HK/US/CHN 2025, R: Jun Li, D: Jayden Cheung, Erfan Shekarriz, Sebastian Mahito Soukup, 87 min, OmU
„Do you do this often?“ – „Not everyone is into it. Thanks for being so open minded.“ Fetische werden ausgehandelt. Dialogfetzen aus einem schwulen Sexdate, von denen unser Protagonist zahlreiche erlebt. Er grindert sich von Lover zu Lover, zieht von Stadtvilla zu fensterlosem Kellerclub, zum öffentlichen Klo. Der namenlos Bleibende trifft unter anderem einen iranischen Doktoranden, der Underground-Raves organisiert, einen Arbeitsmigranten aus Thailand, der seit fünfzehn Jahren in einem mit Doppelstockbetten ausgestatteten Wohnheim lebt und ein britisch-taiwanesisches Paar, das versucht sich in unvertraute Kulturen einzupassen. Mit jeder neuen Begegnung beobachtet der Drifter die Lebensräume seiner Partner, nimmt in folgenden Dates Teile ihrer Identitäten an, erzählt Geschichten, die nicht seine sind. Ein Weg, sich mit dem eigenen Selbst auseinanderzusetzen, geprägt von flüchtiger Intimität, Entfremdung und Hochstapelei.
Entlang dieser unverbindlichen Begegnungen und mit einem hohen Maß an Realitätsbezug, unter anderem mit präzise kadrierten Ansichten Hong Kongs und seiner Architektur sowie einem weitestgehend mit Laien besetzten Cast, entfaltet QUEERPANORAMA ein vielschichtiges Porträt Hong Kongs, seiner multikulturellen Hook-Up-Szene und unseres sehr charmanten Drifters.
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08
// Do // 21 Uhr // Queere Filmwoche
DER GEHEIMNISVOLLE BLICK DES FLAMINGOS

CHI, F, ESP 2025, R: Diego Céspedes, D: Tamara Cortés, Matías Catalán, Paula Dinamarca, 104 min, OmU
1982 im Norden Chiles, in einer staubigen Bergarbeitersiedlung, die wie ein postapokalyptischer Außenposten wirkt. Hier wächst die elfjährige Lidia auf – umgeben von einer queeren Wahlfamilie und konfrontiert mit einer mysteriösen Plage, die angeblich von den Blicken dieser Gemeinschaft ausgeht.
Während die Leute ihre Familie beschuldigen und die Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie immer drastischer werden, muss Lidia herausfinden, ob dieser Mythos wahr ist oder nicht.
Dieser Debütfilm gewann bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2025 den Hauptpreis in der Sektion „Un Certain Regard“.
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1982 im Norden Chiles, in einer staubigen Bergarbeitersiedlung, die wie ein postapokalyptischer Außenposten wirkt. Hier wächst die elfjährige Lidia auf – umgeben von einer queeren Wahlfamilie und konfrontiert mit einer mysteriösen Plage, die angeblich von den Blicken dieser Gemeinschaft ausgeht.
Während die Leute ihre Familie beschuldigen und die Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie immer drastischer werden, muss Lidia herausfinden, ob dieser Mythos wahr ist oder nicht.
Dieser Debütfilm gewann bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2025 den Hauptpreis in der Sektion „Un Certain Regard“.
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09
// Fr // 19 Uhr // Queere Filmwoche
Kurzfilmrolle: RADICAL ACTION! NOW!
3 Dokumente direkter politischer Aktion zu Beginn der 1990er Jahre.
The Battle of Tuntenhaus
Dok, D/UK 1991, R: Juliet Bashore, 45 min, dt. OV mit engl. UT
Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 war die Mainzer Straße ein Hotspot für Hausbesetzer:innen und antifaschistische Kämpfe. Eines der besetzten Häuser war das Tuntenhaus. Ca. 30 Queers versuchten hier herauszufinden, wie Kollektivität im real existierenden Gesamtdeutschland gelebt werden kann. Gestört wurden sie dabei v.a. von Neo-Nazis und von der Polizei, die den "kurzen Sommer der Anarchie" (1990) mit einem brutalen, hochmilitarisierten Einsatz beendete. Juliet Bashore dokumentiert mit einem kleinen Filmteam für den britischen Fernsehsender Channel 4 die Auseinandersetzungen um das Haus.
Willkommen im Dom
Dok, D 1991, R: Jochen Hick, 14 min, dt. OV mit engl. UT
Eines der raren Zeugnisse der deutschen Act-Up-Bewegung (Aids Coalition to Unleash Power): Zur Schlussandacht der Deutschen Bischofskonferenz vom 26. September 1991 schloss sich die Frankfurter Aktionsgruppe zu einem spektakulären Protest zusammen, um gegen die Diskriminierung von HIV-Positiven und Aidskranken durch die katholische Kirche und insbesondere durch den Hausherrn des Fuldaer Doms, Erzbischof Johannes Dyba, zu demonstrieren. Jochen Hick hat die Ereignisse festgehalten.
Lloyd Wong, Unfinished
Dok, Can 2025, R. Lesley Loksi Chan, 29 min, engl. OV mit engl. UT
Anfang der 1990er Jahre begann Lloyd Wong mit der Arbeit an einem Film, der auf seinen Erfahrungen basierte, mit AIDS in Toronto zu leben. Vor Fertigstellung starb er jedoch an den Folgen der Krankheit. Über drei Jahrzehnte hinweg galt sein unvollendetes Werk als „verloren“, bis es im "The ArQuives", einem kanadischen LGBTQI+-Archiv, wieder auftauchte.
Die Regisseurin Lesley Loksi Chan kombiniert das Found Footage-Material von Lloyd Wong, den sie als Co-Regisseur versteht, mit Notizen zu ihrer Archivarbeit.
The Battle of Tuntenhaus
Dok, D/UK 1991, R: Juliet Bashore, 45 min, dt. OV mit engl. UT
Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 war die Mainzer Straße ein Hotspot für Hausbesetzer:innen und antifaschistische Kämpfe. Eines der besetzten Häuser war das Tuntenhaus. Ca. 30 Queers versuchten hier herauszufinden, wie Kollektivität im real existierenden Gesamtdeutschland gelebt werden kann. Gestört wurden sie dabei v.a. von Neo-Nazis und von der Polizei, die den "kurzen Sommer der Anarchie" (1990) mit einem brutalen, hochmilitarisierten Einsatz beendete. Juliet Bashore dokumentiert mit einem kleinen Filmteam für den britischen Fernsehsender Channel 4 die Auseinandersetzungen um das Haus.
Willkommen im Dom
Dok, D 1991, R: Jochen Hick, 14 min, dt. OV mit engl. UT
Eines der raren Zeugnisse der deutschen Act-Up-Bewegung (Aids Coalition to Unleash Power): Zur Schlussandacht der Deutschen Bischofskonferenz vom 26. September 1991 schloss sich die Frankfurter Aktionsgruppe zu einem spektakulären Protest zusammen, um gegen die Diskriminierung von HIV-Positiven und Aidskranken durch die katholische Kirche und insbesondere durch den Hausherrn des Fuldaer Doms, Erzbischof Johannes Dyba, zu demonstrieren. Jochen Hick hat die Ereignisse festgehalten.
Lloyd Wong, Unfinished
Dok, Can 2025, R. Lesley Loksi Chan, 29 min, engl. OV mit engl. UT
Anfang der 1990er Jahre begann Lloyd Wong mit der Arbeit an einem Film, der auf seinen Erfahrungen basierte, mit AIDS in Toronto zu leben. Vor Fertigstellung starb er jedoch an den Folgen der Krankheit. Über drei Jahrzehnte hinweg galt sein unvollendetes Werk als „verloren“, bis es im "The ArQuives", einem kanadischen LGBTQI+-Archiv, wieder auftauchte.
Die Regisseurin Lesley Loksi Chan kombiniert das Found Footage-Material von Lloyd Wong, den sie als Co-Regisseur versteht, mit Notizen zu ihrer Archivarbeit.
09
// Fr // 21 Uhr // Queere Filmwoche
QUEER AS PUNK
Dok, MYS, IND 2025, R: Yihwen Chen, 87 min, OmeU
Die LGBT-Punkband „Shh...Diam!“ macht das Gegenteil dessen, was ihr malaiischer Name bedeutet („Maul halten!“): Sie schreit ihre Wahrheit in die Welt hinaus. Regisseurin Yihwen Chen begleitet die Wahlfamilie über mehrere Jahre hinweg auf ihrem Weg, den sie mit Mut und Esprit, Humor und entwaffnendem Charme geht.
Queer as Punk ist eine Einladung in das Leben der Bandmitglieder Faris, Yon und Yoyo, die sich ihre offene Gesprächskultur nicht durch das sich repressive politische Klima in Malaysia nehmen lassen.
Es geht um Selbstverwirklichung, körperliche Transformation, Liebe, elterliche Erwartungen, Angst und politisches Engagement in einem Land, in dem es keine LGBT-Rechte gibt...und Punk-Musik natürlich.
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Die LGBT-Punkband „Shh...Diam!“ macht das Gegenteil dessen, was ihr malaiischer Name bedeutet („Maul halten!“): Sie schreit ihre Wahrheit in die Welt hinaus. Regisseurin Yihwen Chen begleitet die Wahlfamilie über mehrere Jahre hinweg auf ihrem Weg, den sie mit Mut und Esprit, Humor und entwaffnendem Charme geht.
Queer as Punk ist eine Einladung in das Leben der Bandmitglieder Faris, Yon und Yoyo, die sich ihre offene Gesprächskultur nicht durch das sich repressive politische Klima in Malaysia nehmen lassen.
Es geht um Selbstverwirklichung, körperliche Transformation, Liebe, elterliche Erwartungen, Angst und politisches Engagement in einem Land, in dem es keine LGBT-Rechte gibt...und Punk-Musik natürlich.
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10
// Sa // 19 Uhr // Queere Filmwoche
S/HE IS STILL HER/E & Vorfilm: PAPAL BROKEN DANCE
Dok, USA 2024, R: David Charles Rodrigues, 99 min, engl. OV mit engl. UT
Genesis P-Orridge, Gründerin von COUM Transmissions, Throbbing Gristle und Psychic TV, war Musikerin, Dichterin, Performance-Künstlerin und Okkultistin – zugleich Elternteil, Freundin und Rätsel. Der Dokumentarfilm fügt Archivmaterial und intime Gespräche zu einem Porträt einer radikalen Ikone, die die Grenzen von Körper, Identität und Kunst sprengte. Im letzten Lebensjahr reflektiert Genesis über Veränderung, Vergänglichkeit und Vermächtnis.
Mit William Burroughs, Brion Gyson, Timothy Leary, Alice Genesse (PTV), David J (Bauhaus/Love and Rockets), nepalesischen Mönchen, afrikanischen Hexendoktoren und einem besonderen Gastauftritt Ihrer Majestät Königin Elizabeth sowie nie zuvor gesehenen Archivschätzen, Auftritten von COUM Transmissions, Throbbing Gristle und Psychic TV.
vorab: Papal Broken Dance
USA 2008, R: Marie Losier, 6 min, ohne Dialog
Ein campy Musikvideo im Stil der Scopitones der frühen 1960er Jahre (Jukebox mit 16mm-Filmmaterial), mit einer wunderbaren Besetzung: 10 Personen in sexy roten Hemdchen und in roten Tutus, die alle fröhlich mit Genesis P-Orridge in einem Boxring tanzen… alle Zutaten, die es für einen Musik-Slapstick-Boxkampf braucht.
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Genesis P-Orridge, Gründerin von COUM Transmissions, Throbbing Gristle und Psychic TV, war Musikerin, Dichterin, Performance-Künstlerin und Okkultistin – zugleich Elternteil, Freundin und Rätsel. Der Dokumentarfilm fügt Archivmaterial und intime Gespräche zu einem Porträt einer radikalen Ikone, die die Grenzen von Körper, Identität und Kunst sprengte. Im letzten Lebensjahr reflektiert Genesis über Veränderung, Vergänglichkeit und Vermächtnis.
Mit William Burroughs, Brion Gyson, Timothy Leary, Alice Genesse (PTV), David J (Bauhaus/Love and Rockets), nepalesischen Mönchen, afrikanischen Hexendoktoren und einem besonderen Gastauftritt Ihrer Majestät Königin Elizabeth sowie nie zuvor gesehenen Archivschätzen, Auftritten von COUM Transmissions, Throbbing Gristle und Psychic TV.
vorab: Papal Broken Dance
USA 2008, R: Marie Losier, 6 min, ohne Dialog
Ein campy Musikvideo im Stil der Scopitones der frühen 1960er Jahre (Jukebox mit 16mm-Filmmaterial), mit einer wunderbaren Besetzung: 10 Personen in sexy roten Hemdchen und in roten Tutus, die alle fröhlich mit Genesis P-Orridge in einem Boxring tanzen… alle Zutaten, die es für einen Musik-Slapstick-Boxkampf braucht.
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10
// Sa // 21:15 Uhr // Queere Filmwoche
THE ROCKY HORROR PICTURE SHOW
USA 1975, R: Jim Sharman, mit: Tim Curry, Susan Sarandon, Barry Bostwick, Peter Hinwood, Meat Loaf, 99 min, engl. OV
Frisch verlobt reisen Brad (Barry Bostwick) und Janet (Susan Sarandon) quer durchs Land. Nach einer Autopanne irgendwo im Nirgendwo suchen sie nach Hilfe in einem Schloss. Dort allerdings finden sie sich inmitten einer skurrilen Festgesellschaft wieder, die von dem Strapse tragenden Schlossherrn Frank N. Furter (Tim Curry) angeleitet wird. Janet ist sowohl der Schlossherr als auch das Schloss selbst mehr als suspekt, weswegen sie diesen Ort unbedingt so schnell wie möglich verlassen will. Bevor die Flucht gelingt, lädt sie Mr. Furter zu einem Rundgang durch die Hallen des Anwesens ein, wo gerade eine gigantische Party gefeiert wird.
"Die wohl populärste Konvergenz von Queer- und Horrorkultur, mustergültig abgefasst in Ultra-Camp-Ästhetik und komplett durchdrungen von Tim Currys Sensationsleistung als Frank-N-Furter, dem „sweet transvestite from Transsexual Transylvania“, der ein in seinem Lustschloss gestrandetes Durchschnittspärchen zu diversen transgressiven Akten verführt. The Rocky Horror Picture Show ist Apotheose des Midnight Movie und Musical-Großtat, zudem eine Eloge auf alle „Creatures of the Night“ mit dem angeschlossenen Aufruf, die Fesseln der bürgerlichen Moral zu sprengen. Oder, in den Worten von Dr. Furter: „Don’t dream it, be it.“" (Slash Festival)
Wir zeigen die frisch restaurierte Fassung.
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Frisch verlobt reisen Brad (Barry Bostwick) und Janet (Susan Sarandon) quer durchs Land. Nach einer Autopanne irgendwo im Nirgendwo suchen sie nach Hilfe in einem Schloss. Dort allerdings finden sie sich inmitten einer skurrilen Festgesellschaft wieder, die von dem Strapse tragenden Schlossherrn Frank N. Furter (Tim Curry) angeleitet wird. Janet ist sowohl der Schlossherr als auch das Schloss selbst mehr als suspekt, weswegen sie diesen Ort unbedingt so schnell wie möglich verlassen will. Bevor die Flucht gelingt, lädt sie Mr. Furter zu einem Rundgang durch die Hallen des Anwesens ein, wo gerade eine gigantische Party gefeiert wird.
"Die wohl populärste Konvergenz von Queer- und Horrorkultur, mustergültig abgefasst in Ultra-Camp-Ästhetik und komplett durchdrungen von Tim Currys Sensationsleistung als Frank-N-Furter, dem „sweet transvestite from Transsexual Transylvania“, der ein in seinem Lustschloss gestrandetes Durchschnittspärchen zu diversen transgressiven Akten verführt. The Rocky Horror Picture Show ist Apotheose des Midnight Movie und Musical-Großtat, zudem eine Eloge auf alle „Creatures of the Night“ mit dem angeschlossenen Aufruf, die Fesseln der bürgerlichen Moral zu sprengen. Oder, in den Worten von Dr. Furter: „Don’t dream it, be it.“" (Slash Festival)
Wir zeigen die frisch restaurierte Fassung.
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11
// So // 14 Uhr // Kinderkino
THE LIVERPOOL GOALIE: ODER WIE MAN DIE SCHULZEIT ÜBERLEBT!
Nor 2010, R: Arild Andresen, mit: Ask van der Hagen, Susanne Boucher, Mathis Asker, dt. Synchronfassung, 85 min.
Ein 13-jähriger Junge, der nach dem Tod seines Vaters von seiner Mutter zu übergroßer Vorsicht erzogen wird, versucht, an ein legendäres Fußball-Sammelbild zu kommen, um sein nicht sonderlich hohes Ansehen in seiner Klasse, vor allem aber bei einer hübschen Mitschülerin zu steigern. Einfallsreiche, erfrischend originell erzählte Komödie um einen "nerdigen" Außenseiter, der in den Wirren der Pubertät um Anerkennung kämpft. Hinter den herrlichen Off-Kommentaren und witzig surrealen Einsprengseln offenbart sich eine einfühlsame und respektvolle Auseinandersetzung mit kindlicher Unsicherheit, mit Wünschen und Neurosen.
Für alle ab 10 Jahre.
E I N T R I T T: 2 Euro
Ein 13-jähriger Junge, der nach dem Tod seines Vaters von seiner Mutter zu übergroßer Vorsicht erzogen wird, versucht, an ein legendäres Fußball-Sammelbild zu kommen, um sein nicht sonderlich hohes Ansehen in seiner Klasse, vor allem aber bei einer hübschen Mitschülerin zu steigern. Einfallsreiche, erfrischend originell erzählte Komödie um einen "nerdigen" Außenseiter, der in den Wirren der Pubertät um Anerkennung kämpft. Hinter den herrlichen Off-Kommentaren und witzig surrealen Einsprengseln offenbart sich eine einfühlsame und respektvolle Auseinandersetzung mit kindlicher Unsicherheit, mit Wünschen und Neurosen.
Für alle ab 10 Jahre.
E I N T R I T T: 2 Euro
12
// Mo // 19 Uhr // Queere Filmwoche
SEHNSUCHT IN SANGERHAUSEN
D 2025, R: Julian Radlmaier, mit: Clara Schwinning, Maral Keshavarz, Henriette Confurius, 90 min., dt. OV
Zwei Frauen begegnen sich in Sangerhausen: Ursula, eine Kellnerin mit gebrochenem Herzen und Neda, eine iranische YouTuberin mit gebrochenem Arm. An einem Sommerabend verliebt sich Ursula in eine geheimnisvolle Musikerin aus der Großstadt, während Neda überzeugt ist, in einer ebenso rätselhaften Straßenkehrerin eine alte Freundin aus Teheran wiedererkannt zu haben. Die verschlungenen Wege des Zufalls führen die beiden Frauen zu einer Geisterjagd in den Bergen zusammen…
"… kann romantische Sehnsucht einen Ausweg aus dem tristen Alltag bieten? In seiner Komödie verbindet Radlmaier sehr lakonisch seine stets gegenwärtige Kapitalismuskritik mit Ikonen der deutschen Romantik: der Blauen Blume des Dichters Novalis (Friedrich von Hardenberg) sowie dem Kyffhäuser mit seiner Barbarossa-Legende. Der Geist, der den Protagonistinnen Ursula und Neda stattdessen erscheint, hat allerdings einen eher pragmatischen Ratschlag parat: „Hört auf zu jammern!" (Lars Penning, Viennale)
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Zwei Frauen begegnen sich in Sangerhausen: Ursula, eine Kellnerin mit gebrochenem Herzen und Neda, eine iranische YouTuberin mit gebrochenem Arm. An einem Sommerabend verliebt sich Ursula in eine geheimnisvolle Musikerin aus der Großstadt, während Neda überzeugt ist, in einer ebenso rätselhaften Straßenkehrerin eine alte Freundin aus Teheran wiedererkannt zu haben. Die verschlungenen Wege des Zufalls führen die beiden Frauen zu einer Geisterjagd in den Bergen zusammen…
"… kann romantische Sehnsucht einen Ausweg aus dem tristen Alltag bieten? In seiner Komödie verbindet Radlmaier sehr lakonisch seine stets gegenwärtige Kapitalismuskritik mit Ikonen der deutschen Romantik: der Blauen Blume des Dichters Novalis (Friedrich von Hardenberg) sowie dem Kyffhäuser mit seiner Barbarossa-Legende. Der Geist, der den Protagonistinnen Ursula und Neda stattdessen erscheint, hat allerdings einen eher pragmatischen Ratschlag parat: „Hört auf zu jammern!" (Lars Penning, Viennale)
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12
// Mo // 21 Uhr // Queere Filmwoche
OSLO STORIES: TRÄUME
NOR 2024, R: Dag Johan Haugerud, mit: Ella Øverbye, Selome Emnetu, Ane Dahl Torp, 110 min, OmU
Johanne verliebt sich zum ersten Mal, und zwar in ihre Lehrerin. Ihre intensiven Fantasien und Gefühle hält sie schriftlich fest, um sie nicht zu vergessen. Als ihre Mutter und Großmutter die Texte lesen, sind sie zunächst schockiert über den intimen Inhalt, erkennen aber bald das literarische Potenzial. Während sie darüber debattieren, ob sie es veröffentlichen sollen, werden alle drei Frauen mit ihren eigenen unerfüllten Träumen und Sehnsüchten konfrontiert. Die beiden Älteren beginnen, sich an ihr eigenes Liebesleben, verpasste Gelegenheiten und das überwältigende Gefühl der ersten Liebe zu erinnern.
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Johanne verliebt sich zum ersten Mal, und zwar in ihre Lehrerin. Ihre intensiven Fantasien und Gefühle hält sie schriftlich fest, um sie nicht zu vergessen. Als ihre Mutter und Großmutter die Texte lesen, sind sie zunächst schockiert über den intimen Inhalt, erkennen aber bald das literarische Potenzial. Während sie darüber debattieren, ob sie es veröffentlichen sollen, werden alle drei Frauen mit ihren eigenen unerfüllten Träumen und Sehnsüchten konfrontiert. Die beiden Älteren beginnen, sich an ihr eigenes Liebesleben, verpasste Gelegenheiten und das überwältigende Gefühl der ersten Liebe zu erinnern.
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13
// Di // 19 Uhr // Queere Filmwoche
SATANISCHE SAU
D 2025, R: Rosa von Praunheim, mit: Armin Dallapiccola, Justus Herrmann, Nico Ehrenteit, Katy Karrenbauer, 85 min, dt. OV
Rosa von Praunheims filmische Autobiografie. Er selbst: "Die Sau bin ich, gespielt von meinem Alter Ego, dem genialen Schauspieler Armin Dallapiccola. Der Film ist ein Traum, eine Parodie, eine Farce meines Lebens. Poetische Assoziationen zu meinem Tod, zu meinem Sexleben, zu meiner Wiedergeburt. Ich erinnere mich an die 150 Filme meines Lebens, an meine Liebhaber, denen ich Rosen in den Arsch stecke und die ich blind malen muss. Dann stirbt mein Nachbar und hinterlässt einen unendlich traurigen Witwer. Ein Fan klingelt und zwingt mich zum Sex nach dem Tod und meine Freunde stimmen das Lied „Großer Gott wir loben Dich“ an. Aber Gott persönlich erklärt uns seine perverse Moral, indem er das Böse lobt und das Gute für naiv hält. Meine Mutter, gespielt von Anne Rathsfeld, ist entsetzt und die Stoffaffen und Schweine, die lebendig werden, erzählen von meiner großen Tierliebe. Am Ende sagt uns Katy Karrenbauer die entsetzliche Wahrheit. Wir sind alle satanische Säue."
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Rosa von Praunheims filmische Autobiografie. Er selbst: "Die Sau bin ich, gespielt von meinem Alter Ego, dem genialen Schauspieler Armin Dallapiccola. Der Film ist ein Traum, eine Parodie, eine Farce meines Lebens. Poetische Assoziationen zu meinem Tod, zu meinem Sexleben, zu meiner Wiedergeburt. Ich erinnere mich an die 150 Filme meines Lebens, an meine Liebhaber, denen ich Rosen in den Arsch stecke und die ich blind malen muss. Dann stirbt mein Nachbar und hinterlässt einen unendlich traurigen Witwer. Ein Fan klingelt und zwingt mich zum Sex nach dem Tod und meine Freunde stimmen das Lied „Großer Gott wir loben Dich“ an. Aber Gott persönlich erklärt uns seine perverse Moral, indem er das Böse lobt und das Gute für naiv hält. Meine Mutter, gespielt von Anne Rathsfeld, ist entsetzt und die Stoffaffen und Schweine, die lebendig werden, erzählen von meiner großen Tierliebe. Am Ende sagt uns Katy Karrenbauer die entsetzliche Wahrheit. Wir sind alle satanische Säue."
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13
// Di // 21 Uhr // Queere Filmwoche
QUEER AS PUNK
Dok, MYS, IND 2025, R: Yihwen Chen, 87 min, OmeU
Die LGBT-Punkband „Shh...Diam!“ macht das Gegenteil dessen, was ihr malaiischer Name bedeutet („Maul halten!“): Sie schreit ihre Wahrheit in die Welt hinaus. Regisseurin Yihwen Chen begleitet die Wahlfamilie über mehrere Jahre hinweg auf ihrem Weg, den sie mit Mut und Esprit, Humor und entwaffnendem Charme geht.
Queer as Punk ist eine Einladung in das Leben der Bandmitglieder Faris, Yon und Yoyo, die sich ihre offene Gesprächskultur nicht durch das sich repressive politische Klima in Malaysia nehmen lassen.
Es geht um Selbstverwirklichung, körperliche Transformation, Liebe, elterliche Erwartungen, Angst und politisches Engagement in einem Land, in dem es keine LGBT-Rechte gibt...und Punk-Musik natürlich.
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Die LGBT-Punkband „Shh...Diam!“ macht das Gegenteil dessen, was ihr malaiischer Name bedeutet („Maul halten!“): Sie schreit ihre Wahrheit in die Welt hinaus. Regisseurin Yihwen Chen begleitet die Wahlfamilie über mehrere Jahre hinweg auf ihrem Weg, den sie mit Mut und Esprit, Humor und entwaffnendem Charme geht.
Queer as Punk ist eine Einladung in das Leben der Bandmitglieder Faris, Yon und Yoyo, die sich ihre offene Gesprächskultur nicht durch das sich repressive politische Klima in Malaysia nehmen lassen.
Es geht um Selbstverwirklichung, körperliche Transformation, Liebe, elterliche Erwartungen, Angst und politisches Engagement in einem Land, in dem es keine LGBT-Rechte gibt...und Punk-Musik natürlich.
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14
// Mi // 19 Uhr // Queere Filmwoche
LESBIAN SPACE PRINCESS
AUS 2025, R: Leela Varghese & Emma Hough Hobbs, 86 min, OmU
Die introvertierte Prinzessin Saira, Tochter der lesbischen Königinnen des Planeten Clitopolis, ist am Boden zerstört: Die heiße Kopfgeldjägerin Kiki hat mit ihr Schluss gemacht – aus lauter Langeweile! Dabei hat Saira ihr ein so schönes Beziehungsalbum gebastelt! Doch als Kiki von den Straight White Maliens entführt wird, den Incels der Zukunft, muss Saira den Safe Space des queeren Weltraums verlassen und sie binnen 24 Stunden freikaufen: Die Maliens fordern nämlich die berühmte königliche Labrys – eine goldene Doppelaxt von schier unglaublicher lesbischer Macht. Das einzige Problem… Saira hat sie nicht!
Umwerfend witzig, knallbunt, euphorisch, kompromisslos queer: Der erste Langfilm des australischen Regie-Duos Leela Varghese und Emma Hough Hobbs ist ein mitreißender intergalaktischer Selbstfindungstrip mit ganz großem Herzen und Lust auf Krawall, irgendwo zwischen wilder Sci-Fi-Musical-Komödie und heilsamer Coming-of-Age-Abenteuerreise.
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Die introvertierte Prinzessin Saira, Tochter der lesbischen Königinnen des Planeten Clitopolis, ist am Boden zerstört: Die heiße Kopfgeldjägerin Kiki hat mit ihr Schluss gemacht – aus lauter Langeweile! Dabei hat Saira ihr ein so schönes Beziehungsalbum gebastelt! Doch als Kiki von den Straight White Maliens entführt wird, den Incels der Zukunft, muss Saira den Safe Space des queeren Weltraums verlassen und sie binnen 24 Stunden freikaufen: Die Maliens fordern nämlich die berühmte königliche Labrys – eine goldene Doppelaxt von schier unglaublicher lesbischer Macht. Das einzige Problem… Saira hat sie nicht!
Umwerfend witzig, knallbunt, euphorisch, kompromisslos queer: Der erste Langfilm des australischen Regie-Duos Leela Varghese und Emma Hough Hobbs ist ein mitreißender intergalaktischer Selbstfindungstrip mit ganz großem Herzen und Lust auf Krawall, irgendwo zwischen wilder Sci-Fi-Musical-Komödie und heilsamer Coming-of-Age-Abenteuerreise.
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14
// Mi // 21 Uhr // Queere Filmwoche
SEHNSUCHT IN SANGERHAUSEN
D 2025, R: Julian Radlmaier, mit: Clara Schwinning, Maral Keshavarz, Henriette Confurius, 90 min., dt. OV
Zwei Frauen begegnen sich in Sangerhausen: Ursula, eine Kellnerin mit gebrochenem Herzen und Neda, eine iranische YouTuberin mit gebrochenem Arm. An einem Sommerabend verliebt sich Ursula in eine geheimnisvolle Musikerin aus der Großstadt, während Neda überzeugt ist, in einer ebenso rätselhaften Straßenkehrerin eine alte Freundin aus Teheran wiedererkannt zu haben. Die verschlungenen Wege des Zufalls führen die beiden Frauen zu einer Geisterjagd in den Bergen zusammen…
"… kann romantische Sehnsucht einen Ausweg aus dem tristen Alltag bieten? In seiner Komödie verbindet Radlmaier sehr lakonisch seine stets gegenwärtige Kapitalismuskritik mit Ikonen der deutschen Romantik: der Blauen Blume des Dichters Novalis (Friedrich von Hardenberg) sowie dem Kyffhäuser mit seiner Barbarossa-Legende. Der Geist, der den Protagonistinnen Ursula und Neda stattdessen erscheint, hat allerdings einen eher pragmatischen Ratschlag parat: „Hört auf zu jammern!" (Lars Penning, Viennale)
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"… kann romantische Sehnsucht einen Ausweg aus dem tristen Alltag bieten? In seiner Komödie verbindet Radlmaier sehr lakonisch seine stets gegenwärtige Kapitalismuskritik mit Ikonen der deutschen Romantik: der Blauen Blume des Dichters Novalis (Friedrich von Hardenberg) sowie dem Kyffhäuser mit seiner Barbarossa-Legende. Der Geist, der den Protagonistinnen Ursula und Neda stattdessen erscheint, hat allerdings einen eher pragmatischen Ratschlag parat: „Hört auf zu jammern!" (Lars Penning, Viennale)
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15
// Do // 20 Uhr // SHORTS ATTACK
PRIMA KLIMA (8 Filme in 85 Minuten. Alle in OmU)
Schau auf die Welt und bestaune Filme in opulenten Landschaften und intensiven Farben zwischen Stadt und Land voller Menschen, Tiere und Pflanzen: Alles muss miteinander klar kommen, um gemeinsam weiter kommen zu können. Willkommen zu einer Reise globaler Realitäten und starker Fantasien. Mit dabei u.a.:
PICUS
F 2023, R: Frédéric Doazan, 6 min
Krieg der Vögel
Ein Specht erklärt der Stadt den Krieg. Wütend greift er an, durchbricht die Wolkenkratzer, doch muss noch mit einem Monster fertig werden.
VANISHED PAST
D, Can 2025, R: Anna-Maria Dutoit, 17 min
Fluss-Forschung
In Montreal sind die Flüsse verschwunden. Auf der Suche nach ihnen folgen wir alten Karten und fernem Rauschen.
ON HOLD
CH 2024, R: Delia Hess, 7 min
Hotline-Groteske
Eine junge Frau steckt in der Warteschleife einer Telefon-Hotline fest. „Wir sind gleich für sie da.“ Das Stadtleben wird sarkastisch absurd.
WHO LOVES THE SUN
Can 2024, R: Arshia Shakiba
Öl-sprudelnde Landschaften
Ölfabriken im vom Krieg gezeichneten Norden Syriens: Mohammads Sohn erlebt harte Arbeitsbedingungen und lokale Machtgefüge.
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PICUS
F 2023, R: Frédéric Doazan, 6 min
Krieg der Vögel
Ein Specht erklärt der Stadt den Krieg. Wütend greift er an, durchbricht die Wolkenkratzer, doch muss noch mit einem Monster fertig werden.
VANISHED PAST
D, Can 2025, R: Anna-Maria Dutoit, 17 min
Fluss-Forschung
In Montreal sind die Flüsse verschwunden. Auf der Suche nach ihnen folgen wir alten Karten und fernem Rauschen.
ON HOLD
CH 2024, R: Delia Hess, 7 min
Hotline-Groteske
Eine junge Frau steckt in der Warteschleife einer Telefon-Hotline fest. „Wir sind gleich für sie da.“ Das Stadtleben wird sarkastisch absurd.
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Can 2024, R: Arshia Shakiba
Öl-sprudelnde Landschaften
Ölfabriken im vom Krieg gezeichneten Norden Syriens: Mohammads Sohn erlebt harte Arbeitsbedingungen und lokale Machtgefüge.
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