Eröffnung des Festivals "Off Europa: nové české divadlo" (Neues Theater aus Tschechien)
"Wir standen staunend vor Bildern aus dem Leben von fremden Menschen... sensibles Material landete in unsere Händen. Material das wir schätzen und mit Respekt behandeln. Geschichten von Leben, genauso wichtig wie unsere eigenen."
Im Zentrum des Abends stehen gefundene und gesammelte Bilddokumente aus den Zeiten des Sozialismus. Super-8 (Amateur)-Filme und (Familien-)Dias, ohne Originalton zusammengefügt zu einer mehrteiligen Projektion - und begleitet von Live-Musik einer in Tschechien weithin bekannten Band. "Ekran" wirkt wie eine Reise auf einen anderen Planeten. Fern von Nostalgie, neugierig zurück in eine bekannt/unbekannte Welt.
Handa Gote -- research & development -- ist postdramatisches, konzeptionelles Theater, bestehend aus Live-Musik und Klanginstallation, aus Bewegung und Tanz, aus Ritual und Technologie. Das Ensemble selbst bezeichnet seine Arbeit gelegentlich als "industrial Haiku". Ein "Haiku" ist eine Gedichtsform aus Japan. Der Begriff "Handa Gote" entstammt ebenfalls dem japanischen Sprachgebrauch und bedeutet "Lötkolben".
B4 -- die Band:
Tomáš Procházka -- electric guitar, ebow, electronics
David Freudl -- piano, keyboards, electronics
Leoš Kropác(ek -- drums, objects
David Singer -- electric violin
23
// Do // 20 Uhr // Handa Gote *RAIN DANCE*
Festival "Off Europa: nové české divadlo" (Neues Theater aus Tschechien)
Festival "Off Europa: nové české divadlo" (Neues Theater aus Tschechien)
„Rain Dance“ ist eine jener Theaterarbeiten von denen man sich wünschte, dass sie nie oder nicht so schnell zu Ende gehen mögen. Was – inspiriert von Ritualen von Naturvölkern - wie ein Happening beginnt, entwickelt einen beinahe transzendenten Sog hin zu einer unaufgeregten analytischen Befragung menschlicher Existenz.
Dabei ist „Rain Dance“ eigentlich eine schwarze Komödie, basierend auf einer skeptischen Beobachtung der westlichen Welt. Über Vorgänge, die nicht gelingen wollen. Über Dämonen, die durch unseren Alltag schweben und selbst keinen Rat mehr wissen. „Rain Dance“ handelt von Individualität und Eigensinn, von Unangepasstheit. Von ein paar Resten Fortschrittsgläubigkeit, die man gern zerstört, weil man sich eigentlich doch lieber verweigert. Von einer Freiheit, die nicht von allein kommt. Die man sich nehmen muss, wenn man nicht im Regen stehen will.
Die Künstlergruppe „Handa Gote“ hat sich mit vielem beschäftigt. Hat Theaterabende gemacht über Computer und elektronische Musik, über Geräusche und Stille, über Züge, über Pilze - und immer wieder über Erinnerungen. Die Figuren in „Rain Dance“ leben/bewegen sich auf einer Bühne im Hier und Heute aber sie sind umgeben von eben jenen Erinnerungen, besitzen erkennbar Geschichte und Individualität. Sie setzen sich einer Langsamkeit, einer Bestimmtheit aus, die das Zeitmaß, die Oberflächlichkeit und Mittelmäßigkeit der Gegenwart für die Dauer dieses Theaterabends außer Kraft setzen kann. Und wirken ansteckend in ihrer Utopie an Lebensfreude und Durchhaltewillen.
Handa Gote – research & development – ist postdramatisches, konzeptionelles Theater, bestehend aus Live-Musik und Klanginstallation, aus Bewegung und Tanz, aus Ritual und Technologie.Das Ensemble selbst bezeichnet seine Arbeit gelegentlich als „industrial haiku“. Ein „Haiku“ ist eine Gedichtsform aus Japan. Der Begriff „Handa Gote“ entstammt ebenfalls dem japanischen Sprachgebrauch und bedeutet „Lötkolben“.
Dabei ist „Rain Dance“ eigentlich eine schwarze Komödie, basierend auf einer skeptischen Beobachtung der westlichen Welt. Über Vorgänge, die nicht gelingen wollen. Über Dämonen, die durch unseren Alltag schweben und selbst keinen Rat mehr wissen. „Rain Dance“ handelt von Individualität und Eigensinn, von Unangepasstheit. Von ein paar Resten Fortschrittsgläubigkeit, die man gern zerstört, weil man sich eigentlich doch lieber verweigert. Von einer Freiheit, die nicht von allein kommt. Die man sich nehmen muss, wenn man nicht im Regen stehen will.
Die Künstlergruppe „Handa Gote“ hat sich mit vielem beschäftigt. Hat Theaterabende gemacht über Computer und elektronische Musik, über Geräusche und Stille, über Züge, über Pilze - und immer wieder über Erinnerungen. Die Figuren in „Rain Dance“ leben/bewegen sich auf einer Bühne im Hier und Heute aber sie sind umgeben von eben jenen Erinnerungen, besitzen erkennbar Geschichte und Individualität. Sie setzen sich einer Langsamkeit, einer Bestimmtheit aus, die das Zeitmaß, die Oberflächlichkeit und Mittelmäßigkeit der Gegenwart für die Dauer dieses Theaterabends außer Kraft setzen kann. Und wirken ansteckend in ihrer Utopie an Lebensfreude und Durchhaltewillen.
Handa Gote – research & development – ist postdramatisches, konzeptionelles Theater, bestehend aus Live-Musik und Klanginstallation, aus Bewegung und Tanz, aus Ritual und Technologie.Das Ensemble selbst bezeichnet seine Arbeit gelegentlich als „industrial haiku“. Ein „Haiku“ ist eine Gedichtsform aus Japan. Der Begriff „Handa Gote“ entstammt ebenfalls dem japanischen Sprachgebrauch und bedeutet „Lötkolben“.




