Über 150 Jahre intensiver Kohlenutzung liegen hinter uns. Ihre Spuren haben sich tief in den Revieren eingegraben. Der 2020 beschlossene Ausstieg eröffnet nun neue Perspektiven. Mit gut ausgebildeten, regional verwurzelten oder angewurzelten Menschen kann aus dem jetzt zu vollziehenden Strukturwandel ein echter Aufbruch werden! Wichtige Impulse für die Transformation in ganz Deutschland könnten ihren Anfang in den einstigen Kohleregionen nehmen – weg vom „Haben wir immer so gemacht" hin zu innovativen Projekten.
Mit dem Kohleatlas 2026 blicken wir in die Zukunft nach der Kohle: Wie kommen wir von Restlöchern und Halden zu zukunftsfähigen Landschaften? Welche Probleme und Risiken liegen auf dem Weg? Welche Chancen lassen sich jetzt für die Kohlereviere in Lausitz und Mitteldeutschland entwickeln als Antworten auf ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen? Wie sieht es mit der Energiewende vor Ort aus? Wie gelingt es, Bürger*innen aktiv den Aufbruch mitgestalten zu lassen?
Unsere Gäste:
Sina Reisch, freie Mitarbeiterin beim Konzeptwerk Neue Ökonomie Leipzig und Autorin der Broschüre "Sozialisierung der Kosten, Privatisierung der Gewinne? Braunkohlefolgen und Energiewende in Ostdeutschland" (angefragt)
Prof. Karsten Rinke, Gewässerökologe und Leiter des Departments Seenforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung sowie Dr. Martin Schultze, Chemiker und international aktiver Experte für Bergbaugewässer
Jonny Grünsch, Pödelwitz hat Zukunft e.V.
Yelena Zimdahl, Energieexpertin (angefragt)
Moderation: Helen Garber (BUND Sachsen e.V.) und Grit Ebert (Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V.)
Im Anschluss an die Vorstellung des Kohleatlas laden wir zu einem gemeinsamen Filmabend ein. 19:30 Uhr zeigen wir den Film "Lacoma - der Kohle im Weg" von und mit Filmemacher René Schuster.
Der Eintritt ist frei!
20
// Fr // 18 Uhr // Buchvorstellung und Diskussion:
KOHLEATLAS 2026: Jetzt für die Zukunft denken

Eintritt frei/ 0 EUR
21
// Sa // 20 Uhr // Leipzig liest:
BALKANACHT mit Masayah
mit den Autor*innen Maja Iskra (RS), Jehona Kicaj (DE/XK), Kristian Novak (HR), Robert Şerban (RO) und András Visky (RO/HU)
Moderation: Vivian Perkovic & Amir Kamber
Musik: Masayah (SI)
Schon traditionell nimmt das Netzwerk TRADUKI die Gäste im UT Connewitz mit auf eine ganz besondere nächtliche Reise – kreuz und quer durch den Balkan. Präsentiert und gefeiert wird die vielstimmige Literatur Südosteuropas.
Für die Party nach der Lesungen sorgt die slowenische Rapperin Masayah, bekannt für ihre energiegeladene Bühnenpräsenz.
Mitveranstalter:
Slowenisches Kulturzentrum / SKICA Berlin, Das rumänische Kulturministerium, das Ministerium für Kultur und Medien der Republik Kroatien, das Ministerium für Kultur Rumäniens
Der Eintritt ist frei!
Moderation: Vivian Perkovic & Amir Kamber
Musik: Masayah (SI)
Schon traditionell nimmt das Netzwerk TRADUKI die Gäste im UT Connewitz mit auf eine ganz besondere nächtliche Reise – kreuz und quer durch den Balkan. Präsentiert und gefeiert wird die vielstimmige Literatur Südosteuropas.
Für die Party nach der Lesungen sorgt die slowenische Rapperin Masayah, bekannt für ihre energiegeladene Bühnenpräsenz.
Mitveranstalter:
Slowenisches Kulturzentrum / SKICA Berlin, Das rumänische Kulturministerium, das Ministerium für Kultur und Medien der Republik Kroatien, das Ministerium für Kultur Rumäniens
Der Eintritt ist frei!
22
// So // 19:30 Uhr // Leipzig liest:
LANGE NACHT DER LESEBÜHNEN

» https://www.instagram.com/marsha.richarz
» https://www.tilmanbirr.de
» https://johannawack.de
» https://www.tixforgigs.com/Event/71062
Zweifelsohne eine der legendärsten Veranstaltungen zur Leipziger Buchmesse: Zum Messe-Ausklang treffen sich traditionell am Sonntagabend vier der spannendsten Autor:innen unterschiedlicher Lesebühnen im UT Connewitz und präsentieren ihre besten Texte.
Mit Marsha Richarz, Tilman Birr, Johanna Wack und einem Überraschungsgast.
T I C K E T S: bekommt Ihr online via tixforgigs.com
Mit Marsha Richarz, Tilman Birr, Johanna Wack und einem Überraschungsgast.
T I C K E T S: bekommt Ihr online via tixforgigs.com
28
// Sa // 20 Uhr // UT Connewitz & ZIMMT präsentieren:
MORITZ SIMON GEIST - Don`t look at me // SONIFIKATOR // KATHRIN PASSIG

» https://www.moritzsimongeist.com
» https://kathrin.passig.de
» https://www.tixforgigs.com/Event/69676
Aufgrund mehrerer geplanter Großdemonstrationen im direkten Umfeld des UT Connewitz am 17.01.26 sehen wir uns leider gezwungen, das geplante Release-Konzert zu verschieben.
Die Sicherheit unserer Crew und der Gäste haben für uns oberste Priorität. Da wir dies unter den gegebenen Umständen nicht gewährleistet können, haben wir uns schweren Herzens für eine Verlegung entschieden.
Neuer Termin: 28.03.2026
Der renommierte deutsche Künstler und Futurist Moritz Simon Geist kehrt 2025 mit seinem dritten Album „Don't Look At Me“ zurück – einer ambitionierten, algorithmisch komponierten Ambient-Platte, die vollständig von Robotern gespielt wird.
Das Album, das gemeinsam mit Andi Toma (Mouse on Mars) komponiert und produziert wurde, bietet eine eindringliche klangliche Meditation über die Aufmerksamkeitsökonomie im digitalen Zeitalter.
Das zentrale Roboterinstrument des Albums wurde 2023 während eines Forschungsaufenthalts in Südkorea gebaut und ist ein 3 x 3 Meter großer Klangorganismus, der von Geist und seinem Team entwickelt wurde. Die Maschine wurde von einem speziellen Algorithmus gesteuert und reagierte in Echtzeit auf die Aufmerksamkeit des Publikums: Je mehr sie beobachtet wurde, desto dissonanter und unruhiger wurden ihre Klänge. Isoliert betrachtet schuf sie ruhige und ausgewogene Kompositionen. Diese Verhaltensumkehrung der gängigen Social-Media-Algorithmen bildet den konzeptionellen Kern von Don't Look At Me.
Das Album wurde zwischen 2024 und 2025 in Dresden und Berlin aufgenommen und verschiebt die Grenzen zwischen mechanischer Musik und digitaler Kritik. Während Geist mit seinem Debütalbum „Robotic Electronic Music“ aus dem Jahr 2018 als Pionier des Robot-Techno etablierte, markiert „Don't Look At Me“ eine Weiterentwicklung hin zu einem tieferen, introspektiveren Terrain. Die Kompositionen entfernen sich von der Starrheit der Tanzfläche und bewegen sich hin zu einer ambienten Abstraktion, mit einer subtilen, aber pointierten Reflexion über Technologie, Automatisierung und das eskalierende Bedürfnis der Gesellschaft nach Aufmerksamkeit.
Mit der Journalistin Kathrin Passig ist eine der profiliertesten Stimmen zur digitalen Aufmerksamkeitsökonomie zu Gast, die den Abend in einem Talk und Künstlergespräch mit Moritz Simon Geist kontextualisiert. Als experimentelle Ouvertüre kann die Installation „Der Sonifikator“ von Carl Ahner und Paul Werner erlebt und ausprobiert werden – eine interaktive Arbeit an der Schnittstelle von Klang, Wahrnehmung und Resonanz.
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com.
Die Sicherheit unserer Crew und der Gäste haben für uns oberste Priorität. Da wir dies unter den gegebenen Umständen nicht gewährleistet können, haben wir uns schweren Herzens für eine Verlegung entschieden.
Neuer Termin: 28.03.2026
Der renommierte deutsche Künstler und Futurist Moritz Simon Geist kehrt 2025 mit seinem dritten Album „Don't Look At Me“ zurück – einer ambitionierten, algorithmisch komponierten Ambient-Platte, die vollständig von Robotern gespielt wird.
Das Album, das gemeinsam mit Andi Toma (Mouse on Mars) komponiert und produziert wurde, bietet eine eindringliche klangliche Meditation über die Aufmerksamkeitsökonomie im digitalen Zeitalter.
Das zentrale Roboterinstrument des Albums wurde 2023 während eines Forschungsaufenthalts in Südkorea gebaut und ist ein 3 x 3 Meter großer Klangorganismus, der von Geist und seinem Team entwickelt wurde. Die Maschine wurde von einem speziellen Algorithmus gesteuert und reagierte in Echtzeit auf die Aufmerksamkeit des Publikums: Je mehr sie beobachtet wurde, desto dissonanter und unruhiger wurden ihre Klänge. Isoliert betrachtet schuf sie ruhige und ausgewogene Kompositionen. Diese Verhaltensumkehrung der gängigen Social-Media-Algorithmen bildet den konzeptionellen Kern von Don't Look At Me.
Das Album wurde zwischen 2024 und 2025 in Dresden und Berlin aufgenommen und verschiebt die Grenzen zwischen mechanischer Musik und digitaler Kritik. Während Geist mit seinem Debütalbum „Robotic Electronic Music“ aus dem Jahr 2018 als Pionier des Robot-Techno etablierte, markiert „Don't Look At Me“ eine Weiterentwicklung hin zu einem tieferen, introspektiveren Terrain. Die Kompositionen entfernen sich von der Starrheit der Tanzfläche und bewegen sich hin zu einer ambienten Abstraktion, mit einer subtilen, aber pointierten Reflexion über Technologie, Automatisierung und das eskalierende Bedürfnis der Gesellschaft nach Aufmerksamkeit.
Mit der Journalistin Kathrin Passig ist eine der profiliertesten Stimmen zur digitalen Aufmerksamkeitsökonomie zu Gast, die den Abend in einem Talk und Künstlergespräch mit Moritz Simon Geist kontextualisiert. Als experimentelle Ouvertüre kann die Installation „Der Sonifikator“ von Carl Ahner und Paul Werner erlebt und ausprobiert werden – eine interaktive Arbeit an der Schnittstelle von Klang, Wahrnehmung und Resonanz.
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