Mondenkind, Nachtfahrten, Ghosts – mit seinen Alben und Programmen öffnet Pianist Michael Wollny immer wieder extrem atmosphärische, cineastische Welten in die er zusammen mit seinen Zuhörer*innen eintaucht. Sein neues Soloprogramm „Winterreise“ greift Stimmungen und Motive aus Franz Schuberts gleichnamigem Lied-Zyklus rund um einen durch die Einsamkeit wandernden Ich-Erzähler auf.
Wie immer bei Michael Wollny bildet die Vorlage nur den Ausgangspunkt für musikalische Erzählungen deren Wendungen sich erst auf dem Weg entscheiden. Für Wollny, dessen allermeiste Projekte im Zusammenspiel mit anderen Musiker*innen entstehen, ist das Solo-Format ein seltener Blick nach innen – in ein dunkel-romantisches Gemüt und einen schier unerschöpflichen Fundus an Ideen und Inspirationen. Kurz gesagt: Ein pianistischer Seelen-Trip.
T I C K E T S bekommt Ihr an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
04
// Fr // 20 Uhr // +++ Z U S A T Z K O N Z E R T+++
NILS KEPPEL - Jahresabschluss-Show
Die Zeit der post-pandemischen Flimmerjahre ist vorbei. Nils Keppel hat Bilanz gezogen und daraus sein kompromisslosestes Werk geschaffen: „Super Sonic Youth“ – ein Debütalbum, das den Geist einer zu schnell gelebten Jugend in supersonic Sound verwandelt.
Zwischen dringlichen Riffs und organischen Drums entfaltet sich ein Sound, der sich den Fängen der Zeit entreißt. „Super Sonic Youth“ ist das Monument einer Generation, die der Katastrophe ins Gesicht lächelt. Es geht um den großen Traum und das kleine bisschen Hedonismus in Endzeiten. Die Jahresabschlussshow wird damit mehr als nur ein Konzert. Sie ist ein verdichteter Moment – ein letzter Blick zurück, bevor alles wieder auf Anfang steht.
T I C K E T S bekommt Ihr online direkt beim Artist oder via tixforgigs.com!
Zwischen dringlichen Riffs und organischen Drums entfaltet sich ein Sound, der sich den Fängen der Zeit entreißt. „Super Sonic Youth“ ist das Monument einer Generation, die der Katastrophe ins Gesicht lächelt. Es geht um den großen Traum und das kleine bisschen Hedonismus in Endzeiten. Die Jahresabschlussshow wird damit mehr als nur ein Konzert. Sie ist ein verdichteter Moment – ein letzter Blick zurück, bevor alles wieder auf Anfang steht.
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05
// Sa // 20 Uhr //
NILS KEPPEL - Jahresabschluss-Show
Die Zeit der post-pandemischen Flimmerjahre ist vorbei. Nils Keppel hat Bilanz gezogen und daraus sein kompromisslosestes Werk geschaffen: „Super Sonic Youth“ – ein Debütalbum, das den Geist einer zu schnell gelebten Jugend in supersonic Sound verwandelt.
Zwischen dringlichen Riffs und organischen Drums entfaltet sich ein Sound, der sich den Fängen der Zeit entreißt. „Super Sonic Youth“ ist das Monument einer Generation, die der Katastrophe ins Gesicht lächelt. Es geht um den großen Traum und das kleine bisschen Hedonismus in Endzeiten. Die Jahresabschlussshow wird damit mehr als nur ein Konzert. Sie ist ein verdichteter Moment – ein letzter Blick zurück, bevor alles wieder auf Anfang steht.
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Zwischen dringlichen Riffs und organischen Drums entfaltet sich ein Sound, der sich den Fängen der Zeit entreißt. „Super Sonic Youth“ ist das Monument einer Generation, die der Katastrophe ins Gesicht lächelt. Es geht um den großen Traum und das kleine bisschen Hedonismus in Endzeiten. Die Jahresabschlussshow wird damit mehr als nur ein Konzert. Sie ist ein verdichteter Moment – ein letzter Blick zurück, bevor alles wieder auf Anfang steht.
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12
// Sa // 20 Uhr // Zonic, Edition Iron Curtain Radio & naTo präsentieren GENERATION PAROCKTIKUM
Freunde der italienischen Oper, Der Expander des Fortschritts, Rosengarten, Rex Joswig & Lutz Schramm

19 EUR / 16 (zzg. Geb.) EUR ermäßigt
» https://www.parocktikum.de
» https://www.freunde-der-italienischen-oper.de
» https://rosengarten.bandcamp.com
» https://derexpanderdesfortschritts.bandcamp.com
» https://www.tixforgigs.com/Event/77161
Record Release-Party mit Freunde der italienischen Oper (Dresden) + Der Expander des Fortschritts (Berlin) + Rosengarten (Salzwedel)
DJ: Rex Joswig (Herbst in Peking, Berlin)
Moderation: Lutz Schramm (Ex-Parocktikum/DT64, Potsdam)
Die im März 1986 auf Jugendradio DT64 gestartete Sendung „Parocktikum“ war definitiv prägend. Stilistisch entgrenzt, mit neuesten Schräg-Klängen aus Ost und West, von Punk über New Wave bis zu Experimental-Klängen, war sie nicht zuletzt das Forum der alternativen Szene der Spät-DDR, legal wie (eingeschränkt) illegal. Diesen Inland-Sounds widmeten sich bereits zwei Compilations, 1989 und 1990, denen nun „Parocktikum – 1986 bis 1993“ als ultimative Auswahl auf Triple-Vinyl folgt. Zusammengestellt vom Macher Lutz Schramm aus den Playlisten, der entsprechend auch die Moderation des Abends trägt, während die Bands für Teile der Vielfalt des „Parocktikum“ stehen.
Der Expander des Fortschritts aus Berlin wurde ab 1987 zwischen Akademie-Krach und Abstract Pop gedehnt und mit durchaus komplexem und doch zugänglichem Klangmaterial nicht nur über „Parocktikum“, sondern auch international anerkannt: die erste LP erschien 1989 in UK. Druckvoll reaktiviert mit jüngeren Mitmusikern und der äußerst expressiven Sängerin Safi ist der Expander eines der herausragenden Beispiele fortdauernder Relevanz, musikalisch wie poetisch.
Rosengarten aus der Zonenrandstadt Salzwedel brachten ab Mitte der 1980er mit dunklem Post-Punk den düsteren Zeitgeist zum Ausdruck und gewannen Ende 1987 über die „Parocktikum“-Session neue Zuhörerschaft. Anlässlich der Werkschaubox „Schwarze Wolken“ und der Wiederveröffentlichung ihrer Einzel-Kassetten, ganz aktuell “Viva Now“ von 1989, kam die Band 2025 zurück auf die Bühne, wenn auch nur zu ausgewählten Momenten wie zuletzt beim Ost-Wave-Abend des WGT, auftrumpfend zwischen psychedelischer Soundwolke und punkiger Energie.
Die Freunde der italienischen Oper aus Dresden zelebrierten ihre monumentale Post-Punk-Melange ebenfalls gefeiert an jenem WGT-Abend, waren in der 1987 beginnenden Erstphase eine im „Parocktikum“ bejubelte Szene-Sensation und sind seit 2017 nicht nur regelmäßig eindrucksvoll rockend zurück, sondern sogar mit aktuellen Platten. Der als dröhnend krönender Abschluss gesetzte Leipzig-Auftritt wird so zur Doppel-Premiere, nämlich auch des Frischwerks „Angelus Luminis“. Die Leipziger Fraktion der aktuellen FDIO-Mitglieder ist aber zudem auch auf „Parocktikum – 1986 bis 1993“ mit frühen Projekten präsent, nämlich den Tishvaisings und Think About Mutation.
Ein Abend des „Best of …“ also, der auch noch Sondergasteinlagen verspricht und gerahmt wird durch das DJing von Rex Joswig, Stimme sowohl der Band Herbst in Peking als auch der Kult-Sendung „Grenzpunkt Null“.
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DJ: Rex Joswig (Herbst in Peking, Berlin)
Moderation: Lutz Schramm (Ex-Parocktikum/DT64, Potsdam)
Die im März 1986 auf Jugendradio DT64 gestartete Sendung „Parocktikum“ war definitiv prägend. Stilistisch entgrenzt, mit neuesten Schräg-Klängen aus Ost und West, von Punk über New Wave bis zu Experimental-Klängen, war sie nicht zuletzt das Forum der alternativen Szene der Spät-DDR, legal wie (eingeschränkt) illegal. Diesen Inland-Sounds widmeten sich bereits zwei Compilations, 1989 und 1990, denen nun „Parocktikum – 1986 bis 1993“ als ultimative Auswahl auf Triple-Vinyl folgt. Zusammengestellt vom Macher Lutz Schramm aus den Playlisten, der entsprechend auch die Moderation des Abends trägt, während die Bands für Teile der Vielfalt des „Parocktikum“ stehen.
Der Expander des Fortschritts aus Berlin wurde ab 1987 zwischen Akademie-Krach und Abstract Pop gedehnt und mit durchaus komplexem und doch zugänglichem Klangmaterial nicht nur über „Parocktikum“, sondern auch international anerkannt: die erste LP erschien 1989 in UK. Druckvoll reaktiviert mit jüngeren Mitmusikern und der äußerst expressiven Sängerin Safi ist der Expander eines der herausragenden Beispiele fortdauernder Relevanz, musikalisch wie poetisch.
Rosengarten aus der Zonenrandstadt Salzwedel brachten ab Mitte der 1980er mit dunklem Post-Punk den düsteren Zeitgeist zum Ausdruck und gewannen Ende 1987 über die „Parocktikum“-Session neue Zuhörerschaft. Anlässlich der Werkschaubox „Schwarze Wolken“ und der Wiederveröffentlichung ihrer Einzel-Kassetten, ganz aktuell “Viva Now“ von 1989, kam die Band 2025 zurück auf die Bühne, wenn auch nur zu ausgewählten Momenten wie zuletzt beim Ost-Wave-Abend des WGT, auftrumpfend zwischen psychedelischer Soundwolke und punkiger Energie.
Die Freunde der italienischen Oper aus Dresden zelebrierten ihre monumentale Post-Punk-Melange ebenfalls gefeiert an jenem WGT-Abend, waren in der 1987 beginnenden Erstphase eine im „Parocktikum“ bejubelte Szene-Sensation und sind seit 2017 nicht nur regelmäßig eindrucksvoll rockend zurück, sondern sogar mit aktuellen Platten. Der als dröhnend krönender Abschluss gesetzte Leipzig-Auftritt wird so zur Doppel-Premiere, nämlich auch des Frischwerks „Angelus Luminis“. Die Leipziger Fraktion der aktuellen FDIO-Mitglieder ist aber zudem auch auf „Parocktikum – 1986 bis 1993“ mit frühen Projekten präsent, nämlich den Tishvaisings und Think About Mutation.
Ein Abend des „Best of …“ also, der auch noch Sondergasteinlagen verspricht und gerahmt wird durch das DJing von Rex Joswig, Stimme sowohl der Band Herbst in Peking als auch der Kult-Sendung „Grenzpunkt Null“.
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18
// Fr // 20 Uhr // AXS III
JUNGSTÖTTER, UXILE & LFD
AXS geht in die dritte Runde und bringt drei eigenständige Positionen zwischen Song, elektroakustischer Musik und experimenteller Klangforschung zusammen.Jungstötter präsentiert mit Band sein neues Album »Sustained« – eine raue und zugleich sanfte Musik aus Stimme, Klaviermechanik, Mundharmonika und geschichteten Geräuschen. Uxile bewegt sich zwischen elektroakustischen Ansätzen und infernalischen Klangexperimenten. LFD erzeugt mit dem Modularsynthesizer rhythmische, metallische und teilweise generative Klanglandschaften.Wie schon bei der ersten Ausgabe wird im UT Connewitz ein immersives 3D-Soundsystem installiert. Die räumliche Klangregie übernimmt Alexander Mahn. AXS versteht sich als Achse zwischen Menschen, Klängen und Ideen – bestehende Verbindungen werden hörbar, neue können entstehen.








