Die Spielvereinigung Sued präsentiert ein außergewöhnliches Projekt mit dem international renommierten Saxophonisten und Komponisten Johannes Enders. In enger Zusammenarbeit entstehen eigens für Big Band neu arrangierte Werke, mit denen sich Enders einen langjährigen künstlerischen Traum erfüllt. Das Programm widmet sich dem Motiv des Träumens und verbindet persönliche Vision mit kollektiver Kreativität.
Musikalisch spannt es einen Bogen durch zentrale Stationen seines Schaffens – von Quartett-Werken über Enders Room bis hin zu Anklängen an Soundtrack for Dreams. Die filmisch geprägte Klangsprache schafft ein intensives Hörerlebnis, das sowohl Jazzkenner:innen als auch ein neues Publikum anspricht.
T I C K E T S: bekommt Ihr onine via tixforgigs.com sowie bei CULTON im Peterssteinweg 9!
01
// Mi // 20 Uhr //
SPIELVEREINIGUNG SUED feat. JOHANNES ENDERS

22 EUR / 17 EUR ermäßigt
» https://spielvereinigungsued.de
» https://www.johannes-enders.com
» https://www.tixforgigs.com/Event/72051
08
// Mi // 20 Uhr //
A PLACE TO BURY STRANGERS (us), FLYING MOON IN SPACE (d) & KONTRAVOID

» https://www.aplacetoburystrangers.com
» https://flyingmooninspace.bandcamp.com
» https://kontravoid.bandcamp.com
» https://www.tixforgigs.com/Event/69430
Seit fast zwanzig Jahren gelten A Place To Bury Strangers als eine der intensivsten Live-Bands. Ihr Sound ist laut, roh und hypnotisch – ein wilder Mix aus Post-Punk, Noise-Rock, Shoegaze und psychedelischen Experimenten, der Körper und Geist gleichermaßen asnpricht. Mit ihrem aktuellen Album See Through You beweisen die New Yorker erneut, warum sie als „the loudest band in New York“ bezeichnet werden: krachende Gitarren, flirrende Feedback-Wände und treibende Beats treffen auf überraschend eingängige Melodien. Dabei schaffen sie es, Chaos und Klarheit, Dunkelheit und Energie in einem dichten, elektrisierenden Sound zu vereinen. Was auf Platte beeindruckt, wird live zu einem Erlebnis – grell, intensiv, kompromisslos.
Flying Moon In Space ist ein sechsköpfiges Kollektiv aus Leipzig, das aus nächtelangen Improvisationen hervorgegangen ist. Aus diesem freien, experimentellen Prozess entstand eine Band, die Klang als ständige Bewegung versteht. Live entfalten Flying Moon In Space ein berauschtes Klanguniversum, indem sie Krautrock, Electronica, Indie und Techno miteinander verweben. Ihre Musik entzieht sich jedem Genre: Wiederholung als Rausch, Ekstase als Auflösung.
Kontravoid ist der Künstlername des kanadischen Produzenten und Performers Cameron Findlay. Seine hypnotischen Grooves und eindringlichen, düsteren Vocals haben ihm Vergleiche mit Legenden wie DAF, Nitzer Ebb und Boy Harsher eingebracht, mit denen er auch auf Tournee war. Sein jüngstes Album „Detachment“ erweitert sein klangliches Spektrum und enthält eine herausragende Zusammenarbeit mit Chelsey Crowley von Nuovo Testamento, die bei Artoffact Records veröffentlicht wurde.
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com sowie bei Culton im Peterssteinweg 9!
Flying Moon In Space ist ein sechsköpfiges Kollektiv aus Leipzig, das aus nächtelangen Improvisationen hervorgegangen ist. Aus diesem freien, experimentellen Prozess entstand eine Band, die Klang als ständige Bewegung versteht. Live entfalten Flying Moon In Space ein berauschtes Klanguniversum, indem sie Krautrock, Electronica, Indie und Techno miteinander verweben. Ihre Musik entzieht sich jedem Genre: Wiederholung als Rausch, Ekstase als Auflösung.
Kontravoid ist der Künstlername des kanadischen Produzenten und Performers Cameron Findlay. Seine hypnotischen Grooves und eindringlichen, düsteren Vocals haben ihm Vergleiche mit Legenden wie DAF, Nitzer Ebb und Boy Harsher eingebracht, mit denen er auch auf Tournee war. Sein jüngstes Album „Detachment“ erweitert sein klangliches Spektrum und enthält eine herausragende Zusammenarbeit mit Chelsey Crowley von Nuovo Testamento, die bei Artoffact Records veröffentlicht wurde.
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09
// Do // 20 Uhr // Laurentian Echoes Tour
PANOPTICON (us) & SUNKEN (dk)
» https://thetruepanopticon.bandcamp.com
» https://sunkendenmark.bandcamp.com
» https://www.tixforgigs.com/de-de/Event/67886
Mit der Laurentian Echoes Tour kehrt Panopticon nach Leipzig zurück – an jenen Ort, wo sie bereits 2018 bei The Lights Of Myriad Woods ein eindrucksvolles Konzert gaben. Austin L. Lunn und seine Mitstreiter präsentieren ausgewählte Stücke aus der Laurentian Trilogy: …And Again Into The Light (2021), The Rime of Memory (2023) und dem kommenden Album Det Hjemsøgte Hjertet (2026). Ein seltenes Programm, das Panopticons Mischung aus ungestümer Wucht, durchdachtem Songwriting und naturmystischer Tiefe bündelt.
Als Gäste mit dabei sind Sunken, die sich in den vergangenen Jahren hörbar weiterentwickelt haben. Ihr atmosphärischer Black Metal, geprägt von Meer, Küstenlandschaft und einer eigentümlichen Melancholie, verbindet wuchtige Intensität mit schwebenden Melodien. Mit dem vielbeachteten Livslede (2020) haben sie einen markanten Schritt gemacht und ihre Position in der europäischen Szene gefestigt.
Ein Abend, der Kontraste auslotet: Wut und Ruhe, Härte und Zerbrechlichkeit und Melancholie.
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com sowie bei CULTON im Peterssteinweg 9!
Als Gäste mit dabei sind Sunken, die sich in den vergangenen Jahren hörbar weiterentwickelt haben. Ihr atmosphärischer Black Metal, geprägt von Meer, Küstenlandschaft und einer eigentümlichen Melancholie, verbindet wuchtige Intensität mit schwebenden Melodien. Mit dem vielbeachteten Livslede (2020) haben sie einen markanten Schritt gemacht und ihre Position in der europäischen Szene gefestigt.
Ein Abend, der Kontraste auslotet: Wut und Ruhe, Härte und Zerbrechlichkeit und Melancholie.
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11
// Sa // 20 Uhr // Cine Concert:
WE STOOD LIKE KINGS vertonen PINOCCHIO

19 EUR
» https://www.westoodlikekings.com
» https://www.instagram.com/carll.cneut
» https://www.tixforgigs.com/Event/71631
BEL 2025, R: Carll Cneut, 70 min, ohne Dialog
Die Post-Rock-Band We Stood Like Kings aus Belgien kommt mit einem neuen Live-Soundtrack ins UT Connewitz!
Nach dem amerikanischen Kult- und Essayfilm „Koyaanisqatsi“ (1982, von Godrey Reggio), dem kanonischen Stummfilm „Berlin: Die Sinfonie der Großstadt“ (1927, von Walter Ruttmann) und dem Animationsfilm „Away“ (2019, von Gints Zilbalodis, Schöpfer von „Flow“) kehren sie mit einem taufrischen Score zurück. Dieses Mal interpretieren sie den brandneuen Film „Pinocchio" und damit die weltberühmte Geschichte der gleichnamigen, geschnitzten Holzfigur, die zum Leben erweckt wird und sich in der Welt der Menschen zurecht finden muss.
Neu interpretiert und illustriert wurde der zwischen Entwicklungsroman, Märchen und Kindergeschichte angesiedelte Stoff von keinem Geringeren als dem Maler Carll Cneut, der bereits für die Illustrationen seines Buch "Oh Pinocchio" (2024, zusammen mit Imme Dros. Erschienen bei Bohem) ausgezeichnet wurde.
Mit wunderschönen Kompositionen in einer begrenzten, aber reichhaltigen Farbpalette aus Rot, Blau, Schwarz und Weiß schafft er eine bezaubernde Welt mit nächtlicher Atmosphäre, in der Bäume, Pflanzen und beeindruckende Tierfiguren eine zentrale Rolle spielen. Diese Illustrationen, die mit einer mehrschichtigen Acryltechnik entstanden sind, bilden einen auffälligen Kontrast zu gelegentlichen, skizzenhaften Schwarz-Weiß-Zeichnungen. So stehen neben detailreichen und ausdrucksstarken Gesichtern an anderer Stelle Kompositionen aus nur wenigen Strichen. Eben dieser Kontrast zeigt sich auch bei Pinocchio selbst: eine kleine Figur mit markantem Gesicht, aber Armen und Beinen, die nicht mehr als Stöcke sind. Erst ganz am Ende bekommt er echte Hände.
Seit 2014 schafft We Stood Like Kings eine einzigartige Sprache, in der sich Instrumentalrock, Post-Metal, neoklassische Texturen und progressive Dynamiken mit bewegten Bildern vermischen. Die Band hat über 400 Konzerte in 20 europäischen Ländern gespielt. Im April 2026 erscheint das sechste Album mit dem Titel „Pinocchio“.
Carll Cneut gilt als einer der derzeit weltweit bedeutendsten Illustratoren und seine Arbeiten finden international große Anerkennung. Seine Illustrationen wurden in über 45 Ländern veröffentlicht und siene Bücher in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Seit 2005 unterrichtet der Illustrator an der Academy of Fine Arts in Gent. Seine Werke wurden international ausgezeichnet, u. a. mit der Goldenen Plakette von Bratislava (2003 und 2005) sowie dem Zilveren Penseel (2003 und 2010).
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Die Post-Rock-Band We Stood Like Kings aus Belgien kommt mit einem neuen Live-Soundtrack ins UT Connewitz!
Nach dem amerikanischen Kult- und Essayfilm „Koyaanisqatsi“ (1982, von Godrey Reggio), dem kanonischen Stummfilm „Berlin: Die Sinfonie der Großstadt“ (1927, von Walter Ruttmann) und dem Animationsfilm „Away“ (2019, von Gints Zilbalodis, Schöpfer von „Flow“) kehren sie mit einem taufrischen Score zurück. Dieses Mal interpretieren sie den brandneuen Film „Pinocchio" und damit die weltberühmte Geschichte der gleichnamigen, geschnitzten Holzfigur, die zum Leben erweckt wird und sich in der Welt der Menschen zurecht finden muss.
Neu interpretiert und illustriert wurde der zwischen Entwicklungsroman, Märchen und Kindergeschichte angesiedelte Stoff von keinem Geringeren als dem Maler Carll Cneut, der bereits für die Illustrationen seines Buch "Oh Pinocchio" (2024, zusammen mit Imme Dros. Erschienen bei Bohem) ausgezeichnet wurde.
Mit wunderschönen Kompositionen in einer begrenzten, aber reichhaltigen Farbpalette aus Rot, Blau, Schwarz und Weiß schafft er eine bezaubernde Welt mit nächtlicher Atmosphäre, in der Bäume, Pflanzen und beeindruckende Tierfiguren eine zentrale Rolle spielen. Diese Illustrationen, die mit einer mehrschichtigen Acryltechnik entstanden sind, bilden einen auffälligen Kontrast zu gelegentlichen, skizzenhaften Schwarz-Weiß-Zeichnungen. So stehen neben detailreichen und ausdrucksstarken Gesichtern an anderer Stelle Kompositionen aus nur wenigen Strichen. Eben dieser Kontrast zeigt sich auch bei Pinocchio selbst: eine kleine Figur mit markantem Gesicht, aber Armen und Beinen, die nicht mehr als Stöcke sind. Erst ganz am Ende bekommt er echte Hände.
Seit 2014 schafft We Stood Like Kings eine einzigartige Sprache, in der sich Instrumentalrock, Post-Metal, neoklassische Texturen und progressive Dynamiken mit bewegten Bildern vermischen. Die Band hat über 400 Konzerte in 20 europäischen Ländern gespielt. Im April 2026 erscheint das sechste Album mit dem Titel „Pinocchio“.
Carll Cneut gilt als einer der derzeit weltweit bedeutendsten Illustratoren und seine Arbeiten finden international große Anerkennung. Seine Illustrationen wurden in über 45 Ländern veröffentlicht und siene Bücher in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Seit 2005 unterrichtet der Illustrator an der Academy of Fine Arts in Gent. Seine Werke wurden international ausgezeichnet, u. a. mit der Goldenen Plakette von Bratislava (2003 und 2005) sowie dem Zilveren Penseel (2003 und 2010).
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12
// So // 19 Uhr //
ANATOMIE DES GEHORSAMS
Ein poetisches Theaterstück über Freiheit, Konformität und den Mut zum Anderssein
Was geschieht, wenn eine Welt alle Farben verliert? Wenn Menschen vergessen haben, dass es mehr gibt als Grau?
Forest lebt im Einklang mit der Natur – bis er entdeckt, dass sein geliebter Fluss vergiftet wird. Die Spur führt ihn in eine dystopische Stadt, in der die Menschen roboterhaft graues Pulver produzieren, ohne zu wissen, warum. Hier herrscht ER – eine allgegenwärtige Macht, die durch Angst und Propaganda kontrolliert.
Zwischen grauer Gleichschaltung und bunter Lebendigkeit entspinnt sich eine eindringliche Geschichte: Forest begegnet Kim, die ihre Eltern an das System verlor, und Mika, die langsam zu zweifeln beginnt. Doch kann ein einzelner Mensch aus dem Wald wirklich etwas gegen ein System ausrichten, das sich in den Köpfen aller eingenistet hat?
„Anatomie des Gehorsams" ist ein visuell-poetisches Theatererlebnis, das Tanz, Musik und Dialog vereint. Mit eindringlichen Bildern und philosophischen Fragen lädt das Stück das Publikum ein, über Gehorsam und Widerstand, über Bequemlichkeit und Verantwortung nachzudenken.
Ein Theaterabend, der berührt, verstört – und lange nachhallt.
Dauer: ca. 120 Minuten, eine Pause | Empfohlen ab 14 Jahren
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Was geschieht, wenn eine Welt alle Farben verliert? Wenn Menschen vergessen haben, dass es mehr gibt als Grau?
Forest lebt im Einklang mit der Natur – bis er entdeckt, dass sein geliebter Fluss vergiftet wird. Die Spur führt ihn in eine dystopische Stadt, in der die Menschen roboterhaft graues Pulver produzieren, ohne zu wissen, warum. Hier herrscht ER – eine allgegenwärtige Macht, die durch Angst und Propaganda kontrolliert.
Zwischen grauer Gleichschaltung und bunter Lebendigkeit entspinnt sich eine eindringliche Geschichte: Forest begegnet Kim, die ihre Eltern an das System verlor, und Mika, die langsam zu zweifeln beginnt. Doch kann ein einzelner Mensch aus dem Wald wirklich etwas gegen ein System ausrichten, das sich in den Köpfen aller eingenistet hat?
„Anatomie des Gehorsams" ist ein visuell-poetisches Theatererlebnis, das Tanz, Musik und Dialog vereint. Mit eindringlichen Bildern und philosophischen Fragen lädt das Stück das Publikum ein, über Gehorsam und Widerstand, über Bequemlichkeit und Verantwortung nachzudenken.
Ein Theaterabend, der berührt, verstört – und lange nachhallt.
Dauer: ca. 120 Minuten, eine Pause | Empfohlen ab 14 Jahren
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13
// Mo // 10 Uhr // Jugendtheater
Anatomie des Gehorsams

Reservierung für Gruppen und Schulklassen unter kidskultur@werk-2.de
Ein poetisches Theaterstück über Freiheit, Konformität und den Mut zum Anderssein
Was geschieht, wenn eine Welt alle Farben verliert? Wenn Menschen vergessen haben, dass es mehr gibt als Grau?
Forest lebt im Einklang mit der Natur – bis er entdeckt, dass sein geliebter Fluss vergiftet wird. Die Spur führt ihn in eine dystopische Stadt, in der die Menschen roboterhaft graues Pulver produzieren, ohne zu wissen, warum. Hier herrscht ER – eine allgegenwärtige Macht, die durch Angst und Propaganda kontrolliert.
Zwischen grauer Gleichschaltung und bunter Lebendigkeit entspinnt sich eine eindringliche Geschichte: Forest begegnet Kim, die ihre Eltern an das System verlor, und Mika, die langsam zu zweifeln beginnt. Doch kann ein einzelner Mensch aus dem Wald wirklich etwas gegen ein System ausrichten, das sich in den Köpfen aller eingenistet hat?
„Anatomie des Gehorsams" ist ein visuell-poetisches Theatererlebnis, das Tanz, Musik und Dialog vereint. Mit eindringlichen Bildern und philosophischen Fragen lädt das Stück das Publikum ein, über Gehorsam und Widerstand, über Bequemlichkeit und Verantwortung nachzudenken.
Ein Theaterabend, der berührt, verstört – und lange nachhallt.
Dauer: ca. 120 Minuten, eine Pause | Empfohlen ab 14 Jahren
Ein poetisches Theaterstück über Freiheit, Konformität und den Mut zum Anderssein
Was geschieht, wenn eine Welt alle Farben verliert? Wenn Menschen vergessen haben, dass es mehr gibt als Grau?
Forest lebt im Einklang mit der Natur – bis er entdeckt, dass sein geliebter Fluss vergiftet wird. Die Spur führt ihn in eine dystopische Stadt, in der die Menschen roboterhaft graues Pulver produzieren, ohne zu wissen, warum. Hier herrscht ER – eine allgegenwärtige Macht, die durch Angst und Propaganda kontrolliert.
Zwischen grauer Gleichschaltung und bunter Lebendigkeit entspinnt sich eine eindringliche Geschichte: Forest begegnet Kim, die ihre Eltern an das System verlor, und Mika, die langsam zu zweifeln beginnt. Doch kann ein einzelner Mensch aus dem Wald wirklich etwas gegen ein System ausrichten, das sich in den Köpfen aller eingenistet hat?
„Anatomie des Gehorsams" ist ein visuell-poetisches Theatererlebnis, das Tanz, Musik und Dialog vereint. Mit eindringlichen Bildern und philosophischen Fragen lädt das Stück das Publikum ein, über Gehorsam und Widerstand, über Bequemlichkeit und Verantwortung nachzudenken.
Ein Theaterabend, der berührt, verstört – und lange nachhallt.
Dauer: ca. 120 Minuten, eine Pause | Empfohlen ab 14 Jahren
13
// Mo // 18 Uhr //
ANATOMIE DES GEHORSAMS
Ein poetisches Theaterstück über Freiheit, Konformität und den Mut zum Anderssein
Was geschieht, wenn eine Welt alle Farben verliert? Wenn Menschen vergessen haben, dass es mehr gibt als Grau?
Forest lebt im Einklang mit der Natur – bis er entdeckt, dass sein geliebter Fluss vergiftet wird. Die Spur führt ihn in eine dystopische Stadt, in der die Menschen roboterhaft graues Pulver produzieren, ohne zu wissen, warum. Hier herrscht ER – eine allgegenwärtige Macht, die durch Angst und Propaganda kontrolliert.
Zwischen grauer Gleichschaltung und bunter Lebendigkeit entspinnt sich eine eindringliche Geschichte: Forest begegnet Kim, die ihre Eltern an das System verlor, und Mika, die langsam zu zweifeln beginnt. Doch kann ein einzelner Mensch aus dem Wald wirklich etwas gegen ein System ausrichten, das sich in den Köpfen aller eingenistet hat?
„Anatomie des Gehorsams" ist ein visuell-poetisches Theatererlebnis, das Tanz, Musik und Dialog vereint. Mit eindringlichen Bildern und philosophischen Fragen lädt das Stück das Publikum ein, über Gehorsam und Widerstand, über Bequemlichkeit und Verantwortung nachzudenken.
Ein Theaterabend, der berührt, verstört – und lange nachhallt.
Dauer: ca. 120 Minuten, eine Pause | Empfohlen ab 14 Jahren
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Was geschieht, wenn eine Welt alle Farben verliert? Wenn Menschen vergessen haben, dass es mehr gibt als Grau?
Forest lebt im Einklang mit der Natur – bis er entdeckt, dass sein geliebter Fluss vergiftet wird. Die Spur führt ihn in eine dystopische Stadt, in der die Menschen roboterhaft graues Pulver produzieren, ohne zu wissen, warum. Hier herrscht ER – eine allgegenwärtige Macht, die durch Angst und Propaganda kontrolliert.
Zwischen grauer Gleichschaltung und bunter Lebendigkeit entspinnt sich eine eindringliche Geschichte: Forest begegnet Kim, die ihre Eltern an das System verlor, und Mika, die langsam zu zweifeln beginnt. Doch kann ein einzelner Mensch aus dem Wald wirklich etwas gegen ein System ausrichten, das sich in den Köpfen aller eingenistet hat?
„Anatomie des Gehorsams" ist ein visuell-poetisches Theatererlebnis, das Tanz, Musik und Dialog vereint. Mit eindringlichen Bildern und philosophischen Fragen lädt das Stück das Publikum ein, über Gehorsam und Widerstand, über Bequemlichkeit und Verantwortung nachzudenken.
Ein Theaterabend, der berührt, verstört – und lange nachhallt.
Dauer: ca. 120 Minuten, eine Pause | Empfohlen ab 14 Jahren
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15
// Mi // 20 Uhr // EU Tour Continued 2026
PANIC SHACK (uk) & Vandalisbin
Nach einer restlos ausverkauften Deutschland-Tour kehren Panic Shack bereits im Frühjahr 2026 zurück! Die letzten Jahre verliefen für die vier Waliserinnen aus Cardiff wie ein Raketenflug: 2018 gründen die Konzertfans ihre erste eigene Band und bringen sich infolgedessen ihre Instrumente selbst bei. Eine EP und ein Album später spielen Panic Shack live bei Jools Holland in der BBC!
Teilweise weckt ihr Sound Erinnerungen an Amyl and the Sniffers, Lambrini Girls oder Wet Leg, inklusive Stage-Choreos, wütender Gesellschaftskritik und Merch-Tangas – was Ihnen rund um den Globus eine hingebungsvolle Fanbase verschafft! Nicht zuletzt ihre schlagkräftigen Liveshows deuten bei Panic Shack auf eine rosige, kajalverschmierte Zukunft.
Wer bei den letzten Deutschland Shows kein Ticket bekommen hat, bekommt nun zum Glück sehr bald eine zweite Chance, bei Panic Shack im Pit durchzuschwitzen – eine klare Empfehlung für Punk-Fans und die, die es noch werden wollen!
T I C K E T S bekommt Ihr via tixforgigs.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen, u.a. !
Teilweise weckt ihr Sound Erinnerungen an Amyl and the Sniffers, Lambrini Girls oder Wet Leg, inklusive Stage-Choreos, wütender Gesellschaftskritik und Merch-Tangas – was Ihnen rund um den Globus eine hingebungsvolle Fanbase verschafft! Nicht zuletzt ihre schlagkräftigen Liveshows deuten bei Panic Shack auf eine rosige, kajalverschmierte Zukunft.
Wer bei den letzten Deutschland Shows kein Ticket bekommen hat, bekommt nun zum Glück sehr bald eine zweite Chance, bei Panic Shack im Pit durchzuschwitzen – eine klare Empfehlung für Punk-Fans und die, die es noch werden wollen!
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16
// Do // 20 Uhr // +++ A U S V E R K A U F T +++ S O L D + O U T+++
HUNDREDS - Sirens Tour
Seit über 15 Jahren formen Hundreds – das Geschwisterduo Eva und Philipp Milner, gemeinsam mit Schlagzeuger Florian Wienczny – ihren unverkennbaren Sound zwischen elektronischem Art-Pop, symphonischer Wucht und emotionaler Tiefe.
Musikalisch reicht ihr Spektrum von minimalistischer Elektronik über vielschichtigen Synth-Pop bis hin zu orchestraler Dramatik. Nach ihrem gefeierten Debüt (2010, Sinnbus) entwickelten sie auf „Aftermath“ (2014) und „Wilderness“ (2016) einen immer reiferen, detailverliebteren Sound. Das vierte Album „The Current“ erschien 2020 – mitten in die Corona-Pandemie hinein – und wurde zuvor bereits als Liveshow in der Hamburger Elbphilharmonie aufgeführt. Mit „Sirens“, dem neuen und fünften Studioalbum (VÖ: Anfang 2026 bei Embassy of Music), kehren Hundreds in die märchenhafte Welt von Evas Kindheit zurück. Inspiriert von Mythen, Natur und Wandelwesen verknüpft das Trio darin mystische Bilder mit aktuellen Themen: Migration, Verlust, Hoffnung.
Trotz aller konzeptioneller Tiefe und klanglicher Komplexität bleibt für Hundreds eines zentral: die Bühne. Von Anfang an verstand sich die Band als Live-Projekt, das Musik visuell und emotional intensiv erlebbar macht. Die Shows der Band – mit eigenen Lichtkonzepten und viel dramaturgischem Feingefühl – wachsen mit jedem Album, ohne sich dem Mainstream zu beugen.
Wer in vielschichtigen Indietronica-Arrangements schwelgen will, und obendrauf noch Lust auf eine virtuose Live-Show hat: Hundreds sollte definitiv auf die 2026-Bucketlist gesetzt werden!
T I C K E T S: das Konzert ist ausverkauft, es wird keine Abendkasse geben!
Musikalisch reicht ihr Spektrum von minimalistischer Elektronik über vielschichtigen Synth-Pop bis hin zu orchestraler Dramatik. Nach ihrem gefeierten Debüt (2010, Sinnbus) entwickelten sie auf „Aftermath“ (2014) und „Wilderness“ (2016) einen immer reiferen, detailverliebteren Sound. Das vierte Album „The Current“ erschien 2020 – mitten in die Corona-Pandemie hinein – und wurde zuvor bereits als Liveshow in der Hamburger Elbphilharmonie aufgeführt. Mit „Sirens“, dem neuen und fünften Studioalbum (VÖ: Anfang 2026 bei Embassy of Music), kehren Hundreds in die märchenhafte Welt von Evas Kindheit zurück. Inspiriert von Mythen, Natur und Wandelwesen verknüpft das Trio darin mystische Bilder mit aktuellen Themen: Migration, Verlust, Hoffnung.
Trotz aller konzeptioneller Tiefe und klanglicher Komplexität bleibt für Hundreds eines zentral: die Bühne. Von Anfang an verstand sich die Band als Live-Projekt, das Musik visuell und emotional intensiv erlebbar macht. Die Shows der Band – mit eigenen Lichtkonzepten und viel dramaturgischem Feingefühl – wachsen mit jedem Album, ohne sich dem Mainstream zu beugen.
Wer in vielschichtigen Indietronica-Arrangements schwelgen will, und obendrauf noch Lust auf eine virtuose Live-Show hat: Hundreds sollte definitiv auf die 2026-Bucketlist gesetzt werden!
T I C K E T S: das Konzert ist ausverkauft, es wird keine Abendkasse geben!
17
// Fr // 19.30 Uhr // GEGENkino im Grassi
ANJA KLEINMICHEL (Kinoorgel) & LUTZ EITEL (Gitarre) vertonen DEMENTIA (USA 1955)
+++ English below +++
ANJA KLEINMICHEL und LUTZ EITEL vertonen DEMENTIA und THE LIFE AND DEATH OF 9414: A HOLLYWOOD EXTRA
Wir freuen uns bei GEGENkino meets Kinoorgel nach unseren Abenden mit den experimentellen Landschafts- und Puppenwelten von SLEEP HAS HER HOUSE und BLOOD TEA AND RED STRING eure Seh- und Hörgewohnheiten zum dritten Mal auf die Probe zu stellen. Haben wir in den bisherigen Kinoorgelperformances gegenwärtiges Kino mit altehrwürdiger Kulturpraxis der Stummfilmzeit verbunden, so gehen wir dieses Mal tatsächlich in die Produktionszeit der 1920er Jahre zurück – um dann den Bogen bis in die 50er zu spannen. Musikalisch haben wir es ebenfalls mit einem „Double Feature“ zu tun: Die Organistin Anja Kleinmichel wird gemeinsam mit Lutz Eitel an E-Gitarre und Samplern DEMENTIA (1955) von John Parker und THE LIFE AND DEATH OF 9413. A HOLLYWOOD EXTRA (1928) von Robert Florey und Slavko Vorkapich vertonen.
Ein Abend, der ganz im Zeichen der US-amerikanischen Filmavantgarde und -neoavantgarde sowie zugleich des albtraumhaft gestalteten Genrefilms steht: Schummrige Gassen, Schlagschatten, traumgleiche Sprünge in Ort und Zeit, bedrohliche, keine klare Erzählung mehr vermittelnden Seelen- und Stadtlandschaften, ein Schauspiel, das sprung- und ruckhaft keine Pathosformel auslässt und direkt aus der Leinwand herausgreift. Kurz: eine Welt, die in Form und Inhalt aus den Fugen geraten scheint.
Das verbindet beide Filme des Abends, die sichtlich vom europäischen Expressionismus und Surrealismus der 1910er und 20er Jahre beeinflusst sind. Der überaus selten gezeigte THE LIFE AND DEATH OF 9413. A HOLLYWOOD EXTRA (1928) dreht sich um die Welt Hollywoods, genauer um einen Mann, der dort sein Glück als Schauspieler sucht, aber stattdessen als namenloser Statist unter die Räder gerät. Ein fratzenhafter Filmessay, der zwischen Satire und Formexperiment pendelt und dabei auch die horriblen Welten vorwegnimmt, die Regisseur Robert Florey wenig später mit der Poe-Verfilmung MURDERS IN THE RUE MORGUE (1932) gestalten sollte.
Im Horrorgenre ist auch der ohne Dialog komponierte DEMENTIA angesiedelt, der zunächst 1953 vom New York Film Board wegen seiner als sensationalistisch empfundenen Darstellung weiblicher Gewalt als „Inbegriff von Grausamkeit“ (quintessence of gruesomeness) verboten wurde und nach seiner Veröffentlichung schnell in Vergessenheit geriet. Solch eine Protagonistin war zu viel für den damaligen Filmmarkt: Im Film erwacht sie des Nachts und streift – eine weitere Parallele zum Vorfilm – durch Hollywood, geplagt vom Trauma ihrer Vergangenheit. Doch auch die Gegenwart ist prekär. Halbschattige Männer, Figuren, direkt der Unterwelt entsprungen, lungern auf den Straßen herum und bedrohen sie; im Hollywood Tribune ist von einem „Mysterious Stabbing“ die Rede. Sie fährt mit einem reichen Mann in einer Limousine in dessen Hotelzimmer, dort kommt es zum Eklat.
Was befeuert die Gewaltfantasien der Heldin?
John Parker inszeniert den von ihm produzierten DEMENTIA – im Übrigen sein einziger Regiecredit – wie einen Albtraum, als holzschnittigen Bilderfluss, der auf ein schreckliches Finale zuzusteuern scheint. Im Original findet die Musik des Avantgardisten George Antheil dafür bedrohliche Klänge. Wir sind sehr gespannt, ob die Interpret:innen Anja Kleinmichel und Lutz Eitel daran anknüpfen, oder ob sie mit uns ganz andere Wege durch Horror-Noir-Hollywood gehen.
DEMENTIA
US 1955, R: John Parker, 56‘, kein Dialog, DCP
THE LIFE AND DEATH OF 9413. A HOLLYWOOD EXTRA
US 1928, R: Robert Florey, Slavko Vorkapich, 13‘, stumm, DCP
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs.com (Link unterm Bild)
GEGENkino meets Kinoorgel
ANJA KLEINMICHEL and LUTZ EITEL live score DEMENTIA and THE LIFE AND DEATH OF 9414: A HOLLYWOOD EXTRA
After our evenings with the experimental landscapes and puppet worlds of SLEEP HAS HER HOUSE and BLOOD TEA AND RED STRING, we at GEGENkino meets Kinoorgel are delighted to put your viewing and listening habits to the test for the third time. While previous Kinoorgel performances have combined contemporary cinema with time-honoured cultural practices from the silent film era, this time we are actually going back to the production period of the 1920s, then spanning the arc to the 1950s. Musically, we are also dealing with a ‘double feature’: organist Anja Kleinmichel will be joined by Lutz Eitel on electric guitar and samplers to live score John Parker's DEMENTIA (1955) and Robert Florey and Slavko Vorkapich's THE LIFE AND DEATH OF 9413. A HOLLYWOOD EXTRA (1928).
An evening dedicated to American avant-garde and neo-avant-garde cinema, as well as nightmarish genre films: dimly lit alleys, cast shadows, dreamlike leaps in time and place, threatening cityscapes and landscapes of the soul that no longer convey a clear narrative, acting that, in its jerky and abrupt manner, leaves no pathos untouched and reaches directly out of the screen. In short: a world that seems to have fallen apart in form and content.
This is what connects both films of the evening, which are visibly influenced by European expressionism and surrealism of the 1910s and 1920s. The rarely shown THE LIFE AND DEATH OF 9413. A HOLLYWOOD EXTRA (1928) revolves around the world of Hollywood, more precisely around a man who seeks his fortune there as an actor but instead ends up as a nameless extra. A grotesque film essay that oscillates between satire and formal experimentation, it also anticipates the horrific worlds that director Robert Florey would create a little later in his adaptation of Poe's MURDERS IN THE RUE MORGUE (1932).
Also residing in the horror genre is DEMENTIA, a film composed without dialogue, which was initially banned in 1953 by the New York Film Board for being the ‘quintessence of gruesomeness’ due to its portrayal of female violence, which was perceived as sensationalist, which quickly fell into oblivion after its release. Such a protagonist was too much for the film market at the time: In the film, she wakes up at night and roams through Hollywood, haunted by the trauma of her past – another parallel to the previous film. But the present is also precarious. Shady men, figures straight out of the underworld, loiter on the streets and threaten her; the Hollywood Tribune reports a ‘mysterious stabbing’. She rides with a rich man in a limousine to his hotel room, where an éclat ensues. What fuels the heroine's violent fantasies?
Incidentally, his only directing credit, John Parker stages DEMENTIA, which he also produced, like a nightmare, as a woodcut-like flow of images that seems to be heading towards a terrible finale. In the original, the music of avant-garde composer George Antheil provides a menacing soundtrack. We are very excited to see whether the performers Anja Kleinmichel and Lutz Eitel will follow suit, or whether they will take us on a completely different journey through horror noir Hollywood.
T I C K E T S are on sale via tixforgigs.com (Link below picture)
ANJA KLEINMICHEL und LUTZ EITEL vertonen DEMENTIA und THE LIFE AND DEATH OF 9414: A HOLLYWOOD EXTRA
Wir freuen uns bei GEGENkino meets Kinoorgel nach unseren Abenden mit den experimentellen Landschafts- und Puppenwelten von SLEEP HAS HER HOUSE und BLOOD TEA AND RED STRING eure Seh- und Hörgewohnheiten zum dritten Mal auf die Probe zu stellen. Haben wir in den bisherigen Kinoorgelperformances gegenwärtiges Kino mit altehrwürdiger Kulturpraxis der Stummfilmzeit verbunden, so gehen wir dieses Mal tatsächlich in die Produktionszeit der 1920er Jahre zurück – um dann den Bogen bis in die 50er zu spannen. Musikalisch haben wir es ebenfalls mit einem „Double Feature“ zu tun: Die Organistin Anja Kleinmichel wird gemeinsam mit Lutz Eitel an E-Gitarre und Samplern DEMENTIA (1955) von John Parker und THE LIFE AND DEATH OF 9413. A HOLLYWOOD EXTRA (1928) von Robert Florey und Slavko Vorkapich vertonen.
Ein Abend, der ganz im Zeichen der US-amerikanischen Filmavantgarde und -neoavantgarde sowie zugleich des albtraumhaft gestalteten Genrefilms steht: Schummrige Gassen, Schlagschatten, traumgleiche Sprünge in Ort und Zeit, bedrohliche, keine klare Erzählung mehr vermittelnden Seelen- und Stadtlandschaften, ein Schauspiel, das sprung- und ruckhaft keine Pathosformel auslässt und direkt aus der Leinwand herausgreift. Kurz: eine Welt, die in Form und Inhalt aus den Fugen geraten scheint.
Das verbindet beide Filme des Abends, die sichtlich vom europäischen Expressionismus und Surrealismus der 1910er und 20er Jahre beeinflusst sind. Der überaus selten gezeigte THE LIFE AND DEATH OF 9413. A HOLLYWOOD EXTRA (1928) dreht sich um die Welt Hollywoods, genauer um einen Mann, der dort sein Glück als Schauspieler sucht, aber stattdessen als namenloser Statist unter die Räder gerät. Ein fratzenhafter Filmessay, der zwischen Satire und Formexperiment pendelt und dabei auch die horriblen Welten vorwegnimmt, die Regisseur Robert Florey wenig später mit der Poe-Verfilmung MURDERS IN THE RUE MORGUE (1932) gestalten sollte.
Im Horrorgenre ist auch der ohne Dialog komponierte DEMENTIA angesiedelt, der zunächst 1953 vom New York Film Board wegen seiner als sensationalistisch empfundenen Darstellung weiblicher Gewalt als „Inbegriff von Grausamkeit“ (quintessence of gruesomeness) verboten wurde und nach seiner Veröffentlichung schnell in Vergessenheit geriet. Solch eine Protagonistin war zu viel für den damaligen Filmmarkt: Im Film erwacht sie des Nachts und streift – eine weitere Parallele zum Vorfilm – durch Hollywood, geplagt vom Trauma ihrer Vergangenheit. Doch auch die Gegenwart ist prekär. Halbschattige Männer, Figuren, direkt der Unterwelt entsprungen, lungern auf den Straßen herum und bedrohen sie; im Hollywood Tribune ist von einem „Mysterious Stabbing“ die Rede. Sie fährt mit einem reichen Mann in einer Limousine in dessen Hotelzimmer, dort kommt es zum Eklat.
Was befeuert die Gewaltfantasien der Heldin?
John Parker inszeniert den von ihm produzierten DEMENTIA – im Übrigen sein einziger Regiecredit – wie einen Albtraum, als holzschnittigen Bilderfluss, der auf ein schreckliches Finale zuzusteuern scheint. Im Original findet die Musik des Avantgardisten George Antheil dafür bedrohliche Klänge. Wir sind sehr gespannt, ob die Interpret:innen Anja Kleinmichel und Lutz Eitel daran anknüpfen, oder ob sie mit uns ganz andere Wege durch Horror-Noir-Hollywood gehen.
DEMENTIA
US 1955, R: John Parker, 56‘, kein Dialog, DCP
THE LIFE AND DEATH OF 9413. A HOLLYWOOD EXTRA
US 1928, R: Robert Florey, Slavko Vorkapich, 13‘, stumm, DCP
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs.com (Link unterm Bild)
GEGENkino meets Kinoorgel
ANJA KLEINMICHEL and LUTZ EITEL live score DEMENTIA and THE LIFE AND DEATH OF 9414: A HOLLYWOOD EXTRA
After our evenings with the experimental landscapes and puppet worlds of SLEEP HAS HER HOUSE and BLOOD TEA AND RED STRING, we at GEGENkino meets Kinoorgel are delighted to put your viewing and listening habits to the test for the third time. While previous Kinoorgel performances have combined contemporary cinema with time-honoured cultural practices from the silent film era, this time we are actually going back to the production period of the 1920s, then spanning the arc to the 1950s. Musically, we are also dealing with a ‘double feature’: organist Anja Kleinmichel will be joined by Lutz Eitel on electric guitar and samplers to live score John Parker's DEMENTIA (1955) and Robert Florey and Slavko Vorkapich's THE LIFE AND DEATH OF 9413. A HOLLYWOOD EXTRA (1928).
An evening dedicated to American avant-garde and neo-avant-garde cinema, as well as nightmarish genre films: dimly lit alleys, cast shadows, dreamlike leaps in time and place, threatening cityscapes and landscapes of the soul that no longer convey a clear narrative, acting that, in its jerky and abrupt manner, leaves no pathos untouched and reaches directly out of the screen. In short: a world that seems to have fallen apart in form and content.
This is what connects both films of the evening, which are visibly influenced by European expressionism and surrealism of the 1910s and 1920s. The rarely shown THE LIFE AND DEATH OF 9413. A HOLLYWOOD EXTRA (1928) revolves around the world of Hollywood, more precisely around a man who seeks his fortune there as an actor but instead ends up as a nameless extra. A grotesque film essay that oscillates between satire and formal experimentation, it also anticipates the horrific worlds that director Robert Florey would create a little later in his adaptation of Poe's MURDERS IN THE RUE MORGUE (1932).
Also residing in the horror genre is DEMENTIA, a film composed without dialogue, which was initially banned in 1953 by the New York Film Board for being the ‘quintessence of gruesomeness’ due to its portrayal of female violence, which was perceived as sensationalist, which quickly fell into oblivion after its release. Such a protagonist was too much for the film market at the time: In the film, she wakes up at night and roams through Hollywood, haunted by the trauma of her past – another parallel to the previous film. But the present is also precarious. Shady men, figures straight out of the underworld, loiter on the streets and threaten her; the Hollywood Tribune reports a ‘mysterious stabbing’. She rides with a rich man in a limousine to his hotel room, where an éclat ensues. What fuels the heroine's violent fantasies?
Incidentally, his only directing credit, John Parker stages DEMENTIA, which he also produced, like a nightmare, as a woodcut-like flow of images that seems to be heading towards a terrible finale. In the original, the music of avant-garde composer George Antheil provides a menacing soundtrack. We are very excited to see whether the performers Anja Kleinmichel and Lutz Eitel will follow suit, or whether they will take us on a completely different journey through horror noir Hollywood.
T I C K E T S are on sale via tixforgigs.com (Link below picture)
17
// Fr // 20 Uhr //
BITCHIN BAJAS (us/drag city) & ACID ROOSTER (lpz / tonzonen)

» https://bitchinbajas.bandcamp.com/
» https://acidrooster.bandcamp.com/album/acid-rooster
» https://www.tixforgigs.com/Event/69573
Ein Abend voll kosmischer Musik.
Seit ihrer Gründung in Chicago im Jahr 2010 gehen Bitchin Bajas allen Arten von klanglicher Hypnotik nach und streben dabei nach einer psychedelischen Hörerfahrung, die gleichermaßen an Terry Rileys Minimalismus, den spacigen Krautrock der frühen Tangerine Dream und die harmonischen Drones von La Monte Young erinnert, aber all diesen Einflüssen eine rockige Prägnanz verleihen. Die Zusammenarbeit des Trios ist geprägt vom scheinbar unerschöpflichen musikalischen Facettenreichtum seiner Mitglieder, dem Gitarristen und Keyboarder Cooper Crain, dem Holzbläser und Keyboarder Rob Frye und dem Bassisten und Keyboarder Dan Quinlivan.
Im Laufe der Jahre entstanden Aufnahmen mit dem Sänger Bonnie „Prince“ Billy, der Jazzformation Natural Information Society und Haley Fohr von Circuit des Yeux. Ihren eigenen Sound – dominiert von synthetischen Keyboardklängen und durchzogen von Fyres improvisatorischen Exzessen an Flöte und Saxofon – haben Bitchin Bajas dabei konstant weiterentwickelt und immer wieder mit ihrer unbändigen Neugier für Klänge aus aller Welt in Einklang gebracht.
2021 veröffentlichten sie als Hommage an Wendy Carlos’ Klassiker „Switched on Bach“ eine Reihe berühmter Sun Ra-Stücke als Synthesizer-Arrangements unter dem Titel „Switched on Ra“. Es folgten die bislang konsequentesten Alben „Bajascillators“ (2022), „Totality“ (2025, mit Natural Information Society) und „Inland See“ (2025).
Mit einem Sound, der den Geist der deutschen Kraut- und Psych Rock-Pioniere heraufbeschwört, zelebrieren die drei fränkischen Wahl-Leipziger von Acid Rooster auf ihren teilweise geschriebenen teilweise improvisierten Songs spannungsgeladene, freidenkende Instrumentalmusik und haben sich in kürzester Zeit in der internationalen Szene einen festen Platz erspielt.
Der Charakter der Acid Rooster-Veröffentlichungen ist durch deren jeweiligen Entstehungsprozess geprägt. So entstand die kosmisch-wabernde „Ad Astra“-LP (2022) als One-Take während einer privaten Gartenparty.
Die vier Stücke des aktuellen Albums „Hall of Mirrors“ (2024) wurden in ihrem Grundgerüst bereits im Juli 2022 an zwei Tagen von Produzent Jason Shaw in dessen Dystopia-Studios in Glasgow aufgenommen. Erst später fügten die Drei den Stücken Overdubs hinzu, welche „Hall of Mirrors“ zu einer äußert vielschichtigen Klanglandschaft werden ließen. So sind neben zusätzlichen Gitarren und Perkussionsinstrumenten unter anderem Saxophon, Shruti Box, Synthesizer, Mellotron, Querflöte, Vibraphon und vieles mehr dazu gekommen. Gemastert hat das Ganze der Grammy-nominierte Engineer Joseph Carra in seinen Crystal-Studios in Melbourne (u.a. verantwortlich für einige Alben von King Gizzard and the Lizard Wizard, Stonefield, Amyl and the Sniffers), der derart in den Aufnahmen versunken ist, dass er begeistert Jason Shaw anrief, um mitzuteilen, dass er seit Jahren an keiner so wohlklingenden und interessanten Veröffentlichung arbeiten durfte.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild).
Seit ihrer Gründung in Chicago im Jahr 2010 gehen Bitchin Bajas allen Arten von klanglicher Hypnotik nach und streben dabei nach einer psychedelischen Hörerfahrung, die gleichermaßen an Terry Rileys Minimalismus, den spacigen Krautrock der frühen Tangerine Dream und die harmonischen Drones von La Monte Young erinnert, aber all diesen Einflüssen eine rockige Prägnanz verleihen. Die Zusammenarbeit des Trios ist geprägt vom scheinbar unerschöpflichen musikalischen Facettenreichtum seiner Mitglieder, dem Gitarristen und Keyboarder Cooper Crain, dem Holzbläser und Keyboarder Rob Frye und dem Bassisten und Keyboarder Dan Quinlivan.
Im Laufe der Jahre entstanden Aufnahmen mit dem Sänger Bonnie „Prince“ Billy, der Jazzformation Natural Information Society und Haley Fohr von Circuit des Yeux. Ihren eigenen Sound – dominiert von synthetischen Keyboardklängen und durchzogen von Fyres improvisatorischen Exzessen an Flöte und Saxofon – haben Bitchin Bajas dabei konstant weiterentwickelt und immer wieder mit ihrer unbändigen Neugier für Klänge aus aller Welt in Einklang gebracht.
2021 veröffentlichten sie als Hommage an Wendy Carlos’ Klassiker „Switched on Bach“ eine Reihe berühmter Sun Ra-Stücke als Synthesizer-Arrangements unter dem Titel „Switched on Ra“. Es folgten die bislang konsequentesten Alben „Bajascillators“ (2022), „Totality“ (2025, mit Natural Information Society) und „Inland See“ (2025).
Mit einem Sound, der den Geist der deutschen Kraut- und Psych Rock-Pioniere heraufbeschwört, zelebrieren die drei fränkischen Wahl-Leipziger von Acid Rooster auf ihren teilweise geschriebenen teilweise improvisierten Songs spannungsgeladene, freidenkende Instrumentalmusik und haben sich in kürzester Zeit in der internationalen Szene einen festen Platz erspielt.
Der Charakter der Acid Rooster-Veröffentlichungen ist durch deren jeweiligen Entstehungsprozess geprägt. So entstand die kosmisch-wabernde „Ad Astra“-LP (2022) als One-Take während einer privaten Gartenparty.
Die vier Stücke des aktuellen Albums „Hall of Mirrors“ (2024) wurden in ihrem Grundgerüst bereits im Juli 2022 an zwei Tagen von Produzent Jason Shaw in dessen Dystopia-Studios in Glasgow aufgenommen. Erst später fügten die Drei den Stücken Overdubs hinzu, welche „Hall of Mirrors“ zu einer äußert vielschichtigen Klanglandschaft werden ließen. So sind neben zusätzlichen Gitarren und Perkussionsinstrumenten unter anderem Saxophon, Shruti Box, Synthesizer, Mellotron, Querflöte, Vibraphon und vieles mehr dazu gekommen. Gemastert hat das Ganze der Grammy-nominierte Engineer Joseph Carra in seinen Crystal-Studios in Melbourne (u.a. verantwortlich für einige Alben von King Gizzard and the Lizard Wizard, Stonefield, Amyl and the Sniffers), der derart in den Aufnahmen versunken ist, dass er begeistert Jason Shaw anrief, um mitzuteilen, dass er seit Jahren an keiner so wohlklingenden und interessanten Veröffentlichung arbeiten durfte.
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18
// Sa // 20 Uhr //
SPIDERGAWD (no/ Crispin Glover) + Special Guest
Spätestens mit “Spidergawd III” (2016) waren eigentlich aufgebraucht, all die Superlative, was Per Bortens Band angeht, sein Songwriting, dieses hochenergetische Hardrock-Amalgam, das verlässlich in lupenreine Hits gegossene Material. Eines vorweg: Mit dem achten Album hat sich daran nichts, aber wirklich gar nichts geändert.
Im Gegenteil, diese bestimmte himmelhochjauchzende Energie bricht sich nach exakt 78 Sekunden zum ersten Mal Bahn – und wie: Die Akkordverschiebung von der Strophe zur Bridge des Auftaktstücks “The Grand Slam” ist ein Moment zum Pferdesatteln, um in Richtung Horizont davon zu galoppieren. Im Verlauf des Stückes werden buchstäblich alle Trademarks abgehakt: umgedrehte Beats, Slide-Gitarren aus einem anderen Universum, Breakdown mit isoliertem Gesang, Wiedereinstieg, Abfahrt, Outro, Applaus! Im Ernst: Wem hier nicht vor lauter Euphorie das Wasser in die Augen steigt, der hat nur einen Knorpel, wo bei anderen das Herz schlägt.
Stichwort Herz: Mit dem hatte Spidergawd-Vordenker Borten zuletzt Probleme und musste in Sachen Gesundheit einiges verpacken. Ein Grund, warum die Songs inhaltlich diesmal persönlicher klingen als in der Vergangenheit. Dieses bis zur Unendlichkeit reichende, achte Album feiert eine Art Wiedergeburt, den Tag danach, noch ganz aufgewühlt vom Blick in den Abgrund. „Coming back to my senses“, singt Borten im epischen Schlussstück “Winter Song”, einer bleischweren Ballade aus dem Permafrost.
Zwischen Auftakt und Schlussvorhang liegen weitere sechs Stücke, das ist so kompakt wie effektiv. Noch nie neigten Spidergawd zu Füllmaterial, das ist auch diesmal nicht der Fall. “Revolution”, mit ungewohnt tagespolitischer Note, ist ein forscher Bastard aus Iron Maiden und Foo Fighters, “One In A Million” im Anschluss drückt noch ein bisschen mehr auf die Tube, gleichzeitig ahnt man früh, dass irgendwo weiter hinten womöglich einer dieser glorreich verwinkelten Gitarrensolo-Einstiege lauert. Spoiler: Das ist dann auch tatsächlich der Fall. Fan-tas-tisch!
„Keep on keepin’ on“, ist das Mantra von “200 Miles High”, das zusammen mit “The Hunter” als brillantes Mittelstück funkelt, bevor “The Ghost Of Eirik Raude” die Schwerter wetzt und am Ende winterlich ausklingt. Unser bestes Album, heißt es von Künstlerseite gern in Bezug aufs aktuelle Werk. Bei Spidergawd trifft das in Gänze zu – und das bereits zum achten Mal. (Review von Ingo Scheel in VISIONS 2025)
T I C K E T S bekommt Ihr an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
Im Gegenteil, diese bestimmte himmelhochjauchzende Energie bricht sich nach exakt 78 Sekunden zum ersten Mal Bahn – und wie: Die Akkordverschiebung von der Strophe zur Bridge des Auftaktstücks “The Grand Slam” ist ein Moment zum Pferdesatteln, um in Richtung Horizont davon zu galoppieren. Im Verlauf des Stückes werden buchstäblich alle Trademarks abgehakt: umgedrehte Beats, Slide-Gitarren aus einem anderen Universum, Breakdown mit isoliertem Gesang, Wiedereinstieg, Abfahrt, Outro, Applaus! Im Ernst: Wem hier nicht vor lauter Euphorie das Wasser in die Augen steigt, der hat nur einen Knorpel, wo bei anderen das Herz schlägt.
Stichwort Herz: Mit dem hatte Spidergawd-Vordenker Borten zuletzt Probleme und musste in Sachen Gesundheit einiges verpacken. Ein Grund, warum die Songs inhaltlich diesmal persönlicher klingen als in der Vergangenheit. Dieses bis zur Unendlichkeit reichende, achte Album feiert eine Art Wiedergeburt, den Tag danach, noch ganz aufgewühlt vom Blick in den Abgrund. „Coming back to my senses“, singt Borten im epischen Schlussstück “Winter Song”, einer bleischweren Ballade aus dem Permafrost.
Zwischen Auftakt und Schlussvorhang liegen weitere sechs Stücke, das ist so kompakt wie effektiv. Noch nie neigten Spidergawd zu Füllmaterial, das ist auch diesmal nicht der Fall. “Revolution”, mit ungewohnt tagespolitischer Note, ist ein forscher Bastard aus Iron Maiden und Foo Fighters, “One In A Million” im Anschluss drückt noch ein bisschen mehr auf die Tube, gleichzeitig ahnt man früh, dass irgendwo weiter hinten womöglich einer dieser glorreich verwinkelten Gitarrensolo-Einstiege lauert. Spoiler: Das ist dann auch tatsächlich der Fall. Fan-tas-tisch!
„Keep on keepin’ on“, ist das Mantra von “200 Miles High”, das zusammen mit “The Hunter” als brillantes Mittelstück funkelt, bevor “The Ghost Of Eirik Raude” die Schwerter wetzt und am Ende winterlich ausklingt. Unser bestes Album, heißt es von Künstlerseite gern in Bezug aufs aktuelle Werk. Bei Spidergawd trifft das in Gänze zu – und das bereits zum achten Mal. (Review von Ingo Scheel in VISIONS 2025)
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19
// So // 20 Uhr //
SONGLEIKR (no)
“As friendships evolve, so does the boldness of our music – we are proud to present our new album Fuglefolk, a manifestation of song and play.”
Fast ein Jahrzehnt nach ihrem Debütalbum Godtfolk kehren Songleikr mit ihrem lang erwarteten zweiten Werk Fuglefolk zurück – ein herzliches, ehrliches und verspieltes Folk-Pop-Album, zusammengestellt aus dem kreativen Schatz der Gruppe. Während Godtfolk stärker auf traditionelles Material setzte, besteht Fuglefolk aus Eigenkompositionen der Band: klanglich größer, reichhaltiger in der Instrumentierung und progressiver im Geist.
Aufgenommen live im Studio – mit dem gesamten Ensemble, das gemeinsam spielt, um die pure, gemeinschaftliche „Folk-im-Raum“-Energie einzufangen – trägt Fuglefolk den Puls echter Momente. Mehrere Stücke entstanden aus improvisierten Jam-Sessions, treu dem Songleikr-Geist („song game“), in dem Spontaneität und Verbindung die Musik leiten. Das Line-up des Albums besteht aus Maria Franz – die norwegische Sängerin, auch bekannt aus der international gefeierten Gruppe Heilung, Ingrid Galadriel Aune Falch – norwegische Sängerin und Songwriterin, Kasia Sikora-Black – in Großbritannien ansässige Musikerin mit reicher musikalischer Ausbildung und einem feinen Gespür für schimmernde Melodietexturen, Petter-Olai Østbye Sagen (NO) – der mit seinem tiefen rhythmischen Puls den Sound der Gruppe prägt und Songleikrs unverwechselbare musikalische Landschaft formt.
T I C K E T S: bekommt Ihtr online via tixforgigs.com sowie bei Culton im Peterssteinweg 9!
Fast ein Jahrzehnt nach ihrem Debütalbum Godtfolk kehren Songleikr mit ihrem lang erwarteten zweiten Werk Fuglefolk zurück – ein herzliches, ehrliches und verspieltes Folk-Pop-Album, zusammengestellt aus dem kreativen Schatz der Gruppe. Während Godtfolk stärker auf traditionelles Material setzte, besteht Fuglefolk aus Eigenkompositionen der Band: klanglich größer, reichhaltiger in der Instrumentierung und progressiver im Geist.
Aufgenommen live im Studio – mit dem gesamten Ensemble, das gemeinsam spielt, um die pure, gemeinschaftliche „Folk-im-Raum“-Energie einzufangen – trägt Fuglefolk den Puls echter Momente. Mehrere Stücke entstanden aus improvisierten Jam-Sessions, treu dem Songleikr-Geist („song game“), in dem Spontaneität und Verbindung die Musik leiten. Das Line-up des Albums besteht aus Maria Franz – die norwegische Sängerin, auch bekannt aus der international gefeierten Gruppe Heilung, Ingrid Galadriel Aune Falch – norwegische Sängerin und Songwriterin, Kasia Sikora-Black – in Großbritannien ansässige Musikerin mit reicher musikalischer Ausbildung und einem feinen Gespür für schimmernde Melodietexturen, Petter-Olai Østbye Sagen (NO) – der mit seinem tiefen rhythmischen Puls den Sound der Gruppe prägt und Songleikrs unverwechselbare musikalische Landschaft formt.
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23
// Do // 20 Uhr //
RIVAL CONSOLES (uk/ erased tapes) & BEN LUKAS BOYSEN (d/ erased tapes)

» https://www.rivalconsoles.net
» https://benlukasboysen.com
» https://www.skyasound.com
» https://www.erasedtapes.com
» https://landstreicher-konzerte.de/konzerte/rival-consoles-l-26
Rival Consoles, einer der einflussreichsten Produzenten elektronischer Musik Großbritanniens, kehrt mit einer brandneuen audiovisuellen Live-Show zurück, die sich um sein neues Album „Landscape from Memory“ dreht und ein neues Kapitel in seinem ständigen Streben nach Verfeinerung und Weiterentwicklung aufschlägt.
Der in London lebende Produzent Ryan Lee West, besser bekannt unter dem Namen Rival Consoles, ist dafür bekannt, Synthesizern einen menschlichen und atmosphärischen Klang zu verleihen. Im Laufe seiner achtzehnjährigen, von der Kritik gefeierten Karriere hat sich seine Musik von den anspruchsvollen elektronischen Klängen seiner frühen EPs zu einer zunehmend konzeptionellen und metamorphen Musik in seinen Alben entwickelt.
Im Juli 2025 veröffentlichte Rival Consoles sein neuestes Studioalbum „Landscape from Memory“ bei Erased Tapes und präsentiert es nun mit einer brandneuen, einzigartigen Performance in Form eines immersiven audiovisuellen Erlebnisses, bei dem er Material aus den letzten 15 Jahren seiner Karriere und darüber hinaus vorstellt. Von tiefen Ambient-Werken bis hin zu seiner einzigartigen Version von Techno und dem gesamten Spektrum dazwischen wird die Show eine lange Erzählung von Ideen sein – viele davon zum ersten Mal live zu hören – mit Visuals, die von Sky Ainsbury mitgestaltet und live performt werden.
T I C K E T S bekommt Ihr an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Der in London lebende Produzent Ryan Lee West, besser bekannt unter dem Namen Rival Consoles, ist dafür bekannt, Synthesizern einen menschlichen und atmosphärischen Klang zu verleihen. Im Laufe seiner achtzehnjährigen, von der Kritik gefeierten Karriere hat sich seine Musik von den anspruchsvollen elektronischen Klängen seiner frühen EPs zu einer zunehmend konzeptionellen und metamorphen Musik in seinen Alben entwickelt.
Im Juli 2025 veröffentlichte Rival Consoles sein neuestes Studioalbum „Landscape from Memory“ bei Erased Tapes und präsentiert es nun mit einer brandneuen, einzigartigen Performance in Form eines immersiven audiovisuellen Erlebnisses, bei dem er Material aus den letzten 15 Jahren seiner Karriere und darüber hinaus vorstellt. Von tiefen Ambient-Werken bis hin zu seiner einzigartigen Version von Techno und dem gesamten Spektrum dazwischen wird die Show eine lange Erzählung von Ideen sein – viele davon zum ersten Mal live zu hören – mit Visuals, die von Sky Ainsbury mitgestaltet und live performt werden.
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24
// Fr // 20 Uhr // Queer Music Night mit PABLO BROOKS, MARISABELLE, SIBB,
TEILZEITPRINZESSIN LINETTE + BAMBI MERCURY & ZACKER

25 EUR / 20 EUR ermäßigt
» https://www.queermusicfestival.de
» https://www.instagram.com/queermusicfestival_/
» https://www.tixforgigs.com/Event/72061
Die ›Queer Music Night‹ ist eine Konzertnacht im Rahmen des ›Queer Music Festivals‹ und richtet das Scheinwerferlicht explizit auf queere Musiker*innen. In einer Mischung aus Live-Konzerten, Dragshow und Interviews zeigen queere Artists, wer sie sind und wofür sie stehen – laut, selbstbewusst und energiegeladen. Die ›Queer Music Night‹ ist ein Abend voller Musik, Geschichten und Empowerment, bei dem Sichtbarkeit gefeiert und Queerness gelebt wird.
--------------------------------------
PABLO BROOKS / live
80s-Pop-Nostalgie trifft auf Gen-Z-Hype und ungebremste Emotion: Pablo Brooks verbindet eingängige Melodien mit Storytelling über Jugend, Verlust, Mental Health und Queerness. Entwaffnend, pointiert und schonungslos aus der Lebenswelt seiner Generation heraus erzählt, sind seine Live-Show echte Spektakel. Im Mittelpunkt steht er selbst - der springende, tanzende, schwitzende und hemmungslos mitleidende ›Master of Ceremony‹
MARISABELLE / live
Marisabelle macht deutschen Pop mit klarer queer-feministischer Haltung – ein musikalischer Safe Space für vulnerable Herzen, Hoffnung und die queere Community. Ihre Songs sind keine Lieder, sie sind Tagebucheinträge, Flashbacks und Wunden zugleich. Marisabelle singt über den Tod, über Verlust, toxische Beziehungen, über Einsamkeit und über den langen Weg zurück — zu sich selbst.
SIBB / live
Sibb verbindet Pop, Dance und Soul. Mit einer ausdrucksstarken Stimme und charismatischen Bühnenpräsenz schafft Sibb Songs, die Zuhörer*innen dazu anregen, über ihre Beziehung zum Leben und die Verbindungen zu den Menschen um sie herum nachzudenken.
BAMBI MERCURY / Moderation
Als Schirmherrin des ›Queer Music Festivals‹ macht Bambi Mercury klar, dass Dragkunst Spaß, Glanz, Politik und Empowerment zugleich sein kann. Freut Euch auf scharfsinnigen Humor und elektrisierende Maus-Power!
TEILZEITPRINZESSIN LINETTE / dragshow
Androgyn, mysteriös und mit Fantasy-Creature-Vibes: Teilzeitprinzessin zeigt, was non-binär heißt – Freiheit jenseits von Schubladen. Emotion trifft Humor trifft pure Authentizität – live auf der Bühne des ›Queer Music Festivals‹. Linettes Performance ist die Einladung: Seid unentschuldigt queer. Seid, was immer ihr sein wollt. Ohne Filter, ohne Grenzen.
ZACKER / Moderation
Leipziger Veranstalter und Festival-Initiator. Seit 20 Jahren organisiert er Konzerte, Partys, Festivals und Events – stets mit dem Fokus auf queerer Musik.nachzudenken.
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com!
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QUEER MUSIC FESTIVAL
23. bis 26. April 2026
www.queermusicfestival.de
Selbstbewusst und unübersehbar rückt das ›Queer Music Festival‹ queere Stimmen, Perspektiven und vor allem Musik in den Fokus. Vier Tage lang wird Leipzig zu einer pulsierenden Bühne für Konzerte, Filme, Artist Talks, Workshops und Clubnächte. Das ›Queer Music Festival‹ setzt ein kraftvolles Zeichen: Wir sind da, wir bleiben, wir sind laut!
– Veranstaltet von BOUYGERHL – Archiv für queere Musik
– Präsentiert von ByteFM, Kreuzer & Rausgegangen
– Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig
– Unterstützt von BPM – Büro für Popkultur und Musik Sachsen
– Unterstützt von Jägermeister
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PABLO BROOKS / live
80s-Pop-Nostalgie trifft auf Gen-Z-Hype und ungebremste Emotion: Pablo Brooks verbindet eingängige Melodien mit Storytelling über Jugend, Verlust, Mental Health und Queerness. Entwaffnend, pointiert und schonungslos aus der Lebenswelt seiner Generation heraus erzählt, sind seine Live-Show echte Spektakel. Im Mittelpunkt steht er selbst - der springende, tanzende, schwitzende und hemmungslos mitleidende ›Master of Ceremony‹
MARISABELLE / live
Marisabelle macht deutschen Pop mit klarer queer-feministischer Haltung – ein musikalischer Safe Space für vulnerable Herzen, Hoffnung und die queere Community. Ihre Songs sind keine Lieder, sie sind Tagebucheinträge, Flashbacks und Wunden zugleich. Marisabelle singt über den Tod, über Verlust, toxische Beziehungen, über Einsamkeit und über den langen Weg zurück — zu sich selbst.
SIBB / live
Sibb verbindet Pop, Dance und Soul. Mit einer ausdrucksstarken Stimme und charismatischen Bühnenpräsenz schafft Sibb Songs, die Zuhörer*innen dazu anregen, über ihre Beziehung zum Leben und die Verbindungen zu den Menschen um sie herum nachzudenken.
BAMBI MERCURY / Moderation
Als Schirmherrin des ›Queer Music Festivals‹ macht Bambi Mercury klar, dass Dragkunst Spaß, Glanz, Politik und Empowerment zugleich sein kann. Freut Euch auf scharfsinnigen Humor und elektrisierende Maus-Power!
TEILZEITPRINZESSIN LINETTE / dragshow
Androgyn, mysteriös und mit Fantasy-Creature-Vibes: Teilzeitprinzessin zeigt, was non-binär heißt – Freiheit jenseits von Schubladen. Emotion trifft Humor trifft pure Authentizität – live auf der Bühne des ›Queer Music Festivals‹. Linettes Performance ist die Einladung: Seid unentschuldigt queer. Seid, was immer ihr sein wollt. Ohne Filter, ohne Grenzen.
ZACKER / Moderation
Leipziger Veranstalter und Festival-Initiator. Seit 20 Jahren organisiert er Konzerte, Partys, Festivals und Events – stets mit dem Fokus auf queerer Musik.nachzudenken.
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QUEER MUSIC FESTIVAL
23. bis 26. April 2026
www.queermusicfestival.de
Selbstbewusst und unübersehbar rückt das ›Queer Music Festival‹ queere Stimmen, Perspektiven und vor allem Musik in den Fokus. Vier Tage lang wird Leipzig zu einer pulsierenden Bühne für Konzerte, Filme, Artist Talks, Workshops und Clubnächte. Das ›Queer Music Festival‹ setzt ein kraftvolles Zeichen: Wir sind da, wir bleiben, wir sind laut!
– Veranstaltet von BOUYGERHL – Archiv für queere Musik
– Präsentiert von ByteFM, Kreuzer & Rausgegangen
– Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig
– Unterstützt von BPM – Büro für Popkultur und Musik Sachsen
– Unterstützt von Jägermeister
28
// Di // 20 Uhr //
NAXATRAS (gr)
𝐍𝐚𝐱𝐚𝐭𝐫𝐚𝐬 kommen aus Griechenland und stehen seit 2012 für modernen Psychedelic Rock mit deutlichem 70s-Fundament: groovige Rhythmen, schwere Riffs, melodische Leads und lange Spannungsbögen, die nicht ausfransen, sondern auf den Punkt gebaut sind.
Mit „V“ zieht die Band die Schrauben weiter an: weniger reiner Jam-Ansatz, mehr ausgearbeitete Songstruktur, dazu ein breiteres Klangspektrum mit Keyboards/Synths, erweitertem Percussion-Setup sowie Einflüssen aus Prog, World Music und elektronischen Elementen. Inhaltlich ist „V“ als Konzept angelegt und führt die Mythologie um Narahmon mit der Figur des Spacekeeper fort.
Auch die Bandgeschichte ist konsequent: Das Debüt (2015) entstand komplett analog, live eingespielt, aufgenommen bei Magnetic Fidelity mit Engineer Jesus I. Agnew. Seitdem: mehrere Alben, stetig wachsende Produktionstiefe und eine Live-Reputation, die sich durch ausgedehnte Europa-Touren, Festivalshows (u.a. Desertfest, Ozora, Dunajam) und eine Australien-Tour gefestigt hat. Auf der Bühne trifft der Drive von Stoner/Prog auf Dynamikwechsel, viel Detailarbeit und eine trippy Video Wall als fester Teil der Show.
Line-up: John Delias (Gitarre/Gesang), John Vagenas (Bass/Gesang), Kostas Charizanis (Drums/Percussion), Pantelis Kargas (Keyboards/Synths).
T I C K E T S bekommt Ihr online u.a. via tixforgigs.com!
Mit „V“ zieht die Band die Schrauben weiter an: weniger reiner Jam-Ansatz, mehr ausgearbeitete Songstruktur, dazu ein breiteres Klangspektrum mit Keyboards/Synths, erweitertem Percussion-Setup sowie Einflüssen aus Prog, World Music und elektronischen Elementen. Inhaltlich ist „V“ als Konzept angelegt und führt die Mythologie um Narahmon mit der Figur des Spacekeeper fort.
Auch die Bandgeschichte ist konsequent: Das Debüt (2015) entstand komplett analog, live eingespielt, aufgenommen bei Magnetic Fidelity mit Engineer Jesus I. Agnew. Seitdem: mehrere Alben, stetig wachsende Produktionstiefe und eine Live-Reputation, die sich durch ausgedehnte Europa-Touren, Festivalshows (u.a. Desertfest, Ozora, Dunajam) und eine Australien-Tour gefestigt hat. Auf der Bühne trifft der Drive von Stoner/Prog auf Dynamikwechsel, viel Detailarbeit und eine trippy Video Wall als fester Teil der Show.
Line-up: John Delias (Gitarre/Gesang), John Vagenas (Bass/Gesang), Kostas Charizanis (Drums/Percussion), Pantelis Kargas (Keyboards/Synths).
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