Ein neues Album von The Notwist ist immer ein spannendes Unterfangen. Ihre musikalische Sprache ist ebenso beständig und widerstandsfähig wie die Kontexte für Kreativität unvorhersehbar und im ständigen Wandel begriffen sind.
Für „Planet Zombie“ nutzte das Kern-Trio aus Markus und Micha Acher sowie Cico Beck die vielfältigen Möglichkeiten des gemeinsamen Songwritings, brachte Songs in die Gruppe ein und arrangierte, probte und nahm dieses Material dann live im Studio auf. Das Ergebnis ist ein energiegeladenes Album, ganz im ›Hier und Jetzt‹, mit spektakulären Momenten, in denen man die Magie spürt, die in der Dynamik zwischen den Achers, Beck und den Mitstreitern Theresa Loibl, Max Punktezahl, Karl Ivar Refseth und Andi Haberl brodelt. Stücke wie „Teeth“ eröffnen ruhig, während „X-Ray“ vor kollektiver Energie strotzt. „Propeller“ und „The Turning“ zeigen die melodische und atmosphärische Bandbreite der Platte.
Aufgenommen wurde das Album in nur einer Woche im Import Export, einem gemeinnützigen Kunstraum. Diese Entstehung spiegelt sich im Sound wider: roh, lebendig und offen für Zufälle. Gastbeiträge internationaler Musiker erweitern das Klangbild und unterstreichen den kosmopolitischen Charakter.Ungewöhnlich für The Notwist sind zwei Coverversionen: Neil Youngs „Red Sun“ und „How the Story Ends“ der Folk-Pop-Gruppe Lovers. Sie fügen sich perfekt in die Erzählung des Albums ein, schmiegen sich an wie alte Freunde und zeigen The Notwist als poetische Interpreten.
Neben dem frischen Material von „Planet Zombie“ gibt es heute sicher auch einige Klassiker und weniger Bekanntes aus dem umfangreichen Back-Katalog zu hören.
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29
// Fr // 20 Uhr //
DONKEY KID
Das Leben gleicht dem Lauf eines Baches: Immer voran mit der Strömung, getragen von einer scheinbar endlosen Jugend. Doch irgendwann tauchen Hindernisse auf, das vertraute Bett wird flacher, man gibt sich dem Stillstand hin und sehnt sich zurück in die Zeit, al sich die Tage unendlich lang anfühlten.
Mit der „Rain and Rust“ EP (VÖ: 09.10.2026) reicht Donkey Kid aka Jurek Stricker genau diesen Suchenden die Hand. Statt weiter dem ausgetrockneten Fluss alter Erwartungen zu folgen, widmet er dem Gefühl des mentalen Bufferns einen Sound, der die Grenzen von Indie Sleaze, Artrock und Glitch-Pop miteinander verschmelzen lässt.
Dass dieser mentale Richtungswechsel genau den Nerv der Zeit trifft, zeigen bereits die ersten beiden Auskopplungen: Nach dem durchweg positiven Support für „Suburbs“ und „Goldmine“, inklusive Placements auf den Covern von Spotify-Playlists wie Indie Brandneu und Picky Radar sowie Präsenz in der New Music Friday-Playlist, markiert „Rain and Rust“
den nächsten konsequenten Entwicklungsschritt des Berliners.
In den insgesamt sechs Tracks der EP blickt Donkey Kid zurück und nach vorn, und spätestens auf dem finalen Titeltrack „Rain and Rust“ spürt man den Wind der Veränderung auf der Haut. Während er schon auf seinem gefeierten Debütalbum Heavyweight Champion (2024) und zahllosen europäischen Bühnen seine melancholische Seite zeigte, bricht er nun endgültig mit alten Mustern und öffnet seinem Publikum eine völlig neue Soundwelt.
Mit der „Rain and Rust“ EP (VÖ: 09.10.2026) reicht Donkey Kid aka Jurek Stricker genau diesen Suchenden die Hand. Statt weiter dem ausgetrockneten Fluss alter Erwartungen zu folgen, widmet er dem Gefühl des mentalen Bufferns einen Sound, der die Grenzen von Indie Sleaze, Artrock und Glitch-Pop miteinander verschmelzen lässt.
Dass dieser mentale Richtungswechsel genau den Nerv der Zeit trifft, zeigen bereits die ersten beiden Auskopplungen: Nach dem durchweg positiven Support für „Suburbs“ und „Goldmine“, inklusive Placements auf den Covern von Spotify-Playlists wie Indie Brandneu und Picky Radar sowie Präsenz in der New Music Friday-Playlist, markiert „Rain and Rust“
den nächsten konsequenten Entwicklungsschritt des Berliners.
In den insgesamt sechs Tracks der EP blickt Donkey Kid zurück und nach vorn, und spätestens auf dem finalen Titeltrack „Rain and Rust“ spürt man den Wind der Veränderung auf der Haut. Während er schon auf seinem gefeierten Debütalbum Heavyweight Champion (2024) und zahllosen europäischen Bühnen seine melancholische Seite zeigte, bricht er nun endgültig mit alten Mustern und öffnet seinem Publikum eine völlig neue Soundwelt.








