Subgenres. Im letzten Jahr haben sie mit ihrer fulminanten Debüt EP begeisterte Kritiken erhascht. Wer Church Of Misery, Ghost oder Electric Wizard und Ramses abfeiert, wird dieser Band wohl ebenfalls Tribut zollen. Mit ihrer Debüt LP Atavist Of Mann, haben sie gerade ein ALBUM veröffentlicht, dass sich 62 Minuten lang auf Meisterkurs in Occult Angetrieben Doom Metal bewegt.
31
// Fr // 21 Uhr //
COLOUR HAZE (muc// elektrohasch) & Stonebride
COLOUR HAZE (muc// elektrohasch) & Stonebride

VVK: 15 EUR (zzgl. Gebühren) / AK: 18 EUR
» www.colourhaze.de/index.php/media
» www.culton.de/colour-haze-leipzig.html
» www.youtube.com/watch?v=ERa-3T3U--w
Mit diesem Bandnamen und Titeln wie "Weltraummantra" oder "Ewige Blumenkraft", die in der 19-jährigen Band-Historie entstanden, scheinen Colour Haze das fortzuführen, was das Loverock-Musical „Hair“ und The Mamas & The Papas in den 70ern begonnen haben.
Aber, don't panic! Das Trio aus München schreibt keine Good-Vibrations-Hymnen für Blumenkinder, sondern äußert dynamischen, psychedelischen Heavy Rock, der das Label Stoner in Deutschland scheinbar alleine salonfähig hält.
Bekannt sind Colour Haze zudem für ihre monumental-hypnotischen Songs, die live performt gerne die Viertelstunden-Marke durchbrechen und stets durch einen energischen Willen zur Heavyness aufgeknackt werden. Der entlädt sich vor allem in knarzenden, kurzgetakteten Bassläufen und einer brillanten Gitarrenarbeit.
In diesem Sinne: Peace, Brothers and Sisters!
VVK über Buchhandlung Fleischmann (direkt neben dem UT), Culton Tickets (Peterssteinweg 9) und neben stehenden Link.
Aber, don't panic! Das Trio aus München schreibt keine Good-Vibrations-Hymnen für Blumenkinder, sondern äußert dynamischen, psychedelischen Heavy Rock, der das Label Stoner in Deutschland scheinbar alleine salonfähig hält.
Bekannt sind Colour Haze zudem für ihre monumental-hypnotischen Songs, die live performt gerne die Viertelstunden-Marke durchbrechen und stets durch einen energischen Willen zur Heavyness aufgeknackt werden. Der entlädt sich vor allem in knarzenden, kurzgetakteten Bassläufen und einer brillanten Gitarrenarbeit.
In diesem Sinne: Peace, Brothers and Sisters!
VVK über Buchhandlung Fleischmann (direkt neben dem UT), Culton Tickets (Peterssteinweg 9) und neben stehenden Link.















