Das niederländische Quartett YĪN YĪN veröffentlicht im Januar sein viertes Album „Yatta!“, auf dem es seinen einzigartigen Mix aus Disco, Funk, Psychedelia und südostasiatischer Musik weiterentwickelt und sich als Band präsentiert, deren
Groove immer tiefer wird.
Ein wichtiger Einfluss auf „Yatta!“ ist der Sound von Italo Disco – die spacige, psychedelische Variante der Disco-Musik, die Ende der 1970er Jahre in Italien entstand und in den 1980er Jahren ihre Blütezeit erlebte. „Es hat etwas Mystisches“, erklärt die Band, „denn alle Produzenten verwendeten neue Aufnahmetechniken und Effekte und solche Sachen, aber es gibt nicht viele Bilder oder Videos davon, wie sie im Studio gearbeitet haben. Man muss seine eigene Fantasie einsetzen und sich
seine eigene Geschichte darüber ausdenken, wie diese Musik entstanden ist.“ Dieses Gefühl von verlockender Mystik ist auf den neuen Tracks mit ihrem endlosen Groove und den trippigen Rückwärts-Gitarreneffekten sicherlich zu hören.
In den letzten sechs Jahren hat sich das Quartett aus Maastricht an der Südspitze der
Niederlande einen hervorragenden Ruf dafür erarbeitet, dass es eine eklektische Bandbreite unterschiedlicher Einflüsse ausbalanciert und daraus etwas schafft, das sowohl liebevoll retro als auch gleichzeitig frisch ist.
Die Ursprünge der Gruppe liegen in einer experimentellen Jam-Session in einer abgelegenen Dorfballettschule, aus der ein Debütalbum mit dem Titel „The Rabbit That Hunts Tigers“ hervorging, gefolgt von „The Age Of Aquarius“ im Jahr 2022. Im Jahr 2024 wurde „Mount Matsu“ veröffentlicht, und nun liegt die Aufnahme von „Yatta!“ vor. Das bislang vollständigste Werk der Band. Aufgenommen in voller Besetzung mit Kees Berkers (Schlagzeug), Remy Scheren (Bass), Erik Bandt (Gitarre) und Jerôme Scheren (Keyboards).
Mitokeh ist ein genreübergreifendes Instrumentaltrio aus Leipzig, das seit zwei Jahren an seinem ganz eigenen Sound arbeitet. Die Band – bestehend aus Anton (E-Gitarre), Maxim (Bass) und Josh (Schlagzeug) – bewegt sich stilistisch zwischen psychedelischem Funk und cineastischen Klanglandschaften und lässt sich dabei von verschiedenen Musiktraditionen inspirieren, darunter Psychedelic Cumbia, Son Cubano, Tuareg-Musik und mehr.
In ihren überwiegend eigenen Kompositionen kombiniert Mitokeh spielerisch Einflüsse von Künstlern wie Khruangbin, Arc de Soleil, Glass Beams, Orions Belte oder der Golden Mile Band. Das Ergebnis ist eine warme, groovige Atmosphäre, die sowohl zum aufmerksamen Zuhören als auch zum tiefen Eintauchen einlädt.
Die langjährige Freundschaft zwischen den drei Musikern prägt nicht nur ihren kreativen Prozess, sondern ist auch auf der Bühne spürbar. Nach einer intensiven Phase des Songwritings und der Verfeinerung ihres Sounds steht nun der nächste Schritt bevor – ihre Musik live auf die Bühne zu bringen.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild).
03
// Di // 20 Uhr //
ANIKA (d/ Sacred Bones) & PLATTENBAU (bln)

» https://anika-music.com
» https://plattenbau.bandcamp.com
» https://www.tixforgigs.com/Event/69585
Anika, auch bekannt als Annika Henderson, ist eine hybride Künstlerin, die aus dem Journalismus zur Musik fand. In der elektronischen Szene machte sie sich mit experimentellen Soundcollagen, provokanten Texten und unverwechselbaren Live-Auftritten schnell einen Namen. Ihren Durchbruch erzielte sie 2010 mit dem experimentellen Debütalbum „Anika“, das sie gemeinsam mit der Band Beak> aufnahm – ein ungeplantes Projekt, das den Beginn ihrer bis heute anhaltenden künstlerischen Auseinandersetzung mit Musik, Film, Poesie und Kunst markierte. Einer ihrer bekanntesten Songs bleibt das The-Kinks-Cover „I Go To Sleep“ aus dem Jahr 1965.
Anikas zweites Album »Change« ist 2021 erschienen, inmitten der Corona-Pandemie, gefangen zwischen Krise und Nichtstun, in vielerlei Hinsicht anzuhören ist. Unter anderem, weil »Change« explizit für einen Kopfhörersound geschrieben worden ist – in völliger Ungewissheit darüber, ob und wann wieder Liveshows stattfinden könnten. Mit »Abyss« ist nun ein rebellisches, politisches Album erschienen, das raus will, live erlebt werden will. Live auf Tonband in den legendären Hansa Studios in Berlin aufgenommen und nur mit minimalen Overdubs verfeinert, fängt es rohe Energie ein und entfaltet sich als viszerale, drängende Reise aus zehn Stücken, getragen von intensiven Emotionen. Mit „Abyss“ öffnet Anika einen Raum für Befreiung, Rebellion und radikale Ehrlichkeit – ein Album, das die Turbulenzen unserer Zeit spiegelt und zugleich ein emotionales Ventil bietet. Wie sie selbst sagt: „Dies ist ein Raum für euch.“
Anika ist Gründungsmitglied der mexikanischen Psych-Band Exploded View und arbeitet in verschiedensten Kunstbereichen. Zu ihren Kollaborationen zählen u. a. die Punk-Ikonen Gudrun Gut und Beate Bartel (Malaria!, Liaisons Dangereuses), Tricky (Massive Attack), Jim Jarmusch, Soundwalk Collective, Shackleton, das Solistenensemble Kaleidoskop, Clark (Warp), PBDY (Brainfeeder), die Performancekünstlerin Melanie Jame Wolf, die Berliner Galerie n.b.k, der Dichter Ricardo Domeneck, der Programmierer Raoul Sanders/A.I (The Writing Robot, 2017), das Modehaus Jil Sander und der Lichtkünstler Philipp Geist, mit dem sie 2015 in Teheran eine Live-Klanglandschaft zu einer großen Lichtinstallation entwickelte. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören das Videokunst-Experiment „Anika – Alone In The City“ in Kooperation mit der n.b.k gallery sowie ihr psychedelisch-experimentelles Live-Album „Eat Liquid“ (Zeiss-Planetarium Berlin, 2023), geprägt von Gitarre und Synthesizer.
Seit 2009 tritt sie regelmäßig weltweit auf – solo oder mit Band – und spielte bereits in renommierten Venues und auf bedeutenden Festivals, darunter das von Portishead kuratierte All Tomorrow’s Parties, das Moog Festival neben Künstlern wie Suicide, Tangerine Dream, Silver Apples und Moebius, das Normal Festival in Mexiko-Stadt, Tadaex in Teheran, das Berghain, das Atonal Festival, SKIF St. Petersburg und WWWX Tokyo.
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com!
Anikas zweites Album »Change« ist 2021 erschienen, inmitten der Corona-Pandemie, gefangen zwischen Krise und Nichtstun, in vielerlei Hinsicht anzuhören ist. Unter anderem, weil »Change« explizit für einen Kopfhörersound geschrieben worden ist – in völliger Ungewissheit darüber, ob und wann wieder Liveshows stattfinden könnten. Mit »Abyss« ist nun ein rebellisches, politisches Album erschienen, das raus will, live erlebt werden will. Live auf Tonband in den legendären Hansa Studios in Berlin aufgenommen und nur mit minimalen Overdubs verfeinert, fängt es rohe Energie ein und entfaltet sich als viszerale, drängende Reise aus zehn Stücken, getragen von intensiven Emotionen. Mit „Abyss“ öffnet Anika einen Raum für Befreiung, Rebellion und radikale Ehrlichkeit – ein Album, das die Turbulenzen unserer Zeit spiegelt und zugleich ein emotionales Ventil bietet. Wie sie selbst sagt: „Dies ist ein Raum für euch.“
Anika ist Gründungsmitglied der mexikanischen Psych-Band Exploded View und arbeitet in verschiedensten Kunstbereichen. Zu ihren Kollaborationen zählen u. a. die Punk-Ikonen Gudrun Gut und Beate Bartel (Malaria!, Liaisons Dangereuses), Tricky (Massive Attack), Jim Jarmusch, Soundwalk Collective, Shackleton, das Solistenensemble Kaleidoskop, Clark (Warp), PBDY (Brainfeeder), die Performancekünstlerin Melanie Jame Wolf, die Berliner Galerie n.b.k, der Dichter Ricardo Domeneck, der Programmierer Raoul Sanders/A.I (The Writing Robot, 2017), das Modehaus Jil Sander und der Lichtkünstler Philipp Geist, mit dem sie 2015 in Teheran eine Live-Klanglandschaft zu einer großen Lichtinstallation entwickelte. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören das Videokunst-Experiment „Anika – Alone In The City“ in Kooperation mit der n.b.k gallery sowie ihr psychedelisch-experimentelles Live-Album „Eat Liquid“ (Zeiss-Planetarium Berlin, 2023), geprägt von Gitarre und Synthesizer.
Seit 2009 tritt sie regelmäßig weltweit auf – solo oder mit Band – und spielte bereits in renommierten Venues und auf bedeutenden Festivals, darunter das von Portishead kuratierte All Tomorrow’s Parties, das Moog Festival neben Künstlern wie Suicide, Tangerine Dream, Silver Apples und Moebius, das Normal Festival in Mexiko-Stadt, Tadaex in Teheran, das Berghain, das Atonal Festival, SKIF St. Petersburg und WWWX Tokyo.
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06
// Fr // 20 Uhr // +++ A U S V E R K A U F T +++ S O L D + O U T+++
RUE OBERKAMPF & special guest: RINA PAVAR
24
// Di // 20 Uhr // +++ A U S V E R K A U F T +++ S O L D + O U T+++
BLACK SEA DAHU (ch) - Everything Tour 2026
25
// Mi // 20 Uhr // +++ A U S V E R K A U F T +++ S O L D + O U T+++
BLACK SEA DAHU (ch) - Everything Tour 2026
28
// Sa // 20 Uhr // UT Connewitz & ZIMMT präsentieren:
MORITZ SIMON GEIST - Don`t look at me // SONIFIKATOR // KATHRIN PASSIG































