D 2016, R: Norbert Lechner, mit: Lynn Dortschack, Lisa Bahati Wihstutz, Linda Phuong Anh Dan, 95 min., dt. Originalfassung
Als die Mutter der 11-jährigen Linh von Halle/Saale nach Vietnam reisen muss, um sich um die kranke Oma zu kümmern, sind Linh und ihre kleine Schwester Tien (9) auf sich allein gestellt. Doch das darf niemand erfahren! Die selbsternannte „Spionin“ Pauline (11) aus der Nachbarschaft entdeckt das Geheimnis und droht die beiden Mädchen zu verraten, wenn sie sie nicht an ihrem unabhängigen Leben ohne Erwachsene teilnehmen lassen. Aus der anfänglichen Erpressung wird schnell eine Freundschaft, die aber immer wieder auf die Probe gestellt wird. Denn auch andere drohen hinter das Geheimnis zu kommen! Nur gemeinsam schaffen sie es das Schlimmste abzuwenden.
"Kinderfilm um eine sachte entstehende Freundschaft zweier Mädchen mit unterschiedlichen Lebensbedingungen, die langsam Vertrauen zueinander fassen. Ohne simple Moralisierungen werden große Themen behandelt und mit liebenswerter Situationskomik vermittelt." (Filmdienst)
Für alle ab 8 Jahre.
E I N T R I T T: 2 Euro
08
// So // 20 Uhr // SHORTS ATTACK (7 Filme in 88 Minuten - alle in OmU)
DIE TIERE SIND LOS
Sonntag, 08. März um 20 Uhr
Film: Shorts Attack: Die Tiere sind los
7 Filme in 88 Minuten (alle in OmU oder dt. OF)
Schafe springen fröhlich singend durch Indien, Wasserschweine befreunden sich mit Küken und Enten sollte man nicht füttern. Kleintiere hopsen in einer turbulenten Parade und Hunde erobern die Theaterbühne. – Hält da tatsächlich jemand ein riesen Krokodil zu Hause!? Mit dabei u.a.:
DESI OON
IND 2025, R: Suresh Eriyat, 7 min
Schaf-Musical
Schafe springen und singen, denn die Deccani-Wolle erzählt von Traditionen und dem heiligen Band zwischen Mensch, Tier und Natur.
DER MIT DEM KROKODIL TANZT
D 2024, R: Leonard Mann, 22 min
Haustier Krokodil
Seit 40 Jahren leben sie in Ostdeutschland. Einer ist Mensch, der andere ein Brillenkaiman mit 1-Meter-Schwanz und Appetit auf Huhn.
CAPYBARAS
F, CHI, URY 2024, R: Alfredo Soderguit, 10 min
Wasserschwein mag Küken
Eine Capybara-Familie sucht Schutz in einem Hühnerstall. Nicht allen Hühnern gefällt das, doch die Jungtiere freunden sich an.
THE THIEF
GRL, DK 2025, R: Christoffer Rizvanovic Stenbakken, 20 min
Hunde-Klau
Sein geliebter Hund ist weg! Der junge Mann gibt alles, ihn im grönländischen Dorf zu finden, doch die Situation ist komplizierter als seine Vorstellungskraft.
SIT. PLAY. STAY.
DK, SWE 2024, R: Cecilie Flyger Hansen, 19 min
Hundetheater
Ein Theaterensemble probt Schneewittchen mit Hunden. Aus Hundeperspektive wird der Blick auf die Machtverhältnisse gerichtet.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild)
Film: Shorts Attack: Die Tiere sind los
7 Filme in 88 Minuten (alle in OmU oder dt. OF)
Schafe springen fröhlich singend durch Indien, Wasserschweine befreunden sich mit Küken und Enten sollte man nicht füttern. Kleintiere hopsen in einer turbulenten Parade und Hunde erobern die Theaterbühne. – Hält da tatsächlich jemand ein riesen Krokodil zu Hause!? Mit dabei u.a.:
DESI OON
IND 2025, R: Suresh Eriyat, 7 min
Schaf-Musical
Schafe springen und singen, denn die Deccani-Wolle erzählt von Traditionen und dem heiligen Band zwischen Mensch, Tier und Natur.
DER MIT DEM KROKODIL TANZT
D 2024, R: Leonard Mann, 22 min
Haustier Krokodil
Seit 40 Jahren leben sie in Ostdeutschland. Einer ist Mensch, der andere ein Brillenkaiman mit 1-Meter-Schwanz und Appetit auf Huhn.
CAPYBARAS
F, CHI, URY 2024, R: Alfredo Soderguit, 10 min
Wasserschwein mag Küken
Eine Capybara-Familie sucht Schutz in einem Hühnerstall. Nicht allen Hühnern gefällt das, doch die Jungtiere freunden sich an.
THE THIEF
GRL, DK 2025, R: Christoffer Rizvanovic Stenbakken, 20 min
Hunde-Klau
Sein geliebter Hund ist weg! Der junge Mann gibt alles, ihn im grönländischen Dorf zu finden, doch die Situation ist komplizierter als seine Vorstellungskraft.
SIT. PLAY. STAY.
DK, SWE 2024, R: Cecilie Flyger Hansen, 19 min
Hundetheater
Ein Theaterensemble probt Schneewittchen mit Hunden. Aus Hundeperspektive wird der Blick auf die Machtverhältnisse gerichtet.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild)
09
// Mo // 19 Uhr // BALKAN FILM WEEK
FANTASY
SLO, MK 2025, R: Kukla, mit: Sarah Al Saleh, Alina Juhart, Mina Milovanović, Mia Skrbinac, 98 min, OmeU
Slowenien: Mihrije, Sina und Jasna sind drei Freundinnen, die versuchen, gegen ihr konformes und konservatives Umfeld anzukämpfen. Ihre Welt wird auf den Kopf gestellt, als sie die trans* Frau Fantasy kennenlernen. Die Begegnung mit ihr wirft neue Fragen zu Gender, Verlangen und der eigenen Selbstfindung auf.
2022 zeigte TRADUKI Kuklas Kurzfilm „Sestre“. Die Regisseurin entwickelte die Story der drei Freundinnen nun weiter mit dem Spielfilm Fantasy, der schon mehrfach preisgekrönt wurde, zuletzt beim Filmfestival in Triest.
Der E I N T R I T T ist frei.
Slowenien: Mihrije, Sina und Jasna sind drei Freundinnen, die versuchen, gegen ihr konformes und konservatives Umfeld anzukämpfen. Ihre Welt wird auf den Kopf gestellt, als sie die trans* Frau Fantasy kennenlernen. Die Begegnung mit ihr wirft neue Fragen zu Gender, Verlangen und der eigenen Selbstfindung auf.
2022 zeigte TRADUKI Kuklas Kurzfilm „Sestre“. Die Regisseurin entwickelte die Story der drei Freundinnen nun weiter mit dem Spielfilm Fantasy, der schon mehrfach preisgekrönt wurde, zuletzt beim Filmfestival in Triest.
Der E I N T R I T T ist frei.
09
// Mo // 21 Uhr // BALKAN FILM WEEK
IN HELL WITH IVO
Dok, BG,USA 2025, R: Kristina Nikolova, 78 min, OmeU
Im März 2025 war Ivo Dimchevs Konzert das grandiose finale der TRADUKI-Balkannacht. Umso mehr freut es uns, dass wir nun Nikolovas Film über den Künstler zeigen können. Das intime Porträt zeigt Ivo Dimchev mit seinen Eltern in Bulgarien, seiner Schwester in den USA, in Theatersälen vor ausverkauftem Publikum oder in kleinen, beschaulichen Wohnzimmern, wo er während der Pandemie intime Konzerte gibt. Dimchev singt und spricht über Liebe und Jesus Christus, über Himmel und Hölle. Unseren Segen hat er. We will follow him.
Der E I N T R I T T ist frei.
Im März 2025 war Ivo Dimchevs Konzert das grandiose finale der TRADUKI-Balkannacht. Umso mehr freut es uns, dass wir nun Nikolovas Film über den Künstler zeigen können. Das intime Porträt zeigt Ivo Dimchev mit seinen Eltern in Bulgarien, seiner Schwester in den USA, in Theatersälen vor ausverkauftem Publikum oder in kleinen, beschaulichen Wohnzimmern, wo er während der Pandemie intime Konzerte gibt. Dimchev singt und spricht über Liebe und Jesus Christus, über Himmel und Hölle. Unseren Segen hat er. We will follow him.
Der E I N T R I T T ist frei.
10
// Di // 19 Uhr // BALKAN FILM WEEK
I HAVE NEVER BEEN ON AN AIRPLANE
Dok XK 2025, R: Redon Kika, 68 min, OmeU
Tringa, Jeta und Atdhe leben im Kosovo. Die drei, alle in ihren Zwanzigern, haben die weite Welt bis jetzt nur auf verschiedenen Bildschirmen erkunden können. Aufgrund von Visabeschränkungen durften sie ihr ganzes Leben lang noch niemals “abheben”. Als es endlich soweit ist und sie mit dem Flugzeug in die Ferne fliegen können, ist die Realität weit entfernt von den gehegten Erwartungen. Aber in der Zeit zwischen Abreise und Rückkehr wird ihnen klar, dass es sich beim Erwachsenwerden nicht darum dreht, wohin man geht, sondern zu wem man während der Reise wird.
Der E I N T R I T T ist frei.
Tringa, Jeta und Atdhe leben im Kosovo. Die drei, alle in ihren Zwanzigern, haben die weite Welt bis jetzt nur auf verschiedenen Bildschirmen erkunden können. Aufgrund von Visabeschränkungen durften sie ihr ganzes Leben lang noch niemals “abheben”. Als es endlich soweit ist und sie mit dem Flugzeug in die Ferne fliegen können, ist die Realität weit entfernt von den gehegten Erwartungen. Aber in der Zeit zwischen Abreise und Rückkehr wird ihnen klar, dass es sich beim Erwachsenwerden nicht darum dreht, wohin man geht, sondern zu wem man während der Reise wird.
Der E I N T R I T T ist frei.
10
// Di // 21 Uhr // BALKAN FILM WEEK
FIUME O MORTE!
Dok HR,I, SLO 2025, R: Igor Bezinović, 113 min, OmeU
Ein italienischer Dichter und Journalist aus aristokratischem Hause besetzt eine Stadt an der Adria. Stranger than fiction?
Nach Ende des Ersten Weltkriegs macht sich Gabriele D’Annunzio im Herbst 1919 daran, die Stadt Fiume (bzw. Rijeka) zu besetzen. D’Annunzio und seine „Legionäre“ nehmen die Stadt anderthalb Jahre in Geiselhaft und stürzen die dortige Gesellschaft ins Chaos. In seiner Filmcollage verwandelt Bezinović die heutige Bevölkerung in Erzähler:innen, die diese skurrile Episode aus der Geschichte der Stadt "nachspielen“. So spielt sich ein schauriges Wiederaufleben ultranationalistischer Ideologien vor den Augen des Publikums ab.
Bester Dokumentarfilm beim Europäischen Filmpreis 2026.
Der E I N T R I T T ist frei.
Ein italienischer Dichter und Journalist aus aristokratischem Hause besetzt eine Stadt an der Adria. Stranger than fiction?
Nach Ende des Ersten Weltkriegs macht sich Gabriele D’Annunzio im Herbst 1919 daran, die Stadt Fiume (bzw. Rijeka) zu besetzen. D’Annunzio und seine „Legionäre“ nehmen die Stadt anderthalb Jahre in Geiselhaft und stürzen die dortige Gesellschaft ins Chaos. In seiner Filmcollage verwandelt Bezinović die heutige Bevölkerung in Erzähler:innen, die diese skurrile Episode aus der Geschichte der Stadt "nachspielen“. So spielt sich ein schauriges Wiederaufleben ultranationalistischer Ideologien vor den Augen des Publikums ab.
Bester Dokumentarfilm beim Europäischen Filmpreis 2026.
Der E I N T R I T T ist frei.
11
// Mi // 19 Uhr // BALKAN FILM WEEK
SHORTS. 4 KURZFILME AUS SÜDOSTEUROPA

Koki, Ciao
NL 2025, R: Quenton Miller, 11 min, OmeU
Der Star dieses Kurzfilms ist der 67-jährige Kakadu Koki, der einst Tito gehörte. Koki war zu Jugoslawiens Zeiten Teil des Unterhaltungsprogramms auf den Brijuni-Inseln, wo sich Tito oft mit führenden Persönlichkeiten der Blockfreien Staaten traf. Jahrzehnte später ist Koki immer noch eine Attraktion und ein Touristenmagnet. Der Film verwebt aktuelle Aufnahmen mit bisher unveröffentlichtem Material aus den Staatsarchiven und erzählt so von Kokis Leben an der Seite von Tito und dessen Gästen, zu denen u.a. Sophia Loren und Orson Welles zählten.
A Whisper I Hear
ME 2023 R: Aleksa Bujišić, 13 min, OmeU
Die alltäglichen Rituale, die das Leben bestimmen, Bujišić beobachtet sie. Er beobachtet Mutter und Großmutter, wie sie ihr Leben bestreiten – Tag für Tag, Schritt für Schritt. Haar wird gekämmt, Feuer gemacht. Das Messer, das beim Frühstück auf dem Teller klappert, gibt den Ton an. Es folgt der Abend, die Nacht. Dann wiederholt sich alles aufs Neue. Doch diesem Rhythmus liegt eine Melancholie inne, denn Slavkas Mann ist verstorben.
Granny’s Sexual Life
F, SLO 2021, R: Urška Djukić, Emilie Pigeard, 14 min, OmeU
Vier ältere Frauen, alle längst Großmütter, erinnern sich an alte Zeiten und sprechen über ihre Jugend, Beziehungen und, wie der Titel besagt, Sex. Wie anders damals doch alles war! In einer Mischung aus Animation und Dokumentarfilm verschmelzen die Geschichten der Großmütter und geben – schonungslos offen – Einblick in ihr von alten Traditionen geprägtes Intimleben. Ein einprägsames Porträt der slowenischen Frauen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Lavender
ME 2025, R: Mateja Raičković, 17 min, OmeU
Lavender ist ein sehr persönlicher Film, der die Regisseurin Mateja Raičković dabei begleitet, sich der eigenen traumatischen Vergangenheit zu stellen. Anhand intimer Gespräche, Familienbegegnungen und ruhigen Augenblicken der Reflektion in der Natur, untersucht der Film Themen wie Zerbrechlichkeit, Trauma, Beziehungen und innere Kraft. Ein stiller und doch emotionaler Film über Umbrüche und Akzeptanz.
Der E I N T R I T T ist frei.
NL 2025, R: Quenton Miller, 11 min, OmeU
Der Star dieses Kurzfilms ist der 67-jährige Kakadu Koki, der einst Tito gehörte. Koki war zu Jugoslawiens Zeiten Teil des Unterhaltungsprogramms auf den Brijuni-Inseln, wo sich Tito oft mit führenden Persönlichkeiten der Blockfreien Staaten traf. Jahrzehnte später ist Koki immer noch eine Attraktion und ein Touristenmagnet. Der Film verwebt aktuelle Aufnahmen mit bisher unveröffentlichtem Material aus den Staatsarchiven und erzählt so von Kokis Leben an der Seite von Tito und dessen Gästen, zu denen u.a. Sophia Loren und Orson Welles zählten.
A Whisper I Hear
ME 2023 R: Aleksa Bujišić, 13 min, OmeU
Die alltäglichen Rituale, die das Leben bestimmen, Bujišić beobachtet sie. Er beobachtet Mutter und Großmutter, wie sie ihr Leben bestreiten – Tag für Tag, Schritt für Schritt. Haar wird gekämmt, Feuer gemacht. Das Messer, das beim Frühstück auf dem Teller klappert, gibt den Ton an. Es folgt der Abend, die Nacht. Dann wiederholt sich alles aufs Neue. Doch diesem Rhythmus liegt eine Melancholie inne, denn Slavkas Mann ist verstorben.
Granny’s Sexual Life
F, SLO 2021, R: Urška Djukić, Emilie Pigeard, 14 min, OmeU
Vier ältere Frauen, alle längst Großmütter, erinnern sich an alte Zeiten und sprechen über ihre Jugend, Beziehungen und, wie der Titel besagt, Sex. Wie anders damals doch alles war! In einer Mischung aus Animation und Dokumentarfilm verschmelzen die Geschichten der Großmütter und geben – schonungslos offen – Einblick in ihr von alten Traditionen geprägtes Intimleben. Ein einprägsames Porträt der slowenischen Frauen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Lavender
ME 2025, R: Mateja Raičković, 17 min, OmeU
Lavender ist ein sehr persönlicher Film, der die Regisseurin Mateja Raičković dabei begleitet, sich der eigenen traumatischen Vergangenheit zu stellen. Anhand intimer Gespräche, Familienbegegnungen und ruhigen Augenblicken der Reflektion in der Natur, untersucht der Film Themen wie Zerbrechlichkeit, Trauma, Beziehungen und innere Kraft. Ein stiller und doch emotionaler Film über Umbrüche und Akzeptanz.
Der E I N T R I T T ist frei.
11
// Mi // 21 Uhr // BALKAN FILM WEEK
GRADUATION
RO,F, BE 2016, R: Cristian Mungiu, mit: Adrian Titieni, Maria-Victoria Dragus, Lia Bugnar 128 min, OmeU
Romeo Aldea arbeitet als Arzt in einer rumänischen Kleinstadt. Der fürsorgliche Vater hat nur einen Wunsch – seine Tochter Eliza soll in England Psychologie studieren, wo sie eine bessere Zukunft erwartet. Doch dann, kurz vor dem Schulabschluss, wird Eliza Opfer eines brutalen Überfalls. Komplett traumatisiert schafft sie es nicht, sich auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten. Um ihr zu helfen, sieht ihr Vater nur einen Ausweg.
Der Film des Erfolgsregisseurs Cristian Mungiu wurde 2016 mit dem Regiepreis in Cannes ausgezeichnet. Eine komplexe Geschichte über gescheiterte Träume, Verrat und Korruption.
Der E I N T R I T T ist frei.
Romeo Aldea arbeitet als Arzt in einer rumänischen Kleinstadt. Der fürsorgliche Vater hat nur einen Wunsch – seine Tochter Eliza soll in England Psychologie studieren, wo sie eine bessere Zukunft erwartet. Doch dann, kurz vor dem Schulabschluss, wird Eliza Opfer eines brutalen Überfalls. Komplett traumatisiert schafft sie es nicht, sich auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten. Um ihr zu helfen, sieht ihr Vater nur einen Ausweg.
Der Film des Erfolgsregisseurs Cristian Mungiu wurde 2016 mit dem Regiepreis in Cannes ausgezeichnet. Eine komplexe Geschichte über gescheiterte Träume, Verrat und Korruption.
Der E I N T R I T T ist frei.
12
// Do // 19 Uhr // BALKAN FILM WEEK
BLUM: MASTERS OF THEIR OWN DESTINY
Dok BiH 2024, R: Jasmila Žbanić, 75 min, OmeU & OmdU
Jasmila Žbanić versammelt in ihrem Dokumentarfilm Interviews mit Zeitgenoss:innen, Archivmaterial und Ausschnitte aus Fernsehinterviews, um an Emerik Blum und das Modell der jugoslawischen Arbeiterselbstverwaltung zu erinnern. Blum, geboren in Sarajevo, Shoa-Überlebender, gründete 1951 „Energoinvest“. Damit startete der Unternehmer eine der erfolgreichsten internationalen Firmengeschichten des sozialistischen Jugoslawiens. Das Erfolgsrezept: Menschen, Arbeiterselbstverwaltung und Innovation. Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte und Firmenkarriere zwischen Ost und West, die heute unvorstellbar ist.
Jasmila Žbanić ist bekannt für „Quo Vadis, Aida?“ (Europäischer Filmpreis 2021) und „Grbavica“ (Goldener Bär, Berlinale 2006). „Blum“ ist der offizielle Beitrag von Bosnien und Herzegowina für den Oscar® 2026 in der Kategorie Bester Internationaler Film.
Der E I N T R I T T ist frei.
Jasmila Žbanić versammelt in ihrem Dokumentarfilm Interviews mit Zeitgenoss:innen, Archivmaterial und Ausschnitte aus Fernsehinterviews, um an Emerik Blum und das Modell der jugoslawischen Arbeiterselbstverwaltung zu erinnern. Blum, geboren in Sarajevo, Shoa-Überlebender, gründete 1951 „Energoinvest“. Damit startete der Unternehmer eine der erfolgreichsten internationalen Firmengeschichten des sozialistischen Jugoslawiens. Das Erfolgsrezept: Menschen, Arbeiterselbstverwaltung und Innovation. Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte und Firmenkarriere zwischen Ost und West, die heute unvorstellbar ist.
Jasmila Žbanić ist bekannt für „Quo Vadis, Aida?“ (Europäischer Filmpreis 2021) und „Grbavica“ (Goldener Bär, Berlinale 2006). „Blum“ ist der offizielle Beitrag von Bosnien und Herzegowina für den Oscar® 2026 in der Kategorie Bester Internationaler Film.
Der E I N T R I T T ist frei.
12
// Do // 21 Uhr // BALKAN FILM WEEK
EIGHTY PLUS
Dok RS, SLO 2025, R: Želimir Žilnik, mit: Milan Kovačević, Milivoj Kiždobranski, Vera Hrćan Ostojić, 118 min, OmeU
Milan Kovačević alias Stevan Arsin ist dabei, in Wien Schallplattenaufnahmen seiner ehemaligen Jazzband zu erwerben, da läutet das Mobiltelefon. Der serbische Staat will ihm das während des Zweiten Weltkriegs enteignete Familienhaus zurückerstatten. Der schon ins Alter gekommene Arsin macht sich auf den Weg in die alte Heimat, die aus viel Habsburg und noch mehr Neuserbien besteht – und nur wenig Ex-Jugoslawien. Arsin bereist das Land und trifft auf Familie, Freunde, alte Lieben und neue Hindernisse.
1969 gewann Žilnik den Goldenen Bären für „Early Works“, 2023 eröffnete er mit „Das schönste Land der Welt“ die 5. Balkan Film Week.
Der E I N T R I T T ist frei.
Milan Kovačević alias Stevan Arsin ist dabei, in Wien Schallplattenaufnahmen seiner ehemaligen Jazzband zu erwerben, da läutet das Mobiltelefon. Der serbische Staat will ihm das während des Zweiten Weltkriegs enteignete Familienhaus zurückerstatten. Der schon ins Alter gekommene Arsin macht sich auf den Weg in die alte Heimat, die aus viel Habsburg und noch mehr Neuserbien besteht – und nur wenig Ex-Jugoslawien. Arsin bereist das Land und trifft auf Familie, Freunde, alte Lieben und neue Hindernisse.
1969 gewann Žilnik den Goldenen Bären für „Early Works“, 2023 eröffnete er mit „Das schönste Land der Welt“ die 5. Balkan Film Week.
Der E I N T R I T T ist frei.
20
// Fr // 19:30 Uhr // Film & Gespräch:
LACOMA - der Kohle im Weg

Eintritt frei/ 0 EUR
Film mit anschl. Gespräch u. a. mit Regisseur René Schuster
1992 wird erstmals ein Dorf aus Protest gegen den Braunkohleabbau besetzt: Lacoma. Junge Menschen aus der Lausitz führen als „Neusiedler“ einen Kampf weiter, der schon in der DDR begann. Es geht um ein Dorf, eine wertvolle Landschaft und um unseren Umgang mit Energie. Zugleich wird Lacoma ein besonderer kultureller Freiraum in der Lausitz. Er wird in Brüssel und Berlin, auf Dächern und Bäumen, mit Kunstaktionen und Gerichtsverfahren verteidigt, letztlich aber 2007 durch den Kohlekonzern zerstört.
Fünfzehn Jahre nach den letzten Protesten treffen sich damals Aktive wieder und lassen uns an ihren Erinnerungen teilhaben. Was bleibt von dem Ort, der ihr Leben über Jahre geprägt hat? Was sagt uns der Kampf um Lacoma heute?
Persönliche Erinnerungen und eindrucksvolle Zeitdokumente lassen eine bewegende Chronik der Vorgeschichte des heutigen „Cottbuser Ostsees“ entstehen. Allein fünfzehn Fotografinnen und Fotografen stellten ihre Bilder zur Verfügung. So gelingt es, den verschwundenen Ort auf der Leinwand wieder auferstehen zu lassen und den Konflikt um Lacoma über die gesamte Zeit von 1983 bis 2007 aus erster Hand zu erzählen.
Nach dem rund 45-minütigen Film kommen wir ins Gespräch.
Unsere Gäste:
René Schuster, Filmemacher
Jonny Grünsch, Pödelwitz hat Zukunft e.V.
Moderation: Helen Garber (BUND Sachsen e.V.) und Grit Ebert (Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V.)
1992 wird erstmals ein Dorf aus Protest gegen den Braunkohleabbau besetzt: Lacoma. Junge Menschen aus der Lausitz führen als „Neusiedler“ einen Kampf weiter, der schon in der DDR begann. Es geht um ein Dorf, eine wertvolle Landschaft und um unseren Umgang mit Energie. Zugleich wird Lacoma ein besonderer kultureller Freiraum in der Lausitz. Er wird in Brüssel und Berlin, auf Dächern und Bäumen, mit Kunstaktionen und Gerichtsverfahren verteidigt, letztlich aber 2007 durch den Kohlekonzern zerstört.
Fünfzehn Jahre nach den letzten Protesten treffen sich damals Aktive wieder und lassen uns an ihren Erinnerungen teilhaben. Was bleibt von dem Ort, der ihr Leben über Jahre geprägt hat? Was sagt uns der Kampf um Lacoma heute?
Persönliche Erinnerungen und eindrucksvolle Zeitdokumente lassen eine bewegende Chronik der Vorgeschichte des heutigen „Cottbuser Ostsees“ entstehen. Allein fünfzehn Fotografinnen und Fotografen stellten ihre Bilder zur Verfügung. So gelingt es, den verschwundenen Ort auf der Leinwand wieder auferstehen zu lassen und den Konflikt um Lacoma über die gesamte Zeit von 1983 bis 2007 aus erster Hand zu erzählen.
Nach dem rund 45-minütigen Film kommen wir ins Gespräch.
Unsere Gäste:
René Schuster, Filmemacher
Jonny Grünsch, Pödelwitz hat Zukunft e.V.
Moderation: Helen Garber (BUND Sachsen e.V.) und Grit Ebert (Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V.)














