PARADOKS versammelt in der vierten Ausgabe – zum ersten Mal mit Schwerpunkt auf Performance – zahlreiche künstlerische Positionen, die die herkömmliche Kinoerfahrung erweitern und überschreiten, indem sie neue Ausdrucksformen finden: Mehrfach-Projektionen, ungewöhnliche Anordnungen von Screens und Zuschauer*innenpositionen, audio-visuelle und physisch intensive Performances sowie innovative Erzählgrammatiken.
MOURNING STAGE
Ausgehend von Zeichnungen, die verschiedene Darstellungen von feminisierten Dämonen und des Teufels in der Hölle zeigen, nutzt Simon(e) in MOURNING STAGE seinen*ihren Körper und seine*ihre Mimik für eine rituelle Performance von hoher Intensität. Sie kann als Trauerarbeit und Wut auf die aufgezwungenen kolonialen Vorgaben der katholischen Kirche bezüglich sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität gelesen werden. Zugleich ist sie auch eine Huldigung der Widerstandskraft des durch Moralvorstellungen fetischisierten und kolonialisierten Körpers.
Im Anschluss:
A DEMONSTRATION
D, NL, UK 2020, R: Beny Wagner & Sasha Litvintseva, engl. OV mit dt. UT, 25 min
Alles beginnt in einem Theater. Worte über die Wissenschaft sind zu hören. Dann der Weg nach draußen, in den Wald. Wo die Wissenschaft der Natur weicht. Und wir unseren Augen trauen müssen. Doch was wir sehen, ist nicht selten nur ein Fragment dessen, was wir zu erkennen glauben. Bewusst lässt der Kurzexperimentalfilm von Sasha Litvintseva und Beny Wagner die Zuschauenden im Ungewissen, was genau sich innerhalb der Sequenzen erkennen oder viel mehr noch erklären lässt. Und genau darin liegt der Reiz und die tiefere Botschaft des Films: Denn ganz nach dem Ursprung des Wortes „monstrare“ aus dem Lateinischen, was mit „zeigen“ übersetzt werden kann, schaffen die Filmemacher einen assoziativen Bildkosmos, in dem sich eben wenig „zeigt“, sondern vieles verbirgt. Und die Frage im Raum steht, ob die Schönheit des Gesehenen nicht eben durch das Nicht-Erklärbare erst möglich wird. A DEMONSTRATION ist als Kurzfilmexperiment ein filmischer Stream-of-Consiousness, der die Betrachtenden mit einer dynamischen Montage und einem fast physisch erfahrbaren Score auf eine faszinierende Reise mitnimmt.
detours while speaking of monsters
D, TUR 2024, R: Deniz, türkische OV mit engl. UT, 24 min
Ein 4000 Jahre altes Seeungeheuer ist in der heutigen Türkei unsichtbar gemacht worden. Sein Mythos geht zurück auf die Armenier*innen und Kurd*innen rund um den See Van, eine Region, die Zeuge ethnischer Säuberungen gegen beide Völker wurde. Dennoch bleibt das Monster auf eine Art am Leben: in den Erzählungen der Einwohner*innen. Es wehrt sich dagegen, gänzlich in Vergessenheit zu geraten. In dieser blauen Landschaft an der Kreuzung zwischen mythologischen, politischen und persönlichen Sphären werden unterschiedliche Formen der Auslöschung verdeckt. Unterdessen sind alte Gottheiten sauer auf uns; und ich bin sauer auf meinen Vater.
In Anwesenheit von Deniz Şimşek.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild)
07
// Mi // 20 Uhr // PARADOKS - AT THE EDGES OF DOCUMENTARY
MOURNING STAGE von Simon(e) Jaikiriuma Paetau & Kurzfilmrolle
17
// Sa // 20 Uhr // UT Connewitz & ZIMMT präsentieren:
MORITZ SIMON GEIST - Don`t look at me
Der renommierte deutsche Künstler und Futurist Moritz Simon Geist kehrt 2025 mit seinem dritten Album „Don't Look At Me“ zurück – einer ambitionierten, algorithmisch komponierten Ambient-Platte, die vollständig von Robotern gespielt wird.
Das Album, das gemeinsam mit Andi Toma (Mouse on Mars) komponiert und produziert wurde, bietet eine eindringliche klangliche Meditation über die Aufmerksamkeitsökonomie im digitalen Zeitalter.
Das zentrale Roboterinstrument des Albums wurde 2023 während eines Forschungsaufenthalts in Südkorea gebaut und ist ein 3 x 3 Meter großer Klangorganismus, der von Geist und seinem Team entwickelt wurde. Die Maschine wurde von einem speziellen Algorithmus gesteuert und reagierte in Echtzeit auf die Aufmerksamkeit des Publikums: Je mehr sie beobachtet wurde, desto dissonanter und unruhiger wurden ihre Klänge. Isoliert betrachtet schuf sie ruhige und ausgewogene Kompositionen. Diese Verhaltensumkehrung der gängigen Social-Media-Algorithmen bildet den konzeptionellen Kern von Don't Look At Me.
Das Album wurde zwischen 2024 und 2025 in Dresden und Berlin aufgenommen und verschiebt die Grenzen zwischen mechanischer Musik und digitaler Kritik. Während Geist mit seinem Debütalbum „Robotic Electronic Music“ aus dem Jahr 2018 als Pionier des Robot-Techno etablierte, markiert „Don't Look At Me“ eine Weiterentwicklung hin zu einem tieferen, introspektiveren Terrain. Die Kompositionen entfernen sich von der Starrheit der Tanzfläche und bewegen sich hin zu einer ambienten Abstraktion, mit einer subtilen, aber pointierten Reflexion über Technologie, Automatisierung und das eskalierende Bedürfnis der Gesellschaft nach Aufmerksamkeit.
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com.
Das Album, das gemeinsam mit Andi Toma (Mouse on Mars) komponiert und produziert wurde, bietet eine eindringliche klangliche Meditation über die Aufmerksamkeitsökonomie im digitalen Zeitalter.
Das zentrale Roboterinstrument des Albums wurde 2023 während eines Forschungsaufenthalts in Südkorea gebaut und ist ein 3 x 3 Meter großer Klangorganismus, der von Geist und seinem Team entwickelt wurde. Die Maschine wurde von einem speziellen Algorithmus gesteuert und reagierte in Echtzeit auf die Aufmerksamkeit des Publikums: Je mehr sie beobachtet wurde, desto dissonanter und unruhiger wurden ihre Klänge. Isoliert betrachtet schuf sie ruhige und ausgewogene Kompositionen. Diese Verhaltensumkehrung der gängigen Social-Media-Algorithmen bildet den konzeptionellen Kern von Don't Look At Me.
Das Album wurde zwischen 2024 und 2025 in Dresden und Berlin aufgenommen und verschiebt die Grenzen zwischen mechanischer Musik und digitaler Kritik. Während Geist mit seinem Debütalbum „Robotic Electronic Music“ aus dem Jahr 2018 als Pionier des Robot-Techno etablierte, markiert „Don't Look At Me“ eine Weiterentwicklung hin zu einem tieferen, introspektiveren Terrain. Die Kompositionen entfernen sich von der Starrheit der Tanzfläche und bewegen sich hin zu einer ambienten Abstraktion, mit einer subtilen, aber pointierten Reflexion über Technologie, Automatisierung und das eskalierende Bedürfnis der Gesellschaft nach Aufmerksamkeit.
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com.
21
// Mi // 20 Uhr // +++ A B G E S A G T +++
JAMES YORKSTON solo - Songs for Nina & Johanna
Bereits erworbene Tickets können selbstverständlich an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
22
// Do // 20 Uhr //
EARTH + Nataša Grujović & Steve Moore

VVK: 27 (zzgl. Geb.) EUR
» https://earthseattle.com
» https://www.instagram.com/stebmoses
» https://www.instagram.com/nata_agrujovi_
» https://www.tixforgigs.com/Event/68743
Einst geprägt von unerbittlichen Riffs, die sich durch verzerrte Klangwände bohrten, haben EARTH über die Jahrzehnte ein weitläufigen Klanguniversum entwickelt. Heute verschmelzen darin minimalistischer Doom, Ambient Country, Avantgarde-Folk und Psychedelic Rock zu einer eigenwilligen Zeitverzerrung – einer bewussten Absage an Genregrenzen, getragen von Carlsons meditativem Gitarrenspiel.
Die legendären Rock-Innovatoren setzen auf Improvisation: Jede Performance gleicht einer Fata Morgana – Songs entstehen, blühen kurz auf, zerfallen und formen sich neu. In jüngeren Arbeiten hat Carlson die Effekte reduziert, um den Fokus auf Wiederholung, Raum und Textur statt bloßer Lautstärke zu legen. Wilde Ruhe und leuchtende Strömungen bestimmen nun das Klangbild. Live manifestieren sich diese Veränderungen als meditative Weiten, die von eruptiven Momenten zerrissener Energie durchbrochen werden – schwebend zwischen Stille und Sturm.
Mit Akkordeon, analogen Synthesizern und Posaune erschaffen Nataša Grujović und Steve Moore atmende Resonanzräume – zwischen Drone, spirituellem Jazz und den Echos westlicher Klassik. In ihren Klanglandschaften verschmelzen das Greifbare und das Transzendente zu schwebender Intensität.
Die in Serbien geborene Grujović erforscht seit Jahren die physische Präsenz von Klang auf experimentellen Bühnen Europas – vom Luxemburger Pavillon der Biennale in Venedig über das Off-Festival Donaueschingen bis zum Ring Ring Festival in Belgrad.
Der aus Seattle stammende Moore – Posaunist, Pianist und Komponist – bringt jahrzehntelange Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit Sufjan Stevens, Neko Case und Bill Frisell ein, ebenso wie seine langjährige Mitwirkung bei EARTH und sunnO))).
T I C K E T S: bekommt Ihr online via tixforgigs.com!
Die legendären Rock-Innovatoren setzen auf Improvisation: Jede Performance gleicht einer Fata Morgana – Songs entstehen, blühen kurz auf, zerfallen und formen sich neu. In jüngeren Arbeiten hat Carlson die Effekte reduziert, um den Fokus auf Wiederholung, Raum und Textur statt bloßer Lautstärke zu legen. Wilde Ruhe und leuchtende Strömungen bestimmen nun das Klangbild. Live manifestieren sich diese Veränderungen als meditative Weiten, die von eruptiven Momenten zerrissener Energie durchbrochen werden – schwebend zwischen Stille und Sturm.
Mit Akkordeon, analogen Synthesizern und Posaune erschaffen Nataša Grujović und Steve Moore atmende Resonanzräume – zwischen Drone, spirituellem Jazz und den Echos westlicher Klassik. In ihren Klanglandschaften verschmelzen das Greifbare und das Transzendente zu schwebender Intensität.
Die in Serbien geborene Grujović erforscht seit Jahren die physische Präsenz von Klang auf experimentellen Bühnen Europas – vom Luxemburger Pavillon der Biennale in Venedig über das Off-Festival Donaueschingen bis zum Ring Ring Festival in Belgrad.
Der aus Seattle stammende Moore – Posaunist, Pianist und Komponist – bringt jahrzehntelange Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit Sufjan Stevens, Neko Case und Bill Frisell ein, ebenso wie seine langjährige Mitwirkung bei EARTH und sunnO))).
T I C K E T S: bekommt Ihr online via tixforgigs.com!
23
// Fr // 20 Uhr // You Never Walk Alone VII:
TOMY LOBO & DIE TOURETTES, CHEMIEVERSEUCHT + DR. TENTORKEL

» https://www.tomylobo.de
» https://chemieverseucht.bandcamp.com
» https://drtentorkel.bandcamp.com
» https://www.tixforgigs.com/Event/69792
Mittlerweile zu einer kleinen Tradition geworden geht das YOU'LL NEVER WALK ALONE, das kleine Connewitzer Fest zum Jahresstart in seine, man mag es kaum glauben, siebente Runde. Und wie in jedem Januar laden das UT Connewitz und Tschengaliens dienstälteste Boygroup ein zu einem fröhlichen Abend mit Musik und Tanz und vor allem mit stimmgewaltiger Unterstützung:
DR. TENTORKEL kommen nicht, sie tauchen auf. Laut, ehrlich und mit genug Energie im System um das ganze Stadtviertel zu therapieren. Musikalisch irgendwo zwischen Deutsch-Punk, Rock'n'Roll und Therapiegruppe mit Stromanschluss, liefern die Jungs Songs über das was ist, das dazwischen und was bleibt: Freundschaft, Liebe, Freiheitsdrang und manchmal Frust und Trauer. Texte mit Haltung, Humor und herrlicher Selbstironie. DR. TENTORKEL verschreiben PUNK ohne REZEPTPFLICHT.
Ordentlich Dampf macht der 3SchlotePunk von Chemieverseucht aus Bitterfeld. Da kommt man mindestens mit einem Strahleschaden im Gesicht aus dem Pogo. Daysi Duck auf Speed vs. Dr. Hectik ausm Atombunker ballern euch durch den Abend. 90% Punk! 100% Antifacist! 100% against Antisemitism! Oi!
Und natürlich lassen es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, das Publikum mit volkstümlichen Weisen aus ihrer tschengalischen Heimat zu unterhalten. Im Frühjahr 2003 als erste gecastete Boy Band Tschengaliens entstanden, sind sie nun schon seit über 20 Jahren unterwegs auf ihrer Mission den Spunk'n'Roll, die Musik, die das Lebensgefühl und den deftigen Humor und Witz der Tschengalen auf den Punkt bringt in die Welt hinauszutragen.
T I C K E T S gibt es online via tixforgigs.com sowie im Buchladen neben dem UT (Sonderöffnungszeiten beachten!).
DR. TENTORKEL kommen nicht, sie tauchen auf. Laut, ehrlich und mit genug Energie im System um das ganze Stadtviertel zu therapieren. Musikalisch irgendwo zwischen Deutsch-Punk, Rock'n'Roll und Therapiegruppe mit Stromanschluss, liefern die Jungs Songs über das was ist, das dazwischen und was bleibt: Freundschaft, Liebe, Freiheitsdrang und manchmal Frust und Trauer. Texte mit Haltung, Humor und herrlicher Selbstironie. DR. TENTORKEL verschreiben PUNK ohne REZEPTPFLICHT.
Ordentlich Dampf macht der 3SchlotePunk von Chemieverseucht aus Bitterfeld. Da kommt man mindestens mit einem Strahleschaden im Gesicht aus dem Pogo. Daysi Duck auf Speed vs. Dr. Hectik ausm Atombunker ballern euch durch den Abend. 90% Punk! 100% Antifacist! 100% against Antisemitism! Oi!
Und natürlich lassen es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, das Publikum mit volkstümlichen Weisen aus ihrer tschengalischen Heimat zu unterhalten. Im Frühjahr 2003 als erste gecastete Boy Band Tschengaliens entstanden, sind sie nun schon seit über 20 Jahren unterwegs auf ihrer Mission den Spunk'n'Roll, die Musik, die das Lebensgefühl und den deftigen Humor und Witz der Tschengalen auf den Punkt bringt in die Welt hinauszutragen.
T I C K E T S gibt es online via tixforgigs.com sowie im Buchladen neben dem UT (Sonderöffnungszeiten beachten!).
24
// Sa // 20 Uhr //
Dk.dando – Albumrelease & Friends // Support: Onyon

VVK: 23 (zzgl. Geb.) EUR
» https://linktr.ee/dk.dando
» https://onyon.bandcamp.com
» https://www.tixforgigs.com/Event/69469
Ein Abend, den man nicht verpassen sollte: Dk.dando präsentieren ihr brandneues Album und das mit einer Show, die alles andere als gewöhnlich ist. Frisch, laut, emotional und mit einer ordentlichen Ladung an Überraschungen. Bevor Dk.dando die Bühne übernehmen, heizt Onyon aus Leipzig ordentlich ein. Die vierköpfige Post-Punk-Band hat sich mit ihrem kompromisslosen Sound und ihrer mitreißenden Bühnenenergie längst einen Namen in der Szene gemacht – roh, direkt und ehrlich.
Freut euch auf einen Abend voller Energie, frischen Sounds und herzzerreißender Gastauftritte. Dk.dandoDas Duo aus Leipzig steht für einen Sound, der sich schwer in Schubladen stecken lässt – irgendwo zwischen düsterem LoFi, introspektivem Rap und eingängigen Hooks. Ihre Musik lebt von Kontrasten: raue Texturen treffen auf klare Melodien, drückende Beats auf intime Atmosphäre. Ihre Musik trägt eine melancholische Grundstimmung, ohne sich im Pathos zu verlieren. Stattdessen entsteht ein ehrlicher, roher Klang, der unter die Haut geht. Dk.dando erzählen keine lauten Geschichten, sie lassen Räume entstehen, in denen man verweilen möchte.
T I C K E T S: bekommt Ihr online via tixforgigs.com!
Freut euch auf einen Abend voller Energie, frischen Sounds und herzzerreißender Gastauftritte. Dk.dandoDas Duo aus Leipzig steht für einen Sound, der sich schwer in Schubladen stecken lässt – irgendwo zwischen düsterem LoFi, introspektivem Rap und eingängigen Hooks. Ihre Musik lebt von Kontrasten: raue Texturen treffen auf klare Melodien, drückende Beats auf intime Atmosphäre. Ihre Musik trägt eine melancholische Grundstimmung, ohne sich im Pathos zu verlieren. Stattdessen entsteht ein ehrlicher, roher Klang, der unter die Haut geht. Dk.dando erzählen keine lauten Geschichten, sie lassen Räume entstehen, in denen man verweilen möchte.
T I C K E T S: bekommt Ihr online via tixforgigs.com!
27
// Di // 20 Uhr //
FOREVER GREY (us) & THE DISCUSSION (us)

» https://forevergrey.bandcamp.com
» https://thediscussion.bandcamp.com
» https://www.tixforgigs.com/Event/69427
Forever Grey aus Los Angeles stehen für melodiegetriebenen Darkwave, der düstere Stimmung mit klaren Refrains verknüpft. Seit 2015 veröffentlicht das Duo regelmäßig und hat sich mit Alben wie Alabaster Chamber (2016), Departed (2020) und Sympathy Garden (2022) in der internationalen Szene festgesetzt. Live funktioniert das vor allem wegen der griffigen Hooks und der markanten Gesangsdynamik – Stücke wie „Last Breath“ sind Hymnen.
The Discussion ist das aktuelle Projekt von Laura Pleasants (ex-Kylesa). Das Debütalbum All the Pretty Flowers erschien am 23.05.2025 bei Artoffact Records und verbindet Post-Punk, New Wave und Goth zu kompakten, eingängigen Songs.
Produzent Jason Corbett (ACTORS) schärfte die Mischung zu einem modernen, klaren Sound, der live durch starke Refrains und eine ziemlich fokussierte Dramaturgie trägt. Wird gut!
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com sowie bei CULTON im Peterssteinweg 9!
The Discussion ist das aktuelle Projekt von Laura Pleasants (ex-Kylesa). Das Debütalbum All the Pretty Flowers erschien am 23.05.2025 bei Artoffact Records und verbindet Post-Punk, New Wave und Goth zu kompakten, eingängigen Songs.
Produzent Jason Corbett (ACTORS) schärfte die Mischung zu einem modernen, klaren Sound, der live durch starke Refrains und eine ziemlich fokussierte Dramaturgie trägt. Wird gut!
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com sowie bei CULTON im Peterssteinweg 9!
29
// Do // 20 Uhr // PARADOKS - AT THE EDGES OF DOCUMENTARY
COMPASSION AND INCONVENIENCE & RESONANCE IN RESISTANCE
PARADOKS versammelt in der vierten Ausgabe – zum ersten Mal mit Schwerpunkt auf Performance – zahlreiche künstlerische Positionen, die die herkömmliche Kinoerfahrung erweitern und überschreiten, indem sie neue Ausdrucksformen finden: Mehrfach-Projektionen, ungewöhnliche Anordnungen von Screens und Zuschauer*innenpositionen, audio-visuelle und physisch intensive Performances sowie innovative Erzählgrammatiken.
Compassion and Inconvenience
D 2024, R: Vika Kirchenbauer, Single-Channel Video, 30', engl. OV mit engl. UT
In ihrer essayistischen Videoarbeit COMPASSION AND INCONVENIENCE bezieht sich Vika Kirchenbauer auf die ersten öffentlich zugänglichen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst im London der Mitte des 18. Jahrhunderts. Für den von ihr gewählten historisch-kritischen Zugang werden Dokumente aus den 1730er bis 1760er Jahren herangezogen, die Rückschlüsse auf das Ineinandergreifen von Kapital, Kolonialismus und Kunst zulassen. Weniger die damals ausgestellten Objekte stehen hier also im Mittelpunkt, als vielmehr der Versuch die sozialen und geistesgeschichtlichen Voraussetzungen offenzulegen, unter denen Kunst in den öffentlichen Raum gelangte.
Das Verständnis zentraler Kategorien wie „Besitz“, „institutionelle Strukturen“ und „Publikum“ wird über diese Quellen herausgeschält, was wiederum Rückschlüsse darauf zulässt, mit welchen Instrumenten eine erstarkende Elite die Öffentlichkeit erreichen und das Verhältnis zu ihr (re-)organisieren wollte. Moralphilosophische Konzepte, die Empfindsamkeit der Künstler etwa in Bezug auf Mitgefühl und Unbehagen, spielten z.B. eine wichtige Rolle dabei, Dominanzkonstellationen im Kern der europäischen Vorstellungen von Kunst und ästhetischen Urteilen zu verankern und bis ins Heute zu verstätigen.
Die oben genannten Dokumente werden in COMPASSION AND INCONVENIENCE von 5 nicht-männlichen und nicht-privilegierten Personen vorgetragen. Oder anders: die Sprecherpositionen der Performenden unterscheiden sich diametral von denen der Autoren. Sie verkörpern als kein historisches Personal und stellen keine Unmittelbarkeit von Vergangenem her. Ihr Spiel oszilliert vielmehr zwischen Subversion, Konfrontation und Irritation.
resonance in resistence
D 2025, R: Binha Haase, 3-Channel Video-Installation, 16 min, OV mit engl. UT
Die angestaubte architektonische Opulenz, die aus der Zeit gefallenen antikisierenden Ornamente und der akustische Widerhall eines alten Theaterbaus bilden in RESONANCE IN RESISTANCE das räumliche Setting, in dem sich ungewollte Klänge und persönliche Inhalte im endlosen Echo der Weite des Raumes verlieren.
In Anwesenheit von Vika Kirchenbauer und Binha Haase.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild).
Compassion and Inconvenience
D 2024, R: Vika Kirchenbauer, Single-Channel Video, 30', engl. OV mit engl. UT
In ihrer essayistischen Videoarbeit COMPASSION AND INCONVENIENCE bezieht sich Vika Kirchenbauer auf die ersten öffentlich zugänglichen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst im London der Mitte des 18. Jahrhunderts. Für den von ihr gewählten historisch-kritischen Zugang werden Dokumente aus den 1730er bis 1760er Jahren herangezogen, die Rückschlüsse auf das Ineinandergreifen von Kapital, Kolonialismus und Kunst zulassen. Weniger die damals ausgestellten Objekte stehen hier also im Mittelpunkt, als vielmehr der Versuch die sozialen und geistesgeschichtlichen Voraussetzungen offenzulegen, unter denen Kunst in den öffentlichen Raum gelangte.
Das Verständnis zentraler Kategorien wie „Besitz“, „institutionelle Strukturen“ und „Publikum“ wird über diese Quellen herausgeschält, was wiederum Rückschlüsse darauf zulässt, mit welchen Instrumenten eine erstarkende Elite die Öffentlichkeit erreichen und das Verhältnis zu ihr (re-)organisieren wollte. Moralphilosophische Konzepte, die Empfindsamkeit der Künstler etwa in Bezug auf Mitgefühl und Unbehagen, spielten z.B. eine wichtige Rolle dabei, Dominanzkonstellationen im Kern der europäischen Vorstellungen von Kunst und ästhetischen Urteilen zu verankern und bis ins Heute zu verstätigen.
Die oben genannten Dokumente werden in COMPASSION AND INCONVENIENCE von 5 nicht-männlichen und nicht-privilegierten Personen vorgetragen. Oder anders: die Sprecherpositionen der Performenden unterscheiden sich diametral von denen der Autoren. Sie verkörpern als kein historisches Personal und stellen keine Unmittelbarkeit von Vergangenem her. Ihr Spiel oszilliert vielmehr zwischen Subversion, Konfrontation und Irritation.
resonance in resistence
D 2025, R: Binha Haase, 3-Channel Video-Installation, 16 min, OV mit engl. UT
Die angestaubte architektonische Opulenz, die aus der Zeit gefallenen antikisierenden Ornamente und der akustische Widerhall eines alten Theaterbaus bilden in RESONANCE IN RESISTANCE das räumliche Setting, in dem sich ungewollte Klänge und persönliche Inhalte im endlosen Echo der Weite des Raumes verlieren.
In Anwesenheit von Vika Kirchenbauer und Binha Haase.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild).
30
// Fr // 20 Uhr // “sorry for hyper-rocking” tour
PABST & Swain

29,90 EUR
» https://pabstrules.com
» https://swainswainswain.bandcamp.com
» https://landstreicher-konzerte.de/konzerte/pabst-l-26
Es tut uns leid, dass du wieder Tinnitus haben wirst. Es tut uns leid, dass du am Tag danach
heiser sein wirst. Es tut uns leid, dass die blauen Flecken erst eine Woche später weg sein
werden. Es tut uns leid, dass deine Klamotten danach nach Schweiß stinken werden. Es tut uns
leid, dass du diesen neuen Song zwei Tage lang nicht aus dem Kopf bekommen wirst. Denn
Pabst spielen wieder Konzerte! Sorry for hyper-rocking.
T I C K E T S bekommt Ihr an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
heiser sein wirst. Es tut uns leid, dass die blauen Flecken erst eine Woche später weg sein
werden. Es tut uns leid, dass deine Klamotten danach nach Schweiß stinken werden. Es tut uns
leid, dass du diesen neuen Song zwei Tage lang nicht aus dem Kopf bekommen wirst. Denn
Pabst spielen wieder Konzerte! Sorry for hyper-rocking.
T I C K E T S bekommt Ihr an allen bekannten Vorverkaufsstellen!









