Der renommierte deutsche Künstler und Futurist Moritz Simon Geist kehrt 2025 mit seinem dritten Album „Don't Look At Me“ zurück – einer ambitionierten, algorithmisch komponierten Ambient-Platte, die vollständig von Robotern gespielt wird.
Das Album, das gemeinsam mit Andi Toma (Mouse on Mars) komponiert und produziert wurde, bietet eine eindringliche klangliche Meditation über die Aufmerksamkeitsökonomie im digitalen Zeitalter.
Das zentrale Roboterinstrument des Albums wurde 2023 während eines Forschungsaufenthalts in Südkorea gebaut und ist ein 3 x 3 Meter großer Klangorganismus, der von Geist und seinem Team entwickelt wurde. Die Maschine wurde von einem speziellen Algorithmus gesteuert und reagierte in Echtzeit auf die Aufmerksamkeit des Publikums: Je mehr sie beobachtet wurde, desto dissonanter und unruhiger wurden ihre Klänge. Isoliert betrachtet schuf sie ruhige und ausgewogene Kompositionen. Diese Verhaltensumkehrung der gängigen Social-Media-Algorithmen bildet den konzeptionellen Kern von Don't Look At Me.
Das Album wurde zwischen 2024 und 2025 in Dresden und Berlin aufgenommen und verschiebt die Grenzen zwischen mechanischer Musik und digitaler Kritik. Während Geist mit seinem Debütalbum „Robotic Electronic Music“ aus dem Jahr 2018 als Pionier des Robot-Techno etablierte, markiert „Don't Look At Me“ eine Weiterentwicklung hin zu einem tieferen, introspektiveren Terrain. Die Kompositionen entfernen sich von der Starrheit der Tanzfläche und bewegen sich hin zu einer ambienten Abstraktion, mit einer subtilen, aber pointierten Reflexion über Technologie, Automatisierung und das eskalierende Bedürfnis der Gesellschaft nach Aufmerksamkeit.
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