Max Prosa ist Geschichtenerzähler. Hört man ihn alleine an der Gitarre oder am Klavier, kann man das in seiner reinsten Form erleben. Er spielt neue und alte Lieder, wie „Flügel“, das schon 2012 entstand, aber erst 2020 durch Egon Werlers Interpretation in der Castingshow „The Voice“ eine breite Masse erreichte. Außerdem das neue „Verschwende Dich“, das als das Titellied des Kinofilms “15 Jahre” von Hannah Herzsprung interpretiert wurde und dadurch größere Bekanntheit erlangte. Hinter diesen an die Oberfläche dringenden Erfolgen sitzt und arbeitet Max Prosa seit Jahren unbeirrt an seinen Texten und Liedern, spielt Konzerte und liest seine Gedichte, die er im neuen Gedichtband “Als wir ein Sternbild waren” versammelt hat, dessen Erstauflage in kürzester Zeit ausverkauft war. Die Lesenden und Zuhörerenden werden zu einer Gemeinschaft, um sie herum bildet sich eine Glocke, die Raum und Zeit dehnt. Max erzählt von Müttern und Söhnen, Königen und Dieben und natürlich von den großen Themen des Chansons: Vergänglichkeit, Leidenschaft und Liebe. Immer auf seine eigene Art und so, dass es jedem ans Herz geht.
Meret Becker arbeitet als Filmschauspielerin und Chansonette seit sie 17 Jahre ist. Im laufe der Zeit entfaltete sie sich zudem zur Entertainerin, Musikerin, Komponistin, Musikproduzentin und künstlerischen Leiterin ihrer Konzertprogramme. Ihre Selbstbezeichnung ist darstellende Künstlerin, Klangforscher und Reprisen-Clown. Sie ist Autodidaktin, hat zahlreiche Auszeichnungen bekommen, lebt in Berlin und Frankreich und ist alleinerziehende Mutter einer erwachsenen Tochter.
Meret Becker komponiert und schreibt seit ca. 1995 eigene Musiken und Songs. Ihre Kompositionen hält sie meist einfach, oft loop-artig, um dann klanglich zu schichten. Oft benutzt sie feine leise Klänge, wie Spieluhren, Glockenspiel, Flagolet-Töne, Glasharfe oder Chelester. Neben mechanischen Instrumenten scheut sie sich nicht vor der elektronischen Bearbeitung. Sie liebt die Pausen und das Brüchige in der Musik. Trotzdem können sich ihre Kompositionen durchaus zu umfangreichen imposanten Stücken aufbauen. Sie bezeichnet ihre Musik u.a. als „optical music“, weil sie musikalische Bilder baut, ähnlich einer Filmmusik, oder auch „music en miniature, was auf den von ihr gepflegten Minimalismus anspielt.
Sich weitgehend selbst zu begleiten wird eine große Herausforderung und ein Spaß, denn außer auf der singenden Säge ist sie auf keinem Instrument Virtuosin. Sie setzt die jeweiligen von ihr gespielten Instrumente eher zweckmäßig und gezielt als Klangfarbe ein. Nun also allein oder im Duett mit Max Prosa.
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com sowie bei CULTON im Peterssteinweg 9!
Vorschau
September
04
// Fr // 20 Uhr // +++ A U S V E R K A U F T +++ S O L D + O U T+++
MAX PROSA & MERET BECKER
MAX PROSA & MERET BECKER
Max Prosa ist Geschichtenerzähler. Hört man ihn alleine an der Gitarre oder am Klavier, kann man das in seiner reinsten Form erleben. Er spielt neue und alte Lieder, wie „Flügel“, das schon 2012 entstand, aber erst 2020 durch Egon Werlers Interpretation in der Castingshow „The Voice“ eine breite Masse erreichte. Außerdem das neue „Verschwende Dich“, das als das Titellied des Kinofilms “15 Jahre” von Hannah Herzsprung interpretiert wurde und dadurch größere Bekanntheit erlangte. Hinter diesen an die Oberfläche dringenden Erfolgen sitzt und arbeitet Max Prosa seit Jahren unbeirrt an seinen Texten und Liedern, spielt Konzerte und liest seine Gedichte, die er im neuen Gedichtband “Als wir ein Sternbild waren” versammelt hat, dessen Erstauflage in kürzester Zeit ausverkauft war. Die Lesenden und Zuhörerenden werden zu einer Gemeinschaft, um sie herum bildet sich eine Glocke, die Raum und Zeit dehnt. Max erzählt von Müttern und Söhnen, Königen und Dieben und natürlich von den großen Themen des Chansons: Vergänglichkeit, Leidenschaft und Liebe. Immer auf seine eigene Art und so, dass es jedem ans Herz geht.
Meret Becker arbeitet als Filmschauspielerin und Chansonette seit sie 17 Jahre ist. Im laufe der Zeit entfaltete sie sich zudem zur Entertainerin, Musikerin, Komponistin, Musikproduzentin und künstlerischen Leiterin ihrer Konzertprogramme. Ihre Selbstbezeichnung ist darstellende Künstlerin, Klangforscher und Reprisen-Clown. Sie ist Autodidaktin, hat zahlreiche Auszeichnungen bekommen, lebt in Berlin und Frankreich und ist alleinerziehende Mutter einer erwachsenen Tochter.
Meret Becker komponiert und schreibt seit ca. 1995 eigene Musiken und Songs. Ihre Kompositionen hält sie meist einfach, oft loop-artig, um dann klanglich zu schichten. Oft benutzt sie feine leise Klänge, wie Spieluhren, Glockenspiel, Flagolet-Töne, Glasharfe oder Chelester. Neben mechanischen Instrumenten scheut sie sich nicht vor der elektronischen Bearbeitung. Sie liebt die Pausen und das Brüchige in der Musik. Trotzdem können sich ihre Kompositionen durchaus zu umfangreichen imposanten Stücken aufbauen. Sie bezeichnet ihre Musik u.a. als „optical music“, weil sie musikalische Bilder baut, ähnlich einer Filmmusik, oder auch „music en miniature, was auf den von ihr gepflegten Minimalismus anspielt.
Sich weitgehend selbst zu begleiten wird eine große Herausforderung und ein Spaß, denn außer auf der singenden Säge ist sie auf keinem Instrument Virtuosin. Sie setzt die jeweiligen von ihr gespielten Instrumente eher zweckmäßig und gezielt als Klangfarbe ein. Nun also allein oder im Duett mit Max Prosa.
T I C K E T S das Konzert ist ausverkauft.
Meret Becker arbeitet als Filmschauspielerin und Chansonette seit sie 17 Jahre ist. Im laufe der Zeit entfaltete sie sich zudem zur Entertainerin, Musikerin, Komponistin, Musikproduzentin und künstlerischen Leiterin ihrer Konzertprogramme. Ihre Selbstbezeichnung ist darstellende Künstlerin, Klangforscher und Reprisen-Clown. Sie ist Autodidaktin, hat zahlreiche Auszeichnungen bekommen, lebt in Berlin und Frankreich und ist alleinerziehende Mutter einer erwachsenen Tochter.
Meret Becker komponiert und schreibt seit ca. 1995 eigene Musiken und Songs. Ihre Kompositionen hält sie meist einfach, oft loop-artig, um dann klanglich zu schichten. Oft benutzt sie feine leise Klänge, wie Spieluhren, Glockenspiel, Flagolet-Töne, Glasharfe oder Chelester. Neben mechanischen Instrumenten scheut sie sich nicht vor der elektronischen Bearbeitung. Sie liebt die Pausen und das Brüchige in der Musik. Trotzdem können sich ihre Kompositionen durchaus zu umfangreichen imposanten Stücken aufbauen. Sie bezeichnet ihre Musik u.a. als „optical music“, weil sie musikalische Bilder baut, ähnlich einer Filmmusik, oder auch „music en miniature, was auf den von ihr gepflegten Minimalismus anspielt.
Sich weitgehend selbst zu begleiten wird eine große Herausforderung und ein Spaß, denn außer auf der singenden Säge ist sie auf keinem Instrument Virtuosin. Sie setzt die jeweiligen von ihr gespielten Instrumente eher zweckmäßig und gezielt als Klangfarbe ein. Nun also allein oder im Duett mit Max Prosa.
T I C K E T S das Konzert ist ausverkauft.
09
// Mi // 20 Uhr //
ALLAH-LAS (us)
ALLAH-LAS (us)
Bekannt für ihren warmen, psychedelischen Westcoast-Sound, verbinden Allah-Las Surf, Folk und globale Einflüsse zu einer Atmosphäre, die sich gleichermaßen nach sonnigem Kalifornien und weiten Wüstenlandschaften anfühlt.
Mit ihrem Album LAHS (2019) zeigten Matt Correia, Spencer Dunham, Miles Michaud und Pedrum Siadatian eine Band, die ihren charakteristischen Vintage-Charme beibehielt und gleichzeitig neue musikalische Räume erkundete. Von Krautrock-Motorbeats über portugiesische Texte bis hin zu Disco-Rhythmen spiegelt das Album Reise, Suche und das Weiterziehen wider, das Allah-Las über Jahre geprägt hat.
Für zwei exklusive Deutschland-Shows bringen Allah-Las ihre typische hypnotische Mischung aus samtigen Harmonien, entspannten Grooves und globalen Klängen. Fans dürfen sich auf eine atmosphärische Live-Erfahrung freuen, die das Fernweh der Band transportiert und das Publikum auf eine musikalische Reise jenseits geografischer Grenzen mitnimmt.
T I C K E T S bekommt Ihr an allen bekannten Vorverlaufsstellen.
Mit ihrem Album LAHS (2019) zeigten Matt Correia, Spencer Dunham, Miles Michaud und Pedrum Siadatian eine Band, die ihren charakteristischen Vintage-Charme beibehielt und gleichzeitig neue musikalische Räume erkundete. Von Krautrock-Motorbeats über portugiesische Texte bis hin zu Disco-Rhythmen spiegelt das Album Reise, Suche und das Weiterziehen wider, das Allah-Las über Jahre geprägt hat.
Für zwei exklusive Deutschland-Shows bringen Allah-Las ihre typische hypnotische Mischung aus samtigen Harmonien, entspannten Grooves und globalen Klängen. Fans dürfen sich auf eine atmosphärische Live-Erfahrung freuen, die das Fernweh der Band transportiert und das Publikum auf eine musikalische Reise jenseits geografischer Grenzen mitnimmt.
T I C K E T S bekommt Ihr an allen bekannten Vorverlaufsstellen.
11
// Fr // 20 Uhr // GEGENkino
FM EINHEIT VERTONT KOSMISCHE REISE
FM EINHEIT VERTONT KOSMISCHE REISE
+++ English below +++
KOSMISCHE REISE (KOSMIČESKIJ REJS)
SU 1936, R: Wassili Schurawljow, D: Sergei Komarow, Xenija Moskalenko, Wassili Gaponenko 70', OmeU, DCP
KOSMISCHE REISE von Wassili Schurawljow ist der letzte sowjetische Stummfilm und entstand zu einer Zeit, als sich der Tonfilm schon längst durchgesetzt hatte. Der Film zeigt ein fiktives Moskau des Jahres 1946 als Zukunftsstadt: das Raumfahrtsprogramm ist technisch soweit fortgeschritten, dass eine Rakete ins Weltall geschossen werden kann. Professor Pavel Sedikh, der eine Expedition zum Mond leiten soll, wird von seinem Rivalen Professor Karin als zu alt und psychisch ungeeignet für die Mission angesehen. Unterdessen misslingen die ersten Raketentests: das zuerst gestartete Kaninchen kommt ums Leben, eine Katze verschwindet spurlos. Mit Hilfe seiner Assistentin Professorin Marina und des jungen Andrjuscha schafft Sedikh einen erfolgreichen Start, Flug und eine Landung auf dem Mond, bei der sich die Crew mit auftretenden Problemen auseinandersetzen muss: der Schwerelosigkeit, dem Mangel an Sauerstoff oder ausreichender Körperwärme bei Temperaturen unter Null Grad. Ihre Mission wandelt sich zu einer Rettungsaktion, als Sedikh bei einer Mondwanderung ausrutscht, in eine Gletscherspalte stürzt, unter einem Felsbrocken eingeklemmt wird und ihm langsam der Sauerstoff ausgeht.
Eines der ästhetischen Merkmale des Films ist die erstaunlich realistische Abbildung einer Reise zum Mond, bevor solche Szenarien wirklich stattgefunden haben. Begünstigt durch die Mitarbeit des Wissenschaftlers und Begründers der modernen Kosmonautik Konstantin Ziolkowski schildert der Film ästhetisch in äußerst akkurater Vorhersage das Versuchslabor, den riesigen Hangar, das Raumschiff und seine Treibwerke sowie dessen Innenraum und Beleuchtung, die Raumanzüge und die Mondoberfläche. Sowjetische Kosmonaut:innen, die den Film 30 Jahre später sahen, waren beeindruckt von den Kulissen und der Realitätsnähe der Schwerelosigkeits-Szenen, die mit Stop-Motion-Tricktechnik animiert wurden.
Vertonen wird den Film FM Einheit, der in Sachen Avantgarde und präziser Handarbeit nicht besser zum Film passen könnte. Ob als Schlagzeuger der Hamburger Punkbands „Abwärts“ und „Palais Schaumburg“ oder versteckt hinter allerlei Metallschlagwerk bei den „Einstürzenden Neubauten“, ob als Solokünstler oder in zahlreichen Kollaborationen mit Andreas Ammer und Ulrike Haage von den „Rainbirds“: der musikalische Tausendsassa war und ist stets auf der Suche nach unbetretenen Wegen und fordert immer wieder Hörgewohnheiten heraus. Er bewegt sich sowohl im Konzert-, wie auch im Theater- und Kunstbetrieb und gilt längst auch international als einer der versiertesten und renommiertesten deutschen Musiker.
Das Bühnensetup besteht aus digitaler Elektronik, von der Decke herab hängenden, langen Metallfedern, Blechen, einem Tisch voller Ziegel und Gesteinssplit. Dieses diverse, mitunter archaische Instrumentarium wird FM Einheit in einer körperlichen Live-Performance mit seinen Händen, mit Hämmern, Bohrmaschinen und weiteren Gerätschaften perkussiv bearbeiten. Er entlockt den industriellen Materialien flächenartige Sounds, rhythmische Beats bis hin zu sphärischen Klängen, die mit der elektronischen Komposition der interstellaren, utopischen Bilderwelt auf der Leinwand eine Schicht hinzufügen, in der es immer wieder knirscht, kratzt und wummert.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild)
FM Einheit scores COSMIC VOYAGE
COSMIC JOURNEY by Vasily Shuravlyov is the last Soviet silent film and was made at a time when sound film had long since become the norm. The film depicts a fictional Moscow in 1946 as a city of the future: the space programme has advanced to such a technical level that a rocket can be launched into space. Professor Pavel Sedikh, who is to lead an expedition to the Moon, is regarded as too old and mentally unfit for the mission by his rival Professor Karin. Meanwhile, the first rocket tests go awry: the rabbit launched first is killed, and a cat vanishes without a trace. With the help of his assistant, Professor Marina, and the young Andryusha, Sedikh manages a successful launch, flight and landing on the Moon, during which the crew must contend with various problems: weightlessness, a lack of oxygen and insufficient body heat at sub-zero temperatures. Their mission turns into a rescue operation when Sedikh slips during a moonwalk, falls into a crevasse, becomes trapped under a boulder and slowly runs out of oxygen.
One of the film’s aesthetic features is its astonishingly realistic depiction of a journey to the Moon, long before such scenarios actually took place. Aided by the collaboration of the scientist and founder of modern cosmonautics, Konstantin Tsiolkovsky, the film depicts, with great aesthetic precision and remarkable foresight, the experimental laboratory, the enormous hangar, the spacecraft and its propulsion systems, as well as its interior and lighting, the space suits and the lunar surface. Soviet cosmonauts who saw the film 30 years later were impressed by the sets and the realism of the weightlessness scenes, which were animated using stop-motion techniques.
FM Einheit will be live scoring the film – in terms of avant-garde spirit and skilled craftsmanship, he could not be a better fit for the film. Whether as a drummer with the Hamburg punk bands ‘Abwärts’ and ‘Palais Schaumburg’, or hidden behind all kinds of metal percussion with ‘Einstürzende Neubauten’, whether as a solo artist or in numerous collaborations with Andreas Ammer and Ulrike Haage of the ‘Rainbirds’: this musical jack-of-all-trades has always been – and continues to be – on the lookout for uncharted territory, constantly challenging listeners’ expectations. He is active both in the realms of concert performance, as well as in theatre and the arts, and has long been internationally regarded as one of Germany’s most accomplished and renowned musicians.
The stage set-up consists of digital electronics, long metal springs suspended from the ceiling, sheets of metal, and a table full of bricks and crushed stone. FM Einheit will use this diverse and sometimes archaic apparatus in a physical live performance, belabouring it percussively with his hands, hammers, drills and other tools. He coaxes a range of noises from these industrial materials – from expansive sounds and rhythmic beats to ethereal tones – which, combined with the electronic composition, add a layer to the interstellar, utopian imagery on the screen that is constantly crackling, scratching and humming.
T I C K E T S are on sale via tixforgigs (Link below picture)
(c) pictures: Filmmuseum München/Edition Filmmuseum
KOSMISCHE REISE (KOSMIČESKIJ REJS)
SU 1936, R: Wassili Schurawljow, D: Sergei Komarow, Xenija Moskalenko, Wassili Gaponenko 70', OmeU, DCP
KOSMISCHE REISE von Wassili Schurawljow ist der letzte sowjetische Stummfilm und entstand zu einer Zeit, als sich der Tonfilm schon längst durchgesetzt hatte. Der Film zeigt ein fiktives Moskau des Jahres 1946 als Zukunftsstadt: das Raumfahrtsprogramm ist technisch soweit fortgeschritten, dass eine Rakete ins Weltall geschossen werden kann. Professor Pavel Sedikh, der eine Expedition zum Mond leiten soll, wird von seinem Rivalen Professor Karin als zu alt und psychisch ungeeignet für die Mission angesehen. Unterdessen misslingen die ersten Raketentests: das zuerst gestartete Kaninchen kommt ums Leben, eine Katze verschwindet spurlos. Mit Hilfe seiner Assistentin Professorin Marina und des jungen Andrjuscha schafft Sedikh einen erfolgreichen Start, Flug und eine Landung auf dem Mond, bei der sich die Crew mit auftretenden Problemen auseinandersetzen muss: der Schwerelosigkeit, dem Mangel an Sauerstoff oder ausreichender Körperwärme bei Temperaturen unter Null Grad. Ihre Mission wandelt sich zu einer Rettungsaktion, als Sedikh bei einer Mondwanderung ausrutscht, in eine Gletscherspalte stürzt, unter einem Felsbrocken eingeklemmt wird und ihm langsam der Sauerstoff ausgeht.
Eines der ästhetischen Merkmale des Films ist die erstaunlich realistische Abbildung einer Reise zum Mond, bevor solche Szenarien wirklich stattgefunden haben. Begünstigt durch die Mitarbeit des Wissenschaftlers und Begründers der modernen Kosmonautik Konstantin Ziolkowski schildert der Film ästhetisch in äußerst akkurater Vorhersage das Versuchslabor, den riesigen Hangar, das Raumschiff und seine Treibwerke sowie dessen Innenraum und Beleuchtung, die Raumanzüge und die Mondoberfläche. Sowjetische Kosmonaut:innen, die den Film 30 Jahre später sahen, waren beeindruckt von den Kulissen und der Realitätsnähe der Schwerelosigkeits-Szenen, die mit Stop-Motion-Tricktechnik animiert wurden.
Vertonen wird den Film FM Einheit, der in Sachen Avantgarde und präziser Handarbeit nicht besser zum Film passen könnte. Ob als Schlagzeuger der Hamburger Punkbands „Abwärts“ und „Palais Schaumburg“ oder versteckt hinter allerlei Metallschlagwerk bei den „Einstürzenden Neubauten“, ob als Solokünstler oder in zahlreichen Kollaborationen mit Andreas Ammer und Ulrike Haage von den „Rainbirds“: der musikalische Tausendsassa war und ist stets auf der Suche nach unbetretenen Wegen und fordert immer wieder Hörgewohnheiten heraus. Er bewegt sich sowohl im Konzert-, wie auch im Theater- und Kunstbetrieb und gilt längst auch international als einer der versiertesten und renommiertesten deutschen Musiker.
Das Bühnensetup besteht aus digitaler Elektronik, von der Decke herab hängenden, langen Metallfedern, Blechen, einem Tisch voller Ziegel und Gesteinssplit. Dieses diverse, mitunter archaische Instrumentarium wird FM Einheit in einer körperlichen Live-Performance mit seinen Händen, mit Hämmern, Bohrmaschinen und weiteren Gerätschaften perkussiv bearbeiten. Er entlockt den industriellen Materialien flächenartige Sounds, rhythmische Beats bis hin zu sphärischen Klängen, die mit der elektronischen Komposition der interstellaren, utopischen Bilderwelt auf der Leinwand eine Schicht hinzufügen, in der es immer wieder knirscht, kratzt und wummert.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild)
FM Einheit scores COSMIC VOYAGE
COSMIC JOURNEY by Vasily Shuravlyov is the last Soviet silent film and was made at a time when sound film had long since become the norm. The film depicts a fictional Moscow in 1946 as a city of the future: the space programme has advanced to such a technical level that a rocket can be launched into space. Professor Pavel Sedikh, who is to lead an expedition to the Moon, is regarded as too old and mentally unfit for the mission by his rival Professor Karin. Meanwhile, the first rocket tests go awry: the rabbit launched first is killed, and a cat vanishes without a trace. With the help of his assistant, Professor Marina, and the young Andryusha, Sedikh manages a successful launch, flight and landing on the Moon, during which the crew must contend with various problems: weightlessness, a lack of oxygen and insufficient body heat at sub-zero temperatures. Their mission turns into a rescue operation when Sedikh slips during a moonwalk, falls into a crevasse, becomes trapped under a boulder and slowly runs out of oxygen.
One of the film’s aesthetic features is its astonishingly realistic depiction of a journey to the Moon, long before such scenarios actually took place. Aided by the collaboration of the scientist and founder of modern cosmonautics, Konstantin Tsiolkovsky, the film depicts, with great aesthetic precision and remarkable foresight, the experimental laboratory, the enormous hangar, the spacecraft and its propulsion systems, as well as its interior and lighting, the space suits and the lunar surface. Soviet cosmonauts who saw the film 30 years later were impressed by the sets and the realism of the weightlessness scenes, which were animated using stop-motion techniques.
FM Einheit will be live scoring the film – in terms of avant-garde spirit and skilled craftsmanship, he could not be a better fit for the film. Whether as a drummer with the Hamburg punk bands ‘Abwärts’ and ‘Palais Schaumburg’, or hidden behind all kinds of metal percussion with ‘Einstürzende Neubauten’, whether as a solo artist or in numerous collaborations with Andreas Ammer and Ulrike Haage of the ‘Rainbirds’: this musical jack-of-all-trades has always been – and continues to be – on the lookout for uncharted territory, constantly challenging listeners’ expectations. He is active both in the realms of concert performance, as well as in theatre and the arts, and has long been internationally regarded as one of Germany’s most accomplished and renowned musicians.
The stage set-up consists of digital electronics, long metal springs suspended from the ceiling, sheets of metal, and a table full of bricks and crushed stone. FM Einheit will use this diverse and sometimes archaic apparatus in a physical live performance, belabouring it percussively with his hands, hammers, drills and other tools. He coaxes a range of noises from these industrial materials – from expansive sounds and rhythmic beats to ethereal tones – which, combined with the electronic composition, add a layer to the interstellar, utopian imagery on the screen that is constantly crackling, scratching and humming.
T I C K E T S are on sale via tixforgigs (Link below picture)
(c) pictures: Filmmuseum München/Edition Filmmuseum
20
// So // 20 Uhr //
LAMBERT
LAMBERT
LAMBERT ist zurück. Vielleicht war er auch nie weg. Möglicherweise aber auch nie da. Es ist müßig, nachzufragen. Schließlich müsste man ihn erst einmal aufspüren, um das herauszufinden. Und man könnte nie sicher sein, ob es wirklich er ist, der hinter der sardischen Stiermaske steckt. So oder so: LAMBERT ist zurück. Er veröffentlicht ein neues Album. Er hat es I AM NOT LAMBERT genannt.
Fangen wir also damit an. I AM NOT LAMBERT ist ein klassischer Lambert und ein weiterer Beweis für die kreative Vielseitigkeit des seit mehr als einer Dekade vielgepriesenen, vermutlich in Berlin lebenden Pianisten, Komponisten und Produzenten. I AM NOT LAMBERT ist aber auch ganz anders, denn es ist sein erstes Album mit Gesangsparts, mit richtigen Songs, wenn man so will. „Meine Musik war schon immer songorientiert”, sagt er. „Es fühlte sich für mich äußerst natürlich an, nun zu sehen, ob meine Musik auch in der klassischeren Form eines Songs funktioniert. Songs machen einen großen Teil dessen aus, was ich höre, daher ist diese Art von Musik einfach ... ich weiß nicht ... ehrlich?”
Tatsächlich beginnt I AM NOT LAMBERT damit, dass er inmitten der ruhigen Klänge des Eröffnungsstückes Spirit mit Vocoder-Stimme singt. Es ist nicht die einzige Stimme, die auf dem Album vorkommt. Die Australierin Kat Frankie leiht etwa dem hauchzarten So Unkind ihren sanften Gesang und sein alter Freund Dekker unterlegt The Sum mit seinem souligen Timbre, bis es zu einer Prince-ähnlichen Hommage wird. Mit dabei ist auch Rob Goodwin (The Slow Show), dessen verwitterte Stimme bei Hurts Like You unbewusst den Geist von Lambchops Is A Woman channelt. Sicher ist: keine dieser drei Personen ist Lambert. Genau so wenig wie die Stammbesetzung Daniel Schaub (Gitarren, Bass, Schlagzeug), Marie-Claire Schlameus (Cello) und Ralph Heidel (Saxophon, Klarinette, Flöte) LAMBERT sind. Heidel verleiht Stücken wie dem eindringlichen All At Once zarte Nuancen und ist auch auf dem eleganten The Garage zu hören, während Schlameus Cello eine hervorgehobene Rolle in Parthenope spielt, dessen Klaviermelodie wiederum von Paolo Sorrentinos gleichnamigem Film inspiriert ist und dessen tiefe Töne wie ein Uhrwerk ticken. Zuweilen wechselt Lambert auch von seinem angestammten Klavier zum Schlagzeug, wie in We’ll Be Safe Here, The Sum, The Garage und The Chase, das wie eine Begegnung zwischen John Carpenter und Debussy beginnt, bevor es geschickt zur Seite ausweicht. Ist das der Lambert, den wir kennen?
T I C K E T S: bekommt Ihr an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Fangen wir also damit an. I AM NOT LAMBERT ist ein klassischer Lambert und ein weiterer Beweis für die kreative Vielseitigkeit des seit mehr als einer Dekade vielgepriesenen, vermutlich in Berlin lebenden Pianisten, Komponisten und Produzenten. I AM NOT LAMBERT ist aber auch ganz anders, denn es ist sein erstes Album mit Gesangsparts, mit richtigen Songs, wenn man so will. „Meine Musik war schon immer songorientiert”, sagt er. „Es fühlte sich für mich äußerst natürlich an, nun zu sehen, ob meine Musik auch in der klassischeren Form eines Songs funktioniert. Songs machen einen großen Teil dessen aus, was ich höre, daher ist diese Art von Musik einfach ... ich weiß nicht ... ehrlich?”
Tatsächlich beginnt I AM NOT LAMBERT damit, dass er inmitten der ruhigen Klänge des Eröffnungsstückes Spirit mit Vocoder-Stimme singt. Es ist nicht die einzige Stimme, die auf dem Album vorkommt. Die Australierin Kat Frankie leiht etwa dem hauchzarten So Unkind ihren sanften Gesang und sein alter Freund Dekker unterlegt The Sum mit seinem souligen Timbre, bis es zu einer Prince-ähnlichen Hommage wird. Mit dabei ist auch Rob Goodwin (The Slow Show), dessen verwitterte Stimme bei Hurts Like You unbewusst den Geist von Lambchops Is A Woman channelt. Sicher ist: keine dieser drei Personen ist Lambert. Genau so wenig wie die Stammbesetzung Daniel Schaub (Gitarren, Bass, Schlagzeug), Marie-Claire Schlameus (Cello) und Ralph Heidel (Saxophon, Klarinette, Flöte) LAMBERT sind. Heidel verleiht Stücken wie dem eindringlichen All At Once zarte Nuancen und ist auch auf dem eleganten The Garage zu hören, während Schlameus Cello eine hervorgehobene Rolle in Parthenope spielt, dessen Klaviermelodie wiederum von Paolo Sorrentinos gleichnamigem Film inspiriert ist und dessen tiefe Töne wie ein Uhrwerk ticken. Zuweilen wechselt Lambert auch von seinem angestammten Klavier zum Schlagzeug, wie in We’ll Be Safe Here, The Sum, The Garage und The Chase, das wie eine Begegnung zwischen John Carpenter und Debussy beginnt, bevor es geschickt zur Seite ausweicht. Ist das der Lambert, den wir kennen?
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23
// Mi // 20 Uhr // SOFT ERROR TOUR
SAY YES DOG
SAY YES DOG
Nach dem Erfolg ihres letzten Albums „DRÄI“ und unzähligen schweißtreibenden Clubnächten meldet sich das deutsch-luxemburgische Trio Say Yes Dog eindrucksvoll zurück. Pünktlich zur Veröffentlichung ihrer neuen EP im Jahr 2026 bricht die Band im kommenden Herbst zu ihrer großen „SOFT ERROR“ Europa-Tour auf.
Der Titel der Tour und der neuen EP ist Programm: „Soft Error“ zelebriert die Schönheit des Unvollkommenen. Say Yes Dog bleiben ihrem unverkennbaren Sound treu – einer Mischung aus
treibendem Electropop, warmen Analogsynthesizern und Hooklines, die man tagelang nicht aus dem Kopf bekommt. Doch der neue Output zeigt die Band reifer und experimentierfreudiger denn
je. Bekannt für ihre energetischen Live-Shows, versprechen Say Yes Dog für die anstehende Tour ein völlig neues Set-Design. Die Fans dürfen sich auf eine Fusion aus den neuen Stücken der EP und den Klassikern freuen, die die Band zu einer festen Größe in der europäischen Indie-Pop-Szene gemacht haben.
„Wir wollten einen Raum schaffen, in dem man sich in den Beats verlieren kann, während die Texte einen ganz woanders hinführen“, so die Band über den Entstehungsprozess von Soft Error.
T I C K E T S gibt es bei CULTON (im Peterssteinweg 9) und online bei TIXFORGIGS (Link unterm Bild)
Der Titel der Tour und der neuen EP ist Programm: „Soft Error“ zelebriert die Schönheit des Unvollkommenen. Say Yes Dog bleiben ihrem unverkennbaren Sound treu – einer Mischung aus
treibendem Electropop, warmen Analogsynthesizern und Hooklines, die man tagelang nicht aus dem Kopf bekommt. Doch der neue Output zeigt die Band reifer und experimentierfreudiger denn
je. Bekannt für ihre energetischen Live-Shows, versprechen Say Yes Dog für die anstehende Tour ein völlig neues Set-Design. Die Fans dürfen sich auf eine Fusion aus den neuen Stücken der EP und den Klassikern freuen, die die Band zu einer festen Größe in der europäischen Indie-Pop-Szene gemacht haben.
„Wir wollten einen Raum schaffen, in dem man sich in den Beats verlieren kann, während die Texte einen ganz woanders hinführen“, so die Band über den Entstehungsprozess von Soft Error.
T I C K E T S gibt es bei CULTON (im Peterssteinweg 9) und online bei TIXFORGIGS (Link unterm Bild)
24
// Do // 20 Uhr //
MØSTER! (nor / acid jazz)
MØSTER! (nor / acid jazz)
Die norwegische Psych-Jazz-Band Møster! wird vom Saxophonisten Kjetil Møster angeführt, der sich mit dem Gitarristen Hans Magnus „Snah“ Ryan (Motorpsycho), dem Bassisten Nikolai Hængsle (Elephant9, Needlepoint) und dem Schlagzeuger Kenneth Kapstad (Spidergawd, ex-Motorpsycho) in bester Gesellschaft befindet. Møster! wurde 2010 gegründet und verschmilzt Free Jazz, Psychedelic Rock, elektronische Abstraktion und cineastisches Sounddesign zu einem explosiven und zutiefst fesselnden Klang. Die Intensität ihrer Improvisationen erinnert an Coltrane Mitte der 60er und Miles Davis in den 70ern, gefiltert durch die rohe Energie von Can und Soft Machine, die elektrofonische Musik von Stockhausen und Luc Ferrari sowie die tranceartigen, stundenlangen Jams von Fela Kuti. Doch nach mehr als 15 gemeinsamen Jahren als Band hat Møster! einen ganz eigenen Sound entwickelt...
Jedes Møster!-Konzert ist eine Reise, die sich auf abwechslungsreiche Weise durch gewaltige, filmische Klanglandschaften, temporeiche, kraftvolle Riffs und schwebende, meditative Klangfarben schlängelt. Ihr Publikum reicht von Fans des experimentellen Jazz und der zeitgenössischen Musik bis hin zu Anhängern des Psych-Rock. Neben zahleichen Touren durch ganz Europa haben Møster!u.a. auf dem Øya Festival, dem ReWire Festival sowie dem Molde Int. Jazz Festival gespielt.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild).
Jedes Møster!-Konzert ist eine Reise, die sich auf abwechslungsreiche Weise durch gewaltige, filmische Klanglandschaften, temporeiche, kraftvolle Riffs und schwebende, meditative Klangfarben schlängelt. Ihr Publikum reicht von Fans des experimentellen Jazz und der zeitgenössischen Musik bis hin zu Anhängern des Psych-Rock. Neben zahleichen Touren durch ganz Europa haben Møster!u.a. auf dem Øya Festival, dem ReWire Festival sowie dem Molde Int. Jazz Festival gespielt.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild).
26
// Sa // 20 Uhr // Faible Booking lädt ein:
Arne Semsrott - GEGENMACHT
Arne Semsrott - GEGENMACHT
Mit “Gegenmacht” knüpft Arne Semsrott direkt an sein erstes Buch & Spiegel Bestseller “Machtübernahme” an, dem schon Marc-Uwe Kling eine große Leseempfehlung ausgesprochen hat.
Arne Semsrott, geboren 1988 in Hamburg, ist Politikwissenschaftler und Aktivist. Er leitet das Recherche- und Transparenzportal FragDenStaat, mit dem er u. a. für die Veröffentlichung der "NSU-Akten" sorgte. Zudem war er Mitinitiator von Hochschulwatch und OpenSCHUFA und gründete den Freiheitsfonds. Semsrott schreibt u. a. für die taz, den fluter, netzpolitik.org und Le Monde diplomatique und ist zweifacher Träger des Otto Brenner Preises für kritischen Journalismus.
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Arne Semsrott, geboren 1988 in Hamburg, ist Politikwissenschaftler und Aktivist. Er leitet das Recherche- und Transparenzportal FragDenStaat, mit dem er u. a. für die Veröffentlichung der "NSU-Akten" sorgte. Zudem war er Mitinitiator von Hochschulwatch und OpenSCHUFA und gründete den Freiheitsfonds. Semsrott schreibt u. a. für die taz, den fluter, netzpolitik.org und Le Monde diplomatique und ist zweifacher Träger des Otto Brenner Preises für kritischen Journalismus.
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com!
30
// Mi // 20:00 Uhr // arte präsentiert - Cine Concert:
CLEANING WOMEN vertonen AELITA – DER FLUG ZUM MARS
CLEANING WOMEN vertonen AELITA – DER FLUG ZUM MARS
SU 1924, Regie: Jaków Protasanow, 112 min
AELITA ist in seiner Mischung aus Sciencefiction und Alltagskomödie ein ungewöhnlicher sowjetrussischer Stummfilm, er erzählt mit viel Witz von den Lebensverhältnissen in der jungen Sowjetunion und bringt mit den Kosmonautenträumen des jungen Ingenieurs Loss ein utopisches Element ins Spiel: Nach einem Vorfall auf der Radiostation beginnt Loss von einem Flug zum Mars zu träumen. Dort findet er eine feudale, hochentwickelte Zivilisation vor und trifft auf eine Liebe, die eine Revolution zu entfesseln vermag. Eingegangen in die Filmgeschichte ist AELITA wegen seiner futuristischen Dekors zur Visualisierung des Lebens auf dem Mars.
Cleaning Women ist eine finnische Rockband, ihr Markenzeichen sind selbst gebaute Instrumente, auf denen sie experimentelle Rockmusik spielen. Ihre Musik changiert zwischen Techno und Avantgarde-Disco, sie verbindet Industial, europäische Volksmusik und moderne Tanzrhythmen. Der pulsierende Sound entsteht aus Alltagsgegenständen. Ein Wäscheständer war Grundmodell für die Entwicklung vielseitiger Instrumente mit stimmbaren Stahlsaiten, die mit Trommelstöcken aus Holz und Metall gespielt werden. Kontaktmikrofone am Rahmen nehmen den Klang der Gestelle auf. Zum Einsatz kommen weiterhin selbstgebaute Gitarren und ein großes Schlagwerk aus Dosen, Stahltrommeln von Waschmaschinen und Gärbehälter aus Plastik.Ihre Bühnenshow erinnert an das deutsche Kabarett der 20er Jahre und die expressionistischen Filme des Weimarer Kinos.
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com sowie bei CULTON im Peterssteinweg 9!
AELITA ist in seiner Mischung aus Sciencefiction und Alltagskomödie ein ungewöhnlicher sowjetrussischer Stummfilm, er erzählt mit viel Witz von den Lebensverhältnissen in der jungen Sowjetunion und bringt mit den Kosmonautenträumen des jungen Ingenieurs Loss ein utopisches Element ins Spiel: Nach einem Vorfall auf der Radiostation beginnt Loss von einem Flug zum Mars zu träumen. Dort findet er eine feudale, hochentwickelte Zivilisation vor und trifft auf eine Liebe, die eine Revolution zu entfesseln vermag. Eingegangen in die Filmgeschichte ist AELITA wegen seiner futuristischen Dekors zur Visualisierung des Lebens auf dem Mars.
Cleaning Women ist eine finnische Rockband, ihr Markenzeichen sind selbst gebaute Instrumente, auf denen sie experimentelle Rockmusik spielen. Ihre Musik changiert zwischen Techno und Avantgarde-Disco, sie verbindet Industial, europäische Volksmusik und moderne Tanzrhythmen. Der pulsierende Sound entsteht aus Alltagsgegenständen. Ein Wäscheständer war Grundmodell für die Entwicklung vielseitiger Instrumente mit stimmbaren Stahlsaiten, die mit Trommelstöcken aus Holz und Metall gespielt werden. Kontaktmikrofone am Rahmen nehmen den Klang der Gestelle auf. Zum Einsatz kommen weiterhin selbstgebaute Gitarren und ein großes Schlagwerk aus Dosen, Stahltrommeln von Waschmaschinen und Gärbehälter aus Plastik.Ihre Bühnenshow erinnert an das deutsche Kabarett der 20er Jahre und die expressionistischen Filme des Weimarer Kinos.
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October
01
// Do // 20 Uhr //
SASCHA LANGE: DIE GESCHICHTE DER LEIPZIGER MEUTEN-JUGEND IM NATIONALSOZIALISMUS
SASCHA LANGE: DIE GESCHICHTE DER LEIPZIGER MEUTEN-JUGEND IM NATIONALSOZIALISMUS
Während der Zeit des Nationalsozialismus gab es überall in Deutschland oppositionelle Jugendgruppen. Leipzig war eines der Zentren. Bis zu 1.500 Mädchen und Jungen trafen sich ab Mitte der 1930er Jahre im Stadtgebiet in Cliquen jenseits der Hitlerjugend und lehnten sich gegen das NS-Regime auf.
Im Leipziger Süden gab es gleich mehrere Meuten: Paul-Gruner-Straße, Arndtstraße, an den Großmarkhallen und am Connewitzer Kreuz. In der Veranstaltung wird neben den Meuten im Allgemeinen auf die Gruppen im Leipziger Süden im Speziellen eingegangen werden – exklusiv und einmalig auf dieser Lesung.
Die Mädchen und Jungen gingen selbstbestimmt wandern oder trafen sich in ihren Stadtteilen auf der Straße. Und man wurde gegen die HJ aktiv: mit Streuzetteln und Schlägereien. In kleineren Runden hörte man verbotene Radiosender und diskutierte über ein Deutschland ohne Nazis. Gestapo und Justiz verfolgten die Meuten, es kam zu Prozessen vor dem Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“, einige wurden sogar in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt.
„Die Geschichte der Leipziger Meuten“ ist ein eindrucksvolles und umfassendes Zeugnis über jugendliches Aufbegehren und Kampf um Freiräume in der Zeit einer furchtbaren Diktatur. Ein Buch über Jugendkulturen, Nonkonformität, Opposition und Widerstand.
Der Autor und Historiker Sascha Lange hat mehr als zehn Jahre zu diesem Thema geforscht. Erstmals erscheint die ausführliche Geschichte der Leipziger Meuten.
Die Lesung dauert etwa 70 Minuten, begleitet von zahlreichen Fotos.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs.com (Link unterm Bild).
Im Leipziger Süden gab es gleich mehrere Meuten: Paul-Gruner-Straße, Arndtstraße, an den Großmarkhallen und am Connewitzer Kreuz. In der Veranstaltung wird neben den Meuten im Allgemeinen auf die Gruppen im Leipziger Süden im Speziellen eingegangen werden – exklusiv und einmalig auf dieser Lesung.
Die Mädchen und Jungen gingen selbstbestimmt wandern oder trafen sich in ihren Stadtteilen auf der Straße. Und man wurde gegen die HJ aktiv: mit Streuzetteln und Schlägereien. In kleineren Runden hörte man verbotene Radiosender und diskutierte über ein Deutschland ohne Nazis. Gestapo und Justiz verfolgten die Meuten, es kam zu Prozessen vor dem Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“, einige wurden sogar in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt.
„Die Geschichte der Leipziger Meuten“ ist ein eindrucksvolles und umfassendes Zeugnis über jugendliches Aufbegehren und Kampf um Freiräume in der Zeit einer furchtbaren Diktatur. Ein Buch über Jugendkulturen, Nonkonformität, Opposition und Widerstand.
Der Autor und Historiker Sascha Lange hat mehr als zehn Jahre zu diesem Thema geforscht. Erstmals erscheint die ausführliche Geschichte der Leipziger Meuten.
Die Lesung dauert etwa 70 Minuten, begleitet von zahlreichen Fotos.
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03
// Sa // 20 Uhr //
FINK (uk/ R’coup’d)
FINK (uk/ R’coup’d)
Fink melden sich zurück mit "The City Is Coming to Erase It All" – dem neunten Studioalbum, aufgenommen in Cornwall nach einem streng epoche-spezifischen 70s-Ansatz. Dark, warm, neugierig: ein Album für alle, die Musik wie ein Abenteuer erleben wollen - von der ersten bis zur letzten Note. Nach unzähligen Touren durch Europa spielen Fink ihre neuen Songs live mit der gleichen Leidenschaft wie damals, als sie noch 18 waren.
T I C K E T S bekommt Ihr direkt über die Webseite des Artists und an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
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04
// So // 20 Uhr //
FINK (uk/ R’coup’d)
FINK (uk/ R’coup’d)
Fink melden sich zurück mit "The City Is Coming to Erase It All" – dem neunten Studioalbum, aufgenommen in Cornwall nach einem streng epoche-spezifischen 70s-Ansatz. Dark, warm, neugierig: ein Album für alle, die Musik wie ein Abenteuer erleben wollen - von der ersten bis zur letzten Note. Nach unzähligen Touren durch Europa spielen Fink ihre neuen Songs live mit der gleichen Leidenschaft wie damals, als sie noch 18 waren.
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08
// Do // 20 Uhr //
BaBa ZuLa - 30th Anniversary Tour
BaBa ZuLa - 30th Anniversary Tour
Auch 30 Jahre nach ihrer Gründung ist diese legendäre Band aus Istanbul nach wie vor der experimentellste Vertreter der vielbeachteten zeitgenössischen türkischen Psych-Rock-Szene, zu der Künstler *innen wie Altın Gün, Gaye Su Akyol, Lalalar and Derya Yıldırım & Grup Şimşek gehören.
BaBa ZuLa wurde von Levent Akman (spoons, percussions, machines, toys) und Murat Ertel (elektrische Saz und andere Saiteninstrumente, Gesang, Theremin) gegründet, die als wegweisende Klangpioniere gelten und eine weltweite Kult-Anhängerschaft aufgebaut haben und zu deren Fans Bands wie Einstürzende Neubauten, Can und Nick Cave & The Bad Seeds zählen. Das renommierte MOJO-Magazin beschrieb sie einst als „türkische Veteranen, die eine Verbindung zwischen Erkin Koray, Can und Mad Professor herstellen”.
BaBa ZuLa’s Songs sind pulsierende, hypnotische Tracks, die von türkischen Percussions, frickliger Elektronik, tiefen Bässen, einer elektrischer Saz getragen werden. Sie sind oft ein lebhaftes klangliches und politisches Statement einer Band, die uns weiterhin die Zukunft zeigt.
Apropos Zukunft. 2026 feiern BaBa ZuLa 30-jähriges Bandbestehen. Neben eines Best-Of-Albums wird es auch neue Songs geben. Und das Wichtigste: Eine große Europatour, um all das, was in den letzten 30 Jahren im Bandkontext passiert ist, mit euch gebührend zu feiern.
T I C K E T S bekommt Ihr an allen bekannten Vorverkaufsstellen, u.a. bei Culton im Peterssteinweg 9!
BaBa ZuLa wurde von Levent Akman (spoons, percussions, machines, toys) und Murat Ertel (elektrische Saz und andere Saiteninstrumente, Gesang, Theremin) gegründet, die als wegweisende Klangpioniere gelten und eine weltweite Kult-Anhängerschaft aufgebaut haben und zu deren Fans Bands wie Einstürzende Neubauten, Can und Nick Cave & The Bad Seeds zählen. Das renommierte MOJO-Magazin beschrieb sie einst als „türkische Veteranen, die eine Verbindung zwischen Erkin Koray, Can und Mad Professor herstellen”.
BaBa ZuLa’s Songs sind pulsierende, hypnotische Tracks, die von türkischen Percussions, frickliger Elektronik, tiefen Bässen, einer elektrischer Saz getragen werden. Sie sind oft ein lebhaftes klangliches und politisches Statement einer Band, die uns weiterhin die Zukunft zeigt.
Apropos Zukunft. 2026 feiern BaBa ZuLa 30-jähriges Bandbestehen. Neben eines Best-Of-Albums wird es auch neue Songs geben. Und das Wichtigste: Eine große Europatour, um all das, was in den letzten 30 Jahren im Bandkontext passiert ist, mit euch gebührend zu feiern.
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09
// Fr // 20 Uhr //
OLICÍA (d / o-cetera) & ALMOST TWINS (d)
OLICÍA (d / o-cetera) & ALMOST TWINS (d)

» https://www.oliciamusic.com
» https://almosttwins.bandcamp.com/
» https://www.tixforgigs.com/Event/71291
Olicía ist die Band der beiden Sängerinnen und Multiinstrumentalistinnen Fama M’Boup und Anna-Lucia Rupp. Im Zentrum von Olicía stehen ihre beiden Stimmen. Sie teilen sich in die lead vocals hinein, schichten, harmonisieren, bilden Rhythmen über vocal percussion oder erweitern sich zu großen Chören. Die Instrumentierung reicht von Synths und geloopten Stimmfetzen bis zu Gitarre und Klarinette. Genregrenzen sind für Olicía immer schon fluide - fragile Folkmomente, pulsierender Pop, avantgardistischer Soul, Spoken Word, Jazz... Wobei die Musik von Olicía durch ihre ganz eigene Form der Entstehung über zwei synchronisierte Loopstations immer sanft futuristisch anmutet. Die Zwänge (und Längen) loopbasierter Musik scheinen die beiden dabei praktisch außer Kraft zu setzen und entwerfen mit Effizienz und Eleganz ganz direkte Songs, die ohne Backing Tracks auskommen und Raum für Improvisation und Zufall offenlassen.
2021 haben Olicía ihr Debütalbum „Liquid Lines“ veröffentlicht - ein Doppelalbum, das jeden darauf enthaltenen Song in zwei ganz unterschiedlichen Varianten gegenüberstellte. Seither erschienen auf ihrem eigenen Label o-cetera Soloalben (in June) und Bandprojekte (NOUK, cocotá). Sie waren Teil der Live-Besetzung von Sophie Hunger, haben Musik mit Dota Kehr und Kat Frankie veröffentlicht und einen Song zum Soundtrack des Regiedebüts von Robert Gwisdek (Käptn Peng), „Der Junge, dem die Welt gehört“, beigesteuert. In den Jahren 2023 und 2024 haben sie die Musik für zwei Multimedia-Performances von Jasmine Ellis Projects entwickelt und aufgeführt. Derzeit touren die beiden neben Olicía auch als Teil von Kat Frankies B O D I E S Kollektiv. Im November 2024 ist ihr zweites Album „Out of the Blue“ erscheinen. Während „Liquid Lines“ die Grenzen des einzelnen Songs ausgelotete, ist „Out of the Blue“ nun der Versuch, die eigene Kunstform ganz neu zu betrachten, die eigene Musik durch Dialog und Austausch mit anderen Kunstgattungen zu verbinden.
Fama M'Boup: Stimme, DrumPad, Asalato, Klavier, Synthesizer, Klarinette, Percussion
Anna-Lucia Rupp: Stimme, Pocketpiano, Synthbass, Gitarre, Klavier, Percussion
Mit ihrem Debütalbum „Hands / Trees“ konnte die Leipziger Indie-Folk-Band Almost Twins bereits große Wellen schlagen: mehrere Tourneen in ganz Deutschland, zahlreiche Platzierungen auf DSP-Playlists, internationale Radio-Plays und die Nominierung eines Musikvideos für den deutschen Preis für Popkultur. Zusammen mit dem Produzenten und Bassisten Alex Binder (Anna Erhard, Dota, Crucchi Gang, Anna Hauss), der bereits das erste Album der Band produzierte, haben sie nun ihre Follow-Up-Produktion „Visions“ aufgenommen (veröffentlicht im Januar 2026).
Auf der Suche nach klanglicher Erweiterung fand Sänger und Gitarrist Max Grüner, der Almost Twins ursprünglich als Soloprojekt konzipiert hatte, in seinen vier Bandkollegen eine fast zwillingshafte Verbundenheit. Laurenz Welten (Saxofon, Klarinette), Valentin Mühlberger (Wurlitzer, Synth), Raphael Schuster (Schlagzeug) und Arne Imig (E-Bass) interpretieren die Songs von Max auf eine Art, die seinen Emotionen den nötigen Ausdruck verleiht, ohne pathetisch zu sein. Warme Synth-Teppiche und kreisende Wurlitzer-Patterns vereinen sich mit verträumten Saxophon- und Klarinettenlinien und erschaffen einen Sound, der sich leicht anfühlt, ohne an Tiefgang zu verlieren, Ruhe ausstrahlt und es sich doch erlaubt, aus dieser auszubrechen. Ein Singer-Songwriter Traum, der an Erlend Øye (Kings of Convenience), José González oder This Is The Kit erinnert.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild).
2021 haben Olicía ihr Debütalbum „Liquid Lines“ veröffentlicht - ein Doppelalbum, das jeden darauf enthaltenen Song in zwei ganz unterschiedlichen Varianten gegenüberstellte. Seither erschienen auf ihrem eigenen Label o-cetera Soloalben (in June) und Bandprojekte (NOUK, cocotá). Sie waren Teil der Live-Besetzung von Sophie Hunger, haben Musik mit Dota Kehr und Kat Frankie veröffentlicht und einen Song zum Soundtrack des Regiedebüts von Robert Gwisdek (Käptn Peng), „Der Junge, dem die Welt gehört“, beigesteuert. In den Jahren 2023 und 2024 haben sie die Musik für zwei Multimedia-Performances von Jasmine Ellis Projects entwickelt und aufgeführt. Derzeit touren die beiden neben Olicía auch als Teil von Kat Frankies B O D I E S Kollektiv. Im November 2024 ist ihr zweites Album „Out of the Blue“ erscheinen. Während „Liquid Lines“ die Grenzen des einzelnen Songs ausgelotete, ist „Out of the Blue“ nun der Versuch, die eigene Kunstform ganz neu zu betrachten, die eigene Musik durch Dialog und Austausch mit anderen Kunstgattungen zu verbinden.
Fama M'Boup: Stimme, DrumPad, Asalato, Klavier, Synthesizer, Klarinette, Percussion
Anna-Lucia Rupp: Stimme, Pocketpiano, Synthbass, Gitarre, Klavier, Percussion
Mit ihrem Debütalbum „Hands / Trees“ konnte die Leipziger Indie-Folk-Band Almost Twins bereits große Wellen schlagen: mehrere Tourneen in ganz Deutschland, zahlreiche Platzierungen auf DSP-Playlists, internationale Radio-Plays und die Nominierung eines Musikvideos für den deutschen Preis für Popkultur. Zusammen mit dem Produzenten und Bassisten Alex Binder (Anna Erhard, Dota, Crucchi Gang, Anna Hauss), der bereits das erste Album der Band produzierte, haben sie nun ihre Follow-Up-Produktion „Visions“ aufgenommen (veröffentlicht im Januar 2026).
Auf der Suche nach klanglicher Erweiterung fand Sänger und Gitarrist Max Grüner, der Almost Twins ursprünglich als Soloprojekt konzipiert hatte, in seinen vier Bandkollegen eine fast zwillingshafte Verbundenheit. Laurenz Welten (Saxofon, Klarinette), Valentin Mühlberger (Wurlitzer, Synth), Raphael Schuster (Schlagzeug) und Arne Imig (E-Bass) interpretieren die Songs von Max auf eine Art, die seinen Emotionen den nötigen Ausdruck verleiht, ohne pathetisch zu sein. Warme Synth-Teppiche und kreisende Wurlitzer-Patterns vereinen sich mit verträumten Saxophon- und Klarinettenlinien und erschaffen einen Sound, der sich leicht anfühlt, ohne an Tiefgang zu verlieren, Ruhe ausstrahlt und es sich doch erlaubt, aus dieser auszubrechen. Ein Singer-Songwriter Traum, der an Erlend Øye (Kings of Convenience), José González oder This Is The Kit erinnert.
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11
// So // 19:30 Uhr //
SLOPE, special guest DON`T TRY + support DEFIANCE
SLOPE, special guest DON`T TRY + support DEFIANCE
Aus dem Hardcore-Underground von Duisburg direkt auf die großen Bühnen Europas: Slope liefern Heavy Grooves, rohe Aggression und 90s-Crossover-Vibes und landen damit irgendwo zwischen Funk, Hip-Hop, Grunge und kompromisslosem Hardcore.
Was in kleinen, chaotischen Clubs begann, ist längst zu einer explosiven Live-Macht gewachsen. 2026 drehen Slope mit dem kommenden Album "The Same Kids Just Louder" endgültig alles auf Anschlag
T I C K E T S gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
Was in kleinen, chaotischen Clubs begann, ist längst zu einer explosiven Live-Macht gewachsen. 2026 drehen Slope mit dem kommenden Album "The Same Kids Just Louder" endgültig alles auf Anschlag
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23
// Fr //
WOLVES IN THE THRONE ROOM (us), WORM (us) & FINAL DOSE (uk)
WOLVES IN THE THRONE ROOM (us), WORM (us) & FINAL DOSE (uk)
Seit ihrer Gründung im Jahr 2002 stehen Wolves in the Throne Room für einen eigenständigen Zugang zum Black Metal, der Naturmystik, Spiritualität und klangliche Weite miteinander verbindet. Spätestens seit „Two Hunters“ hat sich die Band weltweit einen Ruf als Wegbereiter des sogenannten „Cascadian Black Metal“ erarbeitet – geprägt von epischen Songstrukturen, Ambient-Elementen und einer tiefen Verwurzelung in der Ästhetik nordamerikanischer Landschaften.
Begleitet werden sie von WORM, die mit ihrer einzigartigen Mischung aus Death Metal, Doom und finsterer Atmosphäre eine düstere, fast schon okkulte Klangwelt erschaffen. Schleppende Härte gepaart mit unheimlicher Tiefe und viel Epos, ihr letztes Album Necropalace hat Fans und Kritiker gleichermaßen begeistert und die Band vom Geheimtipp zur weltweiten Genregröße katapultiert.
Komplettiert wird das Line-up durch Final Dose aus Großbritannien, deren roher, punk-inspirierter Black Metal eine aggressive und zugleich nihilistische Energie entfaltet. Mit kompromisslosen Sounds und intensiven Live-Auftritten haben sie sich in kurzer Zeit einen Namen im Underground gemacht und liefern auf dieser Tour eine weitere Facette.
T I C K E T S: gibt es ab 04. Mai online via CTS.
Begleitet werden sie von WORM, die mit ihrer einzigartigen Mischung aus Death Metal, Doom und finsterer Atmosphäre eine düstere, fast schon okkulte Klangwelt erschaffen. Schleppende Härte gepaart mit unheimlicher Tiefe und viel Epos, ihr letztes Album Necropalace hat Fans und Kritiker gleichermaßen begeistert und die Band vom Geheimtipp zur weltweiten Genregröße katapultiert.
Komplettiert wird das Line-up durch Final Dose aus Großbritannien, deren roher, punk-inspirierter Black Metal eine aggressive und zugleich nihilistische Energie entfaltet. Mit kompromisslosen Sounds und intensiven Live-Auftritten haben sie sich in kurzer Zeit einen Namen im Underground gemacht und liefern auf dieser Tour eine weitere Facette.
T I C K E T S: gibt es ab 04. Mai online via CTS.
November
06
// Fr // 20 Uhr // This is My Blood - Album Tour
JOZEF VAN WISSEM
JOZEF VAN WISSEM
Jozef Van Wissem ist Avantgarde-Komponist und Lautenspieler. Sein Instrument ist gleichzeitig altertümlich wie ungewöhnlich: die 24-saitige Laute. Sein minimalistisches Spiel des barocken Geräts gründet auf repetitiven Kompositionstechniken und zyklischen Melodien, Überlagerungen und Verfremdungen. Das Resultat wirkt merkwürdig aus der Zeit gefallen, zwischen den Genres pendelnd: nicht Barock und nicht Industrial, weder Neue Musik noch Improvisation. Und doch alles zusammen. Seine zeitlose Musik ist als hypnotisch, minimalistisch und eindringlich atmosphärisch beschrieben und verbindet Schönheit mit einer dunklen, meditativen Note. Seine Texte haben einen mythisch-christlichen Charakter und greifen Themen wie Liebe, Glaube und das Leben nach dem Tod auf, oft mit einem mantraartigen Charakter. Er schlägt eine Brücke zwischen klassischen Traditionen und modernen Klängen wie Drones, Elektronik, Feldaufnahmen und Gesang.
Er arbeitet regelmäßig mit dem Filmemacher und Musiker Jim Jarmusch zusammen, unter anderem am preisgekrönten Soundtrack zu „Only Lovers Left Alive“, für den Van Wissem 2013 den Soundtrack-Preis in Cannes gewann. Außerdem komponierte er die Musik für das Videospiel „Die Sims: Mittelalter“ (2011) und zahlreiche Filme.
Das neue Album „This Is My Blood“ (veröffentlicht im Mai 2026) wird von zwei filmisch-hypnotischen Stücken für Slide-Laute eingerahmt, die Erinnerungen an zeitgenössische, verlassene Landschaften aufrufen. Sie wurden improvisiert und für „Maquina“ komponiert, einen Film, den der Filmemacher Joaquim Pujol während eines psychedelischen Trips in der Wüste von Colorado gedreht hat. Sie erforschen die Dunkelheit der Gegenwart und setzen sich mit persönlichem Verlust auseinander.
The Quietus: "probably the most famous lutenist in the world”.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs.com (Link unterm Bild)
Er arbeitet regelmäßig mit dem Filmemacher und Musiker Jim Jarmusch zusammen, unter anderem am preisgekrönten Soundtrack zu „Only Lovers Left Alive“, für den Van Wissem 2013 den Soundtrack-Preis in Cannes gewann. Außerdem komponierte er die Musik für das Videospiel „Die Sims: Mittelalter“ (2011) und zahlreiche Filme.
Das neue Album „This Is My Blood“ (veröffentlicht im Mai 2026) wird von zwei filmisch-hypnotischen Stücken für Slide-Laute eingerahmt, die Erinnerungen an zeitgenössische, verlassene Landschaften aufrufen. Sie wurden improvisiert und für „Maquina“ komponiert, einen Film, den der Filmemacher Joaquim Pujol während eines psychedelischen Trips in der Wüste von Colorado gedreht hat. Sie erforschen die Dunkelheit der Gegenwart und setzen sich mit persönlichem Verlust auseinander.
The Quietus: "probably the most famous lutenist in the world”.
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14
// Sa // 20 Uhr //
BORIS (JPN) + special guest: Planning for Burial (US)
BORIS (JPN) + special guest: Planning for Burial (US)

» https://borisheavyrocks.com
» https://planningforburial.bandcamp.com
» https://www.tixforgigs.com/Event/74601
Seit über drei Jahrzehnten gelten BORIS als eine der kompromisslosesten und zugleich wandlungsfähigsten Bands der experimentellen Heavy-Musik. Zwischen Drone, Noise, Doom, Psychedelic Rock, Punk und Shoegaze hat das japanische Trio einen einzigartigen Sound geschaffen, der weltweit Kultstatus genießt.
Mit „PINK“ veröffentlichten BORIS 2005 eines ihrer bis heute einflussreichsten und beliebtesten Alben – ein eruptives Meisterwerk zwischen Melodie und Chaos, Härte und Schönheit. Zum 20-jährigen Jubiläum bringen BORIS das komplette Album nun endlich wieder auf die Bühne und feiern „PINK“ mit einer exklusiven Anniversary-Tour.
Fans dürfen sich auf eine intensive audiovisuelle Live-Erfahrung freuen, für die BORIS seit Jahren international gefeiert werden. Kaum eine andere Band verbindet brachiale Lautstärke, hypnotische Atmosphäre und emotionale Tiefe derart eindrucksvoll.
Als Special Guest begleitet PLANNING FOR BURIAL die Tour. Das Projekt von Thom Wasluck bewegt sich zwischen Doom, Slowcore, Ambient und Shoegaze und schafft melancholische Klanglandschaften von beeindruckender Intensität.
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Mit „PINK“ veröffentlichten BORIS 2005 eines ihrer bis heute einflussreichsten und beliebtesten Alben – ein eruptives Meisterwerk zwischen Melodie und Chaos, Härte und Schönheit. Zum 20-jährigen Jubiläum bringen BORIS das komplette Album nun endlich wieder auf die Bühne und feiern „PINK“ mit einer exklusiven Anniversary-Tour.
Fans dürfen sich auf eine intensive audiovisuelle Live-Erfahrung freuen, für die BORIS seit Jahren international gefeiert werden. Kaum eine andere Band verbindet brachiale Lautstärke, hypnotische Atmosphäre und emotionale Tiefe derart eindrucksvoll.
Als Special Guest begleitet PLANNING FOR BURIAL die Tour. Das Projekt von Thom Wasluck bewegt sich zwischen Doom, Slowcore, Ambient und Shoegaze und schafft melancholische Klanglandschaften von beeindruckender Intensität.
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20
// Fr // 20 Uhr //
THE RUINS OF BEVERAST (d) & ESOTERIC (uk)
THE RUINS OF BEVERAST (d) & ESOTERIC (uk)

» https://theruinsofbeverast.bandcamp.com
» https://www.esotericuk.net
» https://t1p.de/Ruins_Tickets
The Ruins Of Beverast sind zurück zum zweiten Teil ihrer "Tempelschlaf" Record Release Tour. Wieder im Gepäck sind die Underground Maniacs von Imha Tarikat. Dieses Mal wird das Lineup durch die englischen Extreme Doom Pioniere Esoteric komplettiert.
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21
// Sa // 20 Uhr //
DIE VERLIERER
DIE VERLIERER
„UNVERKENNBARER SOUND AUS BERLIN"
Im Zuge der Veröffentlichung ihres neuen Songs "Zersplittertes Glas" kündigen DIE VERLIERER eine Tour für Ende 2026 an. Für dieses Konzert gibt es Sozialticket zu einem günstigeren Preis, diese Tickets sind limitiert.
Bitte lasst sie für die Leute, die sie wirklich brauchen! Im Umkehrschluss gibt es Supporter-Tickets, die Ihr erwerben könnt und damit Band und Venue unterstützt.
präsentiert von Bretford
Im Zuge der Veröffentlichung ihres neuen Songs "Zersplittertes Glas" kündigen DIE VERLIERER eine Tour für Ende 2026 an. Für dieses Konzert gibt es Sozialticket zu einem günstigeren Preis, diese Tickets sind limitiert.
Bitte lasst sie für die Leute, die sie wirklich brauchen! Im Umkehrschluss gibt es Supporter-Tickets, die Ihr erwerben könnt und damit Band und Venue unterstützt.
präsentiert von Bretford
December
05
// Sa // 20 Uhr //
NILS KEPPEL - Jahresabschluss-Show
NILS KEPPEL - Jahresabschluss-Show
Die Zeit der post-pandemischen Flimmerjahre ist vorbei. Nils Keppel hat Bilanz gezogen und daraus sein kompromisslosestes Werk geschaffen: „Super Sonic Youth“ – ein Debütalbum, das den Geist einer zu schnell gelebten Jugend in supersonic Sound verwandelt.
Zwischen dringlichen Riffs und organischen Drums entfaltet sich ein Sound, der sich den Fängen der Zeit entreißt. „Super Sonic Youth“ ist das Monument einer Generation, die der Katastrophe ins Gesicht lächelt. Es geht um den großen Traum und das kleine bisschen Hedonismus in Endzeiten. Die Jahresabschlussshow wird damit mehr als nur ein Konzert. Sie ist ein verdichteter Moment – ein letzter Blick zurück, bevor alles wieder auf Anfang steht.
T I C K E T S bekommt Ihr online direkt beim Artist oder via tixforgigs.com!
Zwischen dringlichen Riffs und organischen Drums entfaltet sich ein Sound, der sich den Fängen der Zeit entreißt. „Super Sonic Youth“ ist das Monument einer Generation, die der Katastrophe ins Gesicht lächelt. Es geht um den großen Traum und das kleine bisschen Hedonismus in Endzeiten. Die Jahresabschlussshow wird damit mehr als nur ein Konzert. Sie ist ein verdichteter Moment – ein letzter Blick zurück, bevor alles wieder auf Anfang steht.
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January
12
// Di // 20 Uhr // UT-Konzert im Täubchenthal
THE NOTWIST (d/ morr music)
THE NOTWIST (d/ morr music)

» https://notwist.com
» https://www.instagram.com/the.notwist
» https://morrmusic.com
» https://www.tixforgigs.com/Event/74101
Ein neues Album von The Notwist ist immer ein spannendes Unterfangen. Ihre musikalische Sprache ist ebenso beständig und widerstandsfähig wie die Kontexte für Kreativität unvorhersehbar und im ständigen Wandel begriffen sind.
Für „Planet Zombie“ nutzte das Kern-Trio aus Markus und Micha Acher sowie Cico Beck die vielfältigen Möglichkeiten des gemeinsamen Songwritings, brachte Songs in die Gruppe ein und arrangierte, probte und nahm dieses Material dann live im Studio auf. Das Ergebnis ist ein energiegeladenes Album, ganz im ›Hier und Jetzt‹, mit spektakulären Momenten, in denen man die Magie spürt, die in der Dynamik zwischen den Achers, Beck und den Mitstreitern Theresa Loibl, Max Punktezahl, Karl Ivar Refseth und Andi Haberl brodelt. Stücke wie „Teeth“ eröffnen ruhig, während „X-Ray“ vor kollektiver Energie strotzt. „Propeller“ und „The Turning“ zeigen die melodische und atmosphärische Bandbreite der Platte.
Aufgenommen wurde das Album in nur einer Woche im Import Export, einem gemeinnützigen Kunstraum. Diese Entstehung spiegelt sich im Sound wider: roh, lebendig und offen für Zufälle. Gastbeiträge internationaler Musiker erweitern das Klangbild und unterstreichen den kosmopolitischen Charakter.Ungewöhnlich für The Notwist sind zwei Coverversionen: Neil Youngs „Red Sun“ und „How the Story Ends“ der Folk-Pop-Gruppe Lovers. Sie fügen sich perfekt in die Erzählung des Albums ein, schmiegen sich an wie alte Freunde und zeigen The Notwist als poetische Interpreten.
Neben dem frischen Material von „Planet Zombie“ gibt es heute sicher auch einige Klassiker und weniger Bekanntes aus dem umfangreichen Back-Katalog zu hören.
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Für „Planet Zombie“ nutzte das Kern-Trio aus Markus und Micha Acher sowie Cico Beck die vielfältigen Möglichkeiten des gemeinsamen Songwritings, brachte Songs in die Gruppe ein und arrangierte, probte und nahm dieses Material dann live im Studio auf. Das Ergebnis ist ein energiegeladenes Album, ganz im ›Hier und Jetzt‹, mit spektakulären Momenten, in denen man die Magie spürt, die in der Dynamik zwischen den Achers, Beck und den Mitstreitern Theresa Loibl, Max Punktezahl, Karl Ivar Refseth und Andi Haberl brodelt. Stücke wie „Teeth“ eröffnen ruhig, während „X-Ray“ vor kollektiver Energie strotzt. „Propeller“ und „The Turning“ zeigen die melodische und atmosphärische Bandbreite der Platte.
Aufgenommen wurde das Album in nur einer Woche im Import Export, einem gemeinnützigen Kunstraum. Diese Entstehung spiegelt sich im Sound wider: roh, lebendig und offen für Zufälle. Gastbeiträge internationaler Musiker erweitern das Klangbild und unterstreichen den kosmopolitischen Charakter.Ungewöhnlich für The Notwist sind zwei Coverversionen: Neil Youngs „Red Sun“ und „How the Story Ends“ der Folk-Pop-Gruppe Lovers. Sie fügen sich perfekt in die Erzählung des Albums ein, schmiegen sich an wie alte Freunde und zeigen The Notwist als poetische Interpreten.
Neben dem frischen Material von „Planet Zombie“ gibt es heute sicher auch einige Klassiker und weniger Bekanntes aus dem umfangreichen Back-Katalog zu hören.
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February
14
// So // 20 Uhr //
ELDER (us/ de) & TEMPLE FANG (nl)
ELDER (us/ de) & TEMPLE FANG (nl)

» https://beholdtheelder.com
» https://templefang.bandcamp.com
» https://www.tixforgigs.com/de-de/Event/74781
Elder kommen zurück nach Leipzig. Seit fast zwei Jahrzehnten zählt die Band zu den eigenständigsten Formationen im Heavy Psychedelic Rock: schwer, melodisch, progressiv, immer in Bewegung. Aus den frühen Doom- und Stoner-Wurzeln ist längst ein weiter, detailreicher Sound geworden, der Riffs, Krautrock, Prog, schwebende Atmosphären und große Spannungsbögen miteinander verbindet, ohne seine Erdung zu verlieren.
Mit ihrem neuen Album „Through Zero“ führen Elder diesen Weg weiter. Die Platte wurde 2025 in Berlin zwischen Touren aufgenommen und von der Band selbst produziert sowie gemeinsam mit dem langjährigen Weggefährten Richard Behrens gemischt. Der Albumtitel beschreibt einen technischen Begriff aus Musik und Engineering: einen Punkt, der nicht als Ende verstanden wird, sondern als Übergang in einen weiteren, teilweise unsichtbaren Verlauf. Genau so klingt Elder auch 2027: nicht nostalgisch, nicht festgelegt, sondern als Band, die ihre eigene Sprache immer weiter verschiebt.
Als Support sind Temple Fang aus Amsterdam dabei. Die Band hat sich in den letzten Jahren einen Ruf als intensive Live-Band erspielt, deren Konzerte nie bloß abgespielte Albumversionen sind, sondern lange, offene Bewegungen zwischen Heavy Psych, Space Rock, Prog und improvisierter Energie. Mit „Lifted From The Wind“, erschienen 2025 auf Stickman Records, haben Temple Fang ein Album vorgelegt, das sie selbst als ihren eigentlichen Studio-Einstand begreifen: weit, ausufernd, aber deutlich fokussierter als frühere Veröffentlichungen.
Nach Auftritten bei Roadburn, Desertfest, Freak Valley, Sonic Whip und weiteren Festivals sowie ausgedehnten Touraktivitäten 2025/2026 kommen Temple Fang nun mit Elder ins UT Connewitz.
T I C K E T S: bekommt Ihr online via tixforgigs.com
Mit ihrem neuen Album „Through Zero“ führen Elder diesen Weg weiter. Die Platte wurde 2025 in Berlin zwischen Touren aufgenommen und von der Band selbst produziert sowie gemeinsam mit dem langjährigen Weggefährten Richard Behrens gemischt. Der Albumtitel beschreibt einen technischen Begriff aus Musik und Engineering: einen Punkt, der nicht als Ende verstanden wird, sondern als Übergang in einen weiteren, teilweise unsichtbaren Verlauf. Genau so klingt Elder auch 2027: nicht nostalgisch, nicht festgelegt, sondern als Band, die ihre eigene Sprache immer weiter verschiebt.
Als Support sind Temple Fang aus Amsterdam dabei. Die Band hat sich in den letzten Jahren einen Ruf als intensive Live-Band erspielt, deren Konzerte nie bloß abgespielte Albumversionen sind, sondern lange, offene Bewegungen zwischen Heavy Psych, Space Rock, Prog und improvisierter Energie. Mit „Lifted From The Wind“, erschienen 2025 auf Stickman Records, haben Temple Fang ein Album vorgelegt, das sie selbst als ihren eigentlichen Studio-Einstand begreifen: weit, ausufernd, aber deutlich fokussierter als frühere Veröffentlichungen.
Nach Auftritten bei Roadburn, Desertfest, Freak Valley, Sonic Whip und weiteren Festivals sowie ausgedehnten Touraktivitäten 2025/2026 kommen Temple Fang nun mit Elder ins UT Connewitz.
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27
// Sa // 20 Uhr //
PROTOMARTYR (us)
PROTOMARTYR (us)
2011 stand das Detroiter Post-Punk-Quartett Protomartyr aus Detroit das erste Mal gemeinsam im Tonstudio. Das Ergebnis war „No Passion All Technique“ und hat nur vier Stunden und eine Kiste Bier gekostet. Intellektuell, herzzerreißend, lustig – eine zufällige Tour de Force, die auch zu einem unwahrscheinlichen Sammlerstück geworden ist. Der Joker der Gruppe ist der Sänger und Texter Joe Casey, der frei assoziierende Poesie über aufwühlende Musik spannt.
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