Seit fast zwanzig Jahren gelten A Place To Bury Strangers als eine der intensivsten Live-Bands. Ihr Sound ist laut, roh und hypnotisch – ein wilder Mix aus Post-Punk, Noise-Rock, Shoegaze und psychedelischen Experimenten, der Körper und Geist gleichermaßen asnpricht. Mit ihrem aktuellen Album See Through You beweisen die New Yorker erneut, warum sie als „the loudest band in New York“ bezeichnet werden: krachende Gitarren, flirrende Feedback-Wände und treibende Beats treffen auf überraschend eingängige Melodien. Dabei schaffen sie es, Chaos und Klarheit, Dunkelheit und Energie in einem dichten, elektrisierenden Sound zu vereinen. Was auf Platte beeindruckt, wird live zu einem Erlebnis – grell, intensiv, kompromisslos.
Flying Moon In Space ist ein sechsköpfiges Kollektiv aus Leipzig, das aus nächtelangen Improvisationen hervorgegangen ist. Aus diesem freien, experimentellen Prozess entstand eine Band, die Klang als ständige Bewegung versteht. Live entfalten Flying Moon In Space ein berauschtes Klanguniversum, indem sie Krautrock, Electronica, Indie und Techno miteinander verweben. Ihre Musik entzieht sich jedem Genre: Wiederholung als Rausch, Ekstase als Auflösung.
Kontravoid ist der Künstlername des kanadischen Produzenten und Performers Cameron Findlay. Seine hypnotischen Grooves und eindringlichen, düsteren Vocals haben ihm Vergleiche mit Legenden wie DAF, Nitzer Ebb und Boy Harsher eingebracht, mit denen er auch auf Tournee war. Sein jüngstes Album „Detachment“ erweitert sein klangliches Spektrum und enthält eine herausragende Zusammenarbeit mit Chelsey Crowley von Nuovo Testamento, die bei Artoffact Records veröffentlicht wurde.
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com sowie bei Culton im Peterssteinweg 9!
09
// Do // 20 Uhr // Laurentian Echoes Tour
PANOPTICON (us) & SUNKEN (dk)
» https://thetruepanopticon.bandcamp.com
» https://sunkendenmark.bandcamp.com
» https://www.tixforgigs.com/de-de/Event/67886
Mit der Laurentian Echoes Tour kehrt Panopticon nach Leipzig zurück – an jenen Ort, wo sie bereits 2018 bei The Lights Of Myriad Woods ein eindrucksvolles Konzert gaben. Austin L. Lunn und seine Mitstreiter präsentieren ausgewählte Stücke aus der Laurentian Trilogy: …And Again Into The Light (2021), The Rime of Memory (2023) und dem kommenden Album Det Hjemsøgte Hjertet (2026). Ein seltenes Programm, das Panopticons Mischung aus ungestümer Wucht, durchdachtem Songwriting und naturmystischer Tiefe bündelt.
Als Gäste mit dabei sind Sunken, die sich in den vergangenen Jahren hörbar weiterentwickelt haben. Ihr atmosphärischer Black Metal, geprägt von Meer, Küstenlandschaft und einer eigentümlichen Melancholie, verbindet wuchtige Intensität mit schwebenden Melodien. Mit dem vielbeachteten Livslede (2020) haben sie einen markanten Schritt gemacht und ihre Position in der europäischen Szene gefestigt.
Ein Abend, der Kontraste auslotet: Wut und Ruhe, Härte und Zerbrechlichkeit und Melancholie.
T I C K E T S bekommt Ihr online via tixforgigs.com sowie bei CULTON im Peterssteinweg 9!
Als Gäste mit dabei sind Sunken, die sich in den vergangenen Jahren hörbar weiterentwickelt haben. Ihr atmosphärischer Black Metal, geprägt von Meer, Küstenlandschaft und einer eigentümlichen Melancholie, verbindet wuchtige Intensität mit schwebenden Melodien. Mit dem vielbeachteten Livslede (2020) haben sie einen markanten Schritt gemacht und ihre Position in der europäischen Szene gefestigt.
Ein Abend, der Kontraste auslotet: Wut und Ruhe, Härte und Zerbrechlichkeit und Melancholie.
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15
// Mi // 20 Uhr // EU Tour Continued 2026
PANIC SHACK (uk)
Nach einer restlos ausverkauften Deutschland-Tour kehren Panic Shack bereits im Frühjahr 2026 zurück! Die letzten Jahre verliefen für die vier Waliserinnen aus Cardiff wie ein Raketenflug: 2018 gründen die Konzertfans ihre erste eigene Band und bringen sich infolgedessen ihre Instrumente selbst bei. Eine EP und ein Album später spielen Panic Shack live bei Jools Holland in der BBC!
Teilweise weckt ihr Sound Erinnerungen an Amyl and the Sniffers, Lambrini Girls oder Wet Leg, inklusive Stage-Choreos, wütender Gesellschaftskritik und Merch-Tangas – was Ihnen rund um den Globus eine hingebungsvolle Fanbase verschafft! Nicht zuletzt ihre schlagkräftigen Liveshows deuten bei Panic Shack auf eine rosige, kajalverschmierte Zukunft.
Wer bei den letzten Deutschland Shows kein Ticket bekommen hat, bekommt nun zum Glück sehr bald eine zweite Chance, bei Panic Shack im Pit durchzuschwitzen – eine klare Empfehlung für Punk-Fans und die, die es noch werden wollen!
T I C K E T S bekommt Ihr via tixforgigs.com sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen, u.a. !
Teilweise weckt ihr Sound Erinnerungen an Amyl and the Sniffers, Lambrini Girls oder Wet Leg, inklusive Stage-Choreos, wütender Gesellschaftskritik und Merch-Tangas – was Ihnen rund um den Globus eine hingebungsvolle Fanbase verschafft! Nicht zuletzt ihre schlagkräftigen Liveshows deuten bei Panic Shack auf eine rosige, kajalverschmierte Zukunft.
Wer bei den letzten Deutschland Shows kein Ticket bekommen hat, bekommt nun zum Glück sehr bald eine zweite Chance, bei Panic Shack im Pit durchzuschwitzen – eine klare Empfehlung für Punk-Fans und die, die es noch werden wollen!
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16
// Do // 20 Uhr //
HUNDREDS - Sirens Tour
Seit über 15 Jahren formen Hundreds – das Geschwisterduo Eva und Philipp Milner, gemeinsam mit Schlagzeuger Florian Wienczny – ihren unverkennbaren Sound zwischen elektronischem Art-Pop, symphonischer Wucht und emotionaler Tiefe.
Musikalisch reicht ihr Spektrum von minimalistischer Elektronik über vielschichtigen Synth-Pop bis hin zu orchestraler Dramatik. Nach ihrem gefeierten Debüt (2010, Sinnbus) entwickelten sie auf „Aftermath“ (2014) und „Wilderness“ (2016) einen immer reiferen, detailverliebteren Sound. Das vierte Album „The Current“ erschien 2020 – mitten in die Corona-Pandemie hinein – und wurde zuvor bereits als Liveshow in der Hamburger Elbphilharmonie aufgeführt. Mit „Sirens“, dem neuen und fünften Studioalbum (VÖ: Anfang 2026 bei Embassy of Music), kehren Hundreds in die märchenhafte Welt von Evas Kindheit zurück. Inspiriert von Mythen, Natur und Wandelwesen verknüpft das Trio darin mystische Bilder mit aktuellen Themen: Migration, Verlust, Hoffnung.
Trotz aller konzeptioneller Tiefe und klanglicher Komplexität bleibt für Hundreds eines zentral: die Bühne. Von Anfang an verstand sich die Band als Live-Projekt, das Musik visuell und emotional intensiv erlebbar macht. Die Shows der Band – mit eigenen Lichtkonzepten und viel dramaturgischem Feingefühl – wachsen mit jedem Album, ohne sich dem Mainstream zu beugen.
Wer in vielschichtigen Indietronica-Arrangements schwelgen will, und obendrauf noch Lust auf eine virtuose Live-Show hat: Hundreds sollte definitiv auf die 2026-Bucketlist gesetzt werden!
T I C K E T S: bekommt Ihr ab 09. Juli über den Bandshop (folgt dem Link unter`m Bild!) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
Musikalisch reicht ihr Spektrum von minimalistischer Elektronik über vielschichtigen Synth-Pop bis hin zu orchestraler Dramatik. Nach ihrem gefeierten Debüt (2010, Sinnbus) entwickelten sie auf „Aftermath“ (2014) und „Wilderness“ (2016) einen immer reiferen, detailverliebteren Sound. Das vierte Album „The Current“ erschien 2020 – mitten in die Corona-Pandemie hinein – und wurde zuvor bereits als Liveshow in der Hamburger Elbphilharmonie aufgeführt. Mit „Sirens“, dem neuen und fünften Studioalbum (VÖ: Anfang 2026 bei Embassy of Music), kehren Hundreds in die märchenhafte Welt von Evas Kindheit zurück. Inspiriert von Mythen, Natur und Wandelwesen verknüpft das Trio darin mystische Bilder mit aktuellen Themen: Migration, Verlust, Hoffnung.
Trotz aller konzeptioneller Tiefe und klanglicher Komplexität bleibt für Hundreds eines zentral: die Bühne. Von Anfang an verstand sich die Band als Live-Projekt, das Musik visuell und emotional intensiv erlebbar macht. Die Shows der Band – mit eigenen Lichtkonzepten und viel dramaturgischem Feingefühl – wachsen mit jedem Album, ohne sich dem Mainstream zu beugen.
Wer in vielschichtigen Indietronica-Arrangements schwelgen will, und obendrauf noch Lust auf eine virtuose Live-Show hat: Hundreds sollte definitiv auf die 2026-Bucketlist gesetzt werden!
T I C K E T S: bekommt Ihr ab 09. Juli über den Bandshop (folgt dem Link unter`m Bild!) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
17
// Fr // 20 Uhr //
BITCHIN BAJAS (us/drag city) & ACID ROOSTER (lpz / tonzonen)

» https://bitchinbajas.bandcamp.com/
» https://acidrooster.bandcamp.com/album/acid-rooster
» https://www.tixforgigs.com/Event/69573
Ein Abend voll kosmischer Musik.
Seit ihrer Gründung in Chicago im Jahr 2010 gehen Bitchin Bajas allen Arten von klanglicher Hypnotik nach und streben dabei nach einer psychedelischen Hörerfahrung, die gleichermaßen an Terry Rileys Minimalismus, den spacigen Krautrock der frühen Tangerine Dream und die harmonischen Drones von La Monte Young erinnert, aber all diesen Einflüssen eine rockige Prägnanz verleihen. Die Zusammenarbeit des Trios ist geprägt vom scheinbar unerschöpflichen musikalischen Facettenreichtum seiner Mitglieder, dem Gitarristen und Keyboarder Cooper Crain, dem Holzbläser und Keyboarder Rob Frye und dem Bassisten und Keyboarder Dan Quinlivan.
Im Laufe der Jahre entstanden Aufnahmen mit dem Sänger Bonnie „Prince“ Billy, der Jazzformation Natural Information Society und Haley Fohr von Circuit des Yeux. Ihren eigenen Sound – dominiert von synthetischen Keyboardklängen und durchzogen von Fyres improvisatorischen Exzessen an Flöte und Saxofon – haben Bitchin Bajas dabei konstant weiterentwickelt und immer wieder mit ihrer unbändigen Neugier für Klänge aus aller Welt in Einklang gebracht.
2021 veröffentlichten sie als Hommage an Wendy Carlos’ Klassiker „Switched on Bach“ eine Reihe berühmter Sun Ra-Stücke als Synthesizer-Arrangements unter dem Titel „Switched on Ra“. Es folgten die bislang konsequentesten Alben „Bajascillators“ (2022), „Totality“ (2025, mit Natural Information Society) und „Inland See“ (2025).
Mit einem Sound, der den Geist der deutschen Kraut- und Psych Rock-Pioniere heraufbeschwört, zelebrieren die drei fränkischen Wahl-Leipziger von Acid Rooster auf ihren teilweise geschriebenen teilweise improvisierten Songs spannungsgeladene, freidenkende Instrumentalmusik und haben sich in kürzester Zeit in der internationalen Szene einen festen Platz erspielt.
Der Charakter der Acid Rooster-Veröffentlichungen ist durch deren jeweiligen Entstehungsprozess geprägt. So entstand die kosmisch-wabernde „Ad Astra“-LP (2022) als One-Take während einer privaten Gartenparty.
Die vier Stücke des aktuellen Albums „Hall of Mirrors“ (2024) wurden in ihrem Grundgerüst bereits im Juli 2022 an zwei Tagen von Produzent Jason Shaw in dessen Dystopia-Studios in Glasgow aufgenommen. Erst später fügten die Drei den Stücken Overdubs hinzu, welche „Hall of Mirrors“ zu einer äußert vielschichtigen Klanglandschaft werden ließen. So sind neben zusätzlichen Gitarren und Perkussionsinstrumenten unter anderem Saxophon, Shruti Box, Synthesizer, Mellotron, Querflöte, Vibraphon und vieles mehr dazu gekommen. Gemastert hat das Ganze der Grammy-nominierte Engineer Joseph Carra in seinen Crystal-Studios in Melbourne (u.a. verantwortlich für einige Alben von King Gizzard and the Lizard Wizard, Stonefield, Amyl and the Sniffers), der derart in den Aufnahmen versunken ist, dass er begeistert Jason Shaw anrief, um mitzuteilen, dass er seit Jahren an keiner so wohlklingenden und interessanten Veröffentlichung arbeiten durfte.
T I C K E T S gibt es online bei tixforgigs (Link unterm Bild).
Seit ihrer Gründung in Chicago im Jahr 2010 gehen Bitchin Bajas allen Arten von klanglicher Hypnotik nach und streben dabei nach einer psychedelischen Hörerfahrung, die gleichermaßen an Terry Rileys Minimalismus, den spacigen Krautrock der frühen Tangerine Dream und die harmonischen Drones von La Monte Young erinnert, aber all diesen Einflüssen eine rockige Prägnanz verleihen. Die Zusammenarbeit des Trios ist geprägt vom scheinbar unerschöpflichen musikalischen Facettenreichtum seiner Mitglieder, dem Gitarristen und Keyboarder Cooper Crain, dem Holzbläser und Keyboarder Rob Frye und dem Bassisten und Keyboarder Dan Quinlivan.
Im Laufe der Jahre entstanden Aufnahmen mit dem Sänger Bonnie „Prince“ Billy, der Jazzformation Natural Information Society und Haley Fohr von Circuit des Yeux. Ihren eigenen Sound – dominiert von synthetischen Keyboardklängen und durchzogen von Fyres improvisatorischen Exzessen an Flöte und Saxofon – haben Bitchin Bajas dabei konstant weiterentwickelt und immer wieder mit ihrer unbändigen Neugier für Klänge aus aller Welt in Einklang gebracht.
2021 veröffentlichten sie als Hommage an Wendy Carlos’ Klassiker „Switched on Bach“ eine Reihe berühmter Sun Ra-Stücke als Synthesizer-Arrangements unter dem Titel „Switched on Ra“. Es folgten die bislang konsequentesten Alben „Bajascillators“ (2022), „Totality“ (2025, mit Natural Information Society) und „Inland See“ (2025).
Mit einem Sound, der den Geist der deutschen Kraut- und Psych Rock-Pioniere heraufbeschwört, zelebrieren die drei fränkischen Wahl-Leipziger von Acid Rooster auf ihren teilweise geschriebenen teilweise improvisierten Songs spannungsgeladene, freidenkende Instrumentalmusik und haben sich in kürzester Zeit in der internationalen Szene einen festen Platz erspielt.
Der Charakter der Acid Rooster-Veröffentlichungen ist durch deren jeweiligen Entstehungsprozess geprägt. So entstand die kosmisch-wabernde „Ad Astra“-LP (2022) als One-Take während einer privaten Gartenparty.
Die vier Stücke des aktuellen Albums „Hall of Mirrors“ (2024) wurden in ihrem Grundgerüst bereits im Juli 2022 an zwei Tagen von Produzent Jason Shaw in dessen Dystopia-Studios in Glasgow aufgenommen. Erst später fügten die Drei den Stücken Overdubs hinzu, welche „Hall of Mirrors“ zu einer äußert vielschichtigen Klanglandschaft werden ließen. So sind neben zusätzlichen Gitarren und Perkussionsinstrumenten unter anderem Saxophon, Shruti Box, Synthesizer, Mellotron, Querflöte, Vibraphon und vieles mehr dazu gekommen. Gemastert hat das Ganze der Grammy-nominierte Engineer Joseph Carra in seinen Crystal-Studios in Melbourne (u.a. verantwortlich für einige Alben von King Gizzard and the Lizard Wizard, Stonefield, Amyl and the Sniffers), der derart in den Aufnahmen versunken ist, dass er begeistert Jason Shaw anrief, um mitzuteilen, dass er seit Jahren an keiner so wohlklingenden und interessanten Veröffentlichung arbeiten durfte.
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18
// Sa // 20 Uhr //
SPIDERGAWD (no/ Crispin Glover) + Special Guest
Spätestens mit “Spidergawd III” (2016) waren eigentlich aufgebraucht, all die Superlative, was Per Bortens Band angeht, sein Songwriting, dieses hochenergetische Hardrock-Amalgam, das verlässlich in lupenreine Hits gegossene Material. Eines vorweg: Mit dem achten Album hat sich daran nichts, aber wirklich gar nichts geändert.
Im Gegenteil, diese bestimmte himmelhochjauchzende Energie bricht sich nach exakt 78 Sekunden zum ersten Mal Bahn – und wie: Die Akkordverschiebung von der Strophe zur Bridge des Auftaktstücks “The Grand Slam” ist ein Moment zum Pferdesatteln, um in Richtung Horizont davon zu galoppieren. Im Verlauf des Stückes werden buchstäblich alle Trademarks abgehakt: umgedrehte Beats, Slide-Gitarren aus einem anderen Universum, Breakdown mit isoliertem Gesang, Wiedereinstieg, Abfahrt, Outro, Applaus! Im Ernst: Wem hier nicht vor lauter Euphorie das Wasser in die Augen steigt, der hat nur einen Knorpel, wo bei anderen das Herz schlägt.
Stichwort Herz: Mit dem hatte Spidergawd-Vordenker Borten zuletzt Probleme und musste in Sachen Gesundheit einiges verpacken. Ein Grund, warum die Songs inhaltlich diesmal persönlicher klingen als in der Vergangenheit. Dieses bis zur Unendlichkeit reichende, achte Album feiert eine Art Wiedergeburt, den Tag danach, noch ganz aufgewühlt vom Blick in den Abgrund. „Coming back to my senses“, singt Borten im epischen Schlussstück “Winter Song”, einer bleischweren Ballade aus dem Permafrost.
Zwischen Auftakt und Schlussvorhang liegen weitere sechs Stücke, das ist so kompakt wie effektiv. Noch nie neigten Spidergawd zu Füllmaterial, das ist auch diesmal nicht der Fall. “Revolution”, mit ungewohnt tagespolitischer Note, ist ein forscher Bastard aus Iron Maiden und Foo Fighters, “One In A Million” im Anschluss drückt noch ein bisschen mehr auf die Tube, gleichzeitig ahnt man früh, dass irgendwo weiter hinten womöglich einer dieser glorreich verwinkelten Gitarrensolo-Einstiege lauert. Spoiler: Das ist dann auch tatsächlich der Fall. Fan-tas-tisch!
„Keep on keepin’ on“, ist das Mantra von “200 Miles High”, das zusammen mit “The Hunter” als brillantes Mittelstück funkelt, bevor “The Ghost Of Eirik Raude” die Schwerter wetzt und am Ende winterlich ausklingt. Unser bestes Album, heißt es von Künstlerseite gern in Bezug aufs aktuelle Werk. Bei Spidergawd trifft das in Gänze zu – und das bereits zum achten Mal. (Review von Ingo Scheel in VISIONS 2025)
T I C K E T S bekommt Ihr an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
Im Gegenteil, diese bestimmte himmelhochjauchzende Energie bricht sich nach exakt 78 Sekunden zum ersten Mal Bahn – und wie: Die Akkordverschiebung von der Strophe zur Bridge des Auftaktstücks “The Grand Slam” ist ein Moment zum Pferdesatteln, um in Richtung Horizont davon zu galoppieren. Im Verlauf des Stückes werden buchstäblich alle Trademarks abgehakt: umgedrehte Beats, Slide-Gitarren aus einem anderen Universum, Breakdown mit isoliertem Gesang, Wiedereinstieg, Abfahrt, Outro, Applaus! Im Ernst: Wem hier nicht vor lauter Euphorie das Wasser in die Augen steigt, der hat nur einen Knorpel, wo bei anderen das Herz schlägt.
Stichwort Herz: Mit dem hatte Spidergawd-Vordenker Borten zuletzt Probleme und musste in Sachen Gesundheit einiges verpacken. Ein Grund, warum die Songs inhaltlich diesmal persönlicher klingen als in der Vergangenheit. Dieses bis zur Unendlichkeit reichende, achte Album feiert eine Art Wiedergeburt, den Tag danach, noch ganz aufgewühlt vom Blick in den Abgrund. „Coming back to my senses“, singt Borten im epischen Schlussstück “Winter Song”, einer bleischweren Ballade aus dem Permafrost.
Zwischen Auftakt und Schlussvorhang liegen weitere sechs Stücke, das ist so kompakt wie effektiv. Noch nie neigten Spidergawd zu Füllmaterial, das ist auch diesmal nicht der Fall. “Revolution”, mit ungewohnt tagespolitischer Note, ist ein forscher Bastard aus Iron Maiden und Foo Fighters, “One In A Million” im Anschluss drückt noch ein bisschen mehr auf die Tube, gleichzeitig ahnt man früh, dass irgendwo weiter hinten womöglich einer dieser glorreich verwinkelten Gitarrensolo-Einstiege lauert. Spoiler: Das ist dann auch tatsächlich der Fall. Fan-tas-tisch!
„Keep on keepin’ on“, ist das Mantra von “200 Miles High”, das zusammen mit “The Hunter” als brillantes Mittelstück funkelt, bevor “The Ghost Of Eirik Raude” die Schwerter wetzt und am Ende winterlich ausklingt. Unser bestes Album, heißt es von Künstlerseite gern in Bezug aufs aktuelle Werk. Bei Spidergawd trifft das in Gänze zu – und das bereits zum achten Mal. (Review von Ingo Scheel in VISIONS 2025)
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19
// So // 20 Uhr //
SONGLEIKR (no)
“As friendships evolve, so does the boldness of our music – we are proud to present our new album Fuglefolk, a manifestation of song and play.”
Fast ein Jahrzehnt nach ihrem Debütalbum Godtfolk kehren Songleikr mit ihrem lang erwarteten zweiten Werk Fuglefolk zurück – ein herzliches, ehrliches und verspieltes Folk-Pop-Album, zusammengestellt aus dem kreativen Schatz der Gruppe. Während Godtfolk stärker auf traditionelles Material setzte, besteht Fuglefolk aus Eigenkompositionen der Band: klanglich größer, reichhaltiger in der Instrumentierung und progressiver im Geist.
Aufgenommen live im Studio – mit dem gesamten Ensemble, das gemeinsam spielt, um die pure, gemeinschaftliche „Folk-im-Raum“-Energie einzufangen – trägt Fuglefolk den Puls echter Momente. Mehrere Stücke entstanden aus improvisierten Jam-Sessions, treu dem Songleikr-Geist („song game“), in dem Spontaneität und Verbindung die Musik leiten. Das Line-up des Albums besteht aus Maria Franz – die norwegische Sängerin, auch bekannt aus der international gefeierten Gruppe Heilung, Ingrid Galadriel Aune Falch – norwegische Sängerin und Songwriterin, Kasia Sikora-Black – in Großbritannien ansässige Musikerin mit reicher musikalischer Ausbildung und einem feinen Gespür für schimmernde Melodietexturen, Petter-Olai Østbye Sagen (NO) – der mit seinem tiefen rhythmischen Puls den Sound der Gruppe prägt und Songleikrs unverwechselbare musikalische Landschaft formt.
T I C K E T S: bekommt Ihtr online via tixforgigs.com sowie bei Culton im Peterssteinweg 9!
Fast ein Jahrzehnt nach ihrem Debütalbum Godtfolk kehren Songleikr mit ihrem lang erwarteten zweiten Werk Fuglefolk zurück – ein herzliches, ehrliches und verspieltes Folk-Pop-Album, zusammengestellt aus dem kreativen Schatz der Gruppe. Während Godtfolk stärker auf traditionelles Material setzte, besteht Fuglefolk aus Eigenkompositionen der Band: klanglich größer, reichhaltiger in der Instrumentierung und progressiver im Geist.
Aufgenommen live im Studio – mit dem gesamten Ensemble, das gemeinsam spielt, um die pure, gemeinschaftliche „Folk-im-Raum“-Energie einzufangen – trägt Fuglefolk den Puls echter Momente. Mehrere Stücke entstanden aus improvisierten Jam-Sessions, treu dem Songleikr-Geist („song game“), in dem Spontaneität und Verbindung die Musik leiten. Das Line-up des Albums besteht aus Maria Franz – die norwegische Sängerin, auch bekannt aus der international gefeierten Gruppe Heilung, Ingrid Galadriel Aune Falch – norwegische Sängerin und Songwriterin, Kasia Sikora-Black – in Großbritannien ansässige Musikerin mit reicher musikalischer Ausbildung und einem feinen Gespür für schimmernde Melodietexturen, Petter-Olai Østbye Sagen (NO) – der mit seinem tiefen rhythmischen Puls den Sound der Gruppe prägt und Songleikrs unverwechselbare musikalische Landschaft formt.
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23
// Do // 20 Uhr //
RIVAL CONSOLES (uk/ erased tapes) & BEN LUKAS BOYSEN (d/ erased tapes)

» https://www.rivalconsoles.net
» https://benlukasboysen.com
» https://www.skyasound.com
» https://www.erasedtapes.com
» https://landstreicher-konzerte.de/konzerte/rival-consoles-l-26
Rival Consoles, einer der einflussreichsten Produzenten elektronischer Musik Großbritanniens, kehrt mit einer brandneuen audiovisuellen Live-Show zurück, die sich um sein neues Album „Landscape from Memory“ dreht und ein neues Kapitel in seinem ständigen Streben nach Verfeinerung und Weiterentwicklung aufschlägt.
Der in London lebende Produzent Ryan Lee West, besser bekannt unter dem Namen Rival Consoles, ist dafür bekannt, Synthesizern einen menschlichen und atmosphärischen Klang zu verleihen. Im Laufe seiner achtzehnjährigen, von der Kritik gefeierten Karriere hat sich seine Musik von den anspruchsvollen elektronischen Klängen seiner frühen EPs zu einer zunehmend konzeptionellen und metamorphen Musik in seinen Alben entwickelt.
Im Juli 2025 veröffentlichte Rival Consoles sein neuestes Studioalbum „Landscape from Memory“ bei Erased Tapes und präsentiert es nun mit einer brandneuen, einzigartigen Performance in Form eines immersiven audiovisuellen Erlebnisses, bei dem er Material aus den letzten 15 Jahren seiner Karriere und darüber hinaus vorstellt. Von tiefen Ambient-Werken bis hin zu seiner einzigartigen Version von Techno und dem gesamten Spektrum dazwischen wird die Show eine lange Erzählung von Ideen sein – viele davon zum ersten Mal live zu hören – mit Visuals, die von Sky Ainsbury mitgestaltet und live performt werden.
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Der in London lebende Produzent Ryan Lee West, besser bekannt unter dem Namen Rival Consoles, ist dafür bekannt, Synthesizern einen menschlichen und atmosphärischen Klang zu verleihen. Im Laufe seiner achtzehnjährigen, von der Kritik gefeierten Karriere hat sich seine Musik von den anspruchsvollen elektronischen Klängen seiner frühen EPs zu einer zunehmend konzeptionellen und metamorphen Musik in seinen Alben entwickelt.
Im Juli 2025 veröffentlichte Rival Consoles sein neuestes Studioalbum „Landscape from Memory“ bei Erased Tapes und präsentiert es nun mit einer brandneuen, einzigartigen Performance in Form eines immersiven audiovisuellen Erlebnisses, bei dem er Material aus den letzten 15 Jahren seiner Karriere und darüber hinaus vorstellt. Von tiefen Ambient-Werken bis hin zu seiner einzigartigen Version von Techno und dem gesamten Spektrum dazwischen wird die Show eine lange Erzählung von Ideen sein – viele davon zum ersten Mal live zu hören – mit Visuals, die von Sky Ainsbury mitgestaltet und live performt werden.
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28
// Di // 20 Uhr //
NATRAXAS (gr)
𝐍𝐚𝐱𝐚𝐭𝐫𝐚𝐬 kommen aus Griechenland und stehen seit 2012 für modernen Psychedelic Rock mit deutlichem 70s-Fundament: groovige Rhythmen, schwere Riffs, melodische Leads und lange Spannungsbögen, die nicht ausfransen, sondern auf den Punkt gebaut sind.
Mit „V“ zieht die Band die Schrauben weiter an: weniger reiner Jam-Ansatz, mehr ausgearbeitete Songstruktur, dazu ein breiteres Klangspektrum mit Keyboards/Synths, erweitertem Percussion-Setup sowie Einflüssen aus Prog, World Music und elektronischen Elementen. Inhaltlich ist „V“ als Konzept angelegt und führt die Mythologie um Narahmon mit der Figur des Spacekeeper fort.
Auch die Bandgeschichte ist konsequent: Das Debüt (2015) entstand komplett analog, live eingespielt, aufgenommen bei Magnetic Fidelity mit Engineer Jesus I. Agnew. Seitdem: mehrere Alben, stetig wachsende Produktionstiefe und eine Live-Reputation, die sich durch ausgedehnte Europa-Touren, Festivalshows (u.a. Desertfest, Ozora, Dunajam) und eine Australien-Tour gefestigt hat. Auf der Bühne trifft der Drive von Stoner/Prog auf Dynamikwechsel, viel Detailarbeit und eine trippy Video Wall als fester Teil der Show.
Line-up: John Delias (Gitarre/Gesang), John Vagenas (Bass/Gesang), Kostas Charizanis (Drums/Percussion), Pantelis Kargas (Keyboards/Synths).
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Mit „V“ zieht die Band die Schrauben weiter an: weniger reiner Jam-Ansatz, mehr ausgearbeitete Songstruktur, dazu ein breiteres Klangspektrum mit Keyboards/Synths, erweitertem Percussion-Setup sowie Einflüssen aus Prog, World Music und elektronischen Elementen. Inhaltlich ist „V“ als Konzept angelegt und führt die Mythologie um Narahmon mit der Figur des Spacekeeper fort.
Auch die Bandgeschichte ist konsequent: Das Debüt (2015) entstand komplett analog, live eingespielt, aufgenommen bei Magnetic Fidelity mit Engineer Jesus I. Agnew. Seitdem: mehrere Alben, stetig wachsende Produktionstiefe und eine Live-Reputation, die sich durch ausgedehnte Europa-Touren, Festivalshows (u.a. Desertfest, Ozora, Dunajam) und eine Australien-Tour gefestigt hat. Auf der Bühne trifft der Drive von Stoner/Prog auf Dynamikwechsel, viel Detailarbeit und eine trippy Video Wall als fester Teil der Show.
Line-up: John Delias (Gitarre/Gesang), John Vagenas (Bass/Gesang), Kostas Charizanis (Drums/Percussion), Pantelis Kargas (Keyboards/Synths).
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